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Corona: Versorgung der RisikogruppenLieferdienste für Lebensmittel und Medikamente

In dieser Stunde ist eines geboten: gegenseitige Unterstützung. Dies zeigt sich auch in den einzelnen Gemeinden, wo Geschäfte und Freiwillige mit Lieferservice die Versorgung sicherstellen.

Restaurants liefern im Umkreis von Spittal warme Speisen aus (Symbolfoto) © KK/Privat
 

Das Coronavirus krempelt für Wochen das soziale Leben völlig um. Standen noch vor wenigen Tagen Sport und Kulturveranstaltungen hoch im Kurs, heißt es jetzt zu Hause bleiben. Einerseits bedeutet dies eine Einschränkung für jeden Einzelnen, andererseits ist es aber auch die unfreiwillige Chance sich Dingen zu widmen, die im Alltag oft auf der Strecke bleiben. Lesen zum Beispiel. Für Infos zum Thema Oberkärntner Buchhändler und ihre Bestell-Hotline klicken Sie hier.

Bauern sind in der Krise innovativ

Das soziale Leben kommt zum Erliegen. Deswegen wird vorerst auch der Spittaler Stadtmarkt nicht mehr stattfinden können. Einige engagierte "Standler" stellen jetzt auf Lieferservice um. Mehr Infos gibt es hier.

Essenszustellungen der Gasthäuser

Aussergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Die Gasthäuser sind zwar geschlossen, aber einige setzen nun auf Lieferservice.

So auch das Weiße Rössl und Renegade von Waltraud Mellitzer und Christoph Scheiber in Spittal. Von 11.30 bis 14 Uhr sowie 17 bis 21 Uhr wird in Spittal und Umgebung (Rothenthurn, St. Peter, Unteramlach, Rosenheim, Lendorf, Lieserhofen und Seeboden) zugestellt. Telefon: (04762) 364 36. 

Satisfactory und Zellot am Hauptplatz in Spittal nehmen ebenso Bestellungen entgegen. Es wird geliefert von 11.30  bis 14 Uhr sowie 17 bis 20.30 Uhr. Telefon: (04762) 2217.

Auch Tennishalle, Cantina Mexicana und Juicy Lucy in Spittal werden Lieferservice anbieten. Seit wenigen Stunden ist www.lieferservice-spittal.at mit Speisekarten und weiteren Infos online. "Es ist vielleicht 'nur' ein Essen, aber vielmehr ist der Gedanke dahinter irgendetwas zu tun, in einer Situation in der man machtlos ist", sagt Gastwirt Daniel Ramsbacher.

Auch der Brückenwirt in Spittal startet mit einem Lieferservice von 11.30 bis 13.30 Uhr sowie 17 bis 19.30 Uhr. Telefon: (04762) 2772.

Auch einige Bauern und Marktfieranten des Spittaler Wochenmarktes, der natürlich nicht stattfinden kann, bieten jetzt ein Lieferservice an. Die Bestellungen sollten telefonisch oder per Email direkt abgegeben werden. Die Liefermodalitäten werden persönlich geklärt. Die Liste der teilnehmenden Marktfieranten finden Sie hier.

Ehrenamtlicher Einsatz

In 15 Oberkärntner Gemeinden bietet der Verein "Dorfservice" Einkaufsdienste an. Standorte gibt es in Baldramsdorf, Berg, Dellach/Drau, Gmünd, Greifenburg, Krems, Lendorf, Lurnfeld, Malta, Millstatt, Mühldorf, Oberdrauburg, Rennweg, Seeboden und Trebesing. Die Besuchsdienste für ältere Menschen wurden bis auf Weiteres eingestellt. Auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter halten sich an die Corona-Verordnung und meiden zwischenmenschliche Kontakte weitgehend. Der telefonische Kontakt zu den bisherigen Nutzern des Dorfservice bleibt natürlich aufrecht. Weitere Auskünfte erhalten sie unter der Telefonnummer 0650-423 06 37, per E-Mail office@dorfservice.at oder im Internet unter www.dorfservice.at 

Die Gemeinden rüsten sich, um ihre Bürger bestmöglich durch die Corona-Krise zu helfen. Die Mitarbeiter im Gemeindeamt halten den Betrieb aufrecht, jedoch ohne beziehungsweise stark eingeschränkten Parteienverkehr. Gemeinden und Geschäfte organisieren Zustelldienste, um vor allem Risikogruppen zu versorgen.

Hauszustellung für Grundversorgung

Heiligenblut:
Der Adeg-Mölltalmarkt stellt Lebensmittel zu. Telefon: (04824) 2633. 2633. Adeg Ernst Pichler steht ebenfalls für Zustelldienste parat: Telefon (04824) 2214.

Bad Kleinkirchheim:
Die Gemeinde
bietet einen Lieferservice mit Partnerbetrieben an. Jeder Gemeindebürger kann die von ihm benötigten Arznei- und Lebensmittel jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag in der Zeit von 8.00 bis 11.00 Uhr unter den angeführten Telefonnummern direkt beim jeweiligen Partnerbetrieb bestellen. Dazu gehören: Biohof Seidl Telefon 04240 274, Gutzingerhof Telefon 04240 240, Hübelbauer Telefon
04240 337, Josefa Lieftenegger Telefon 0664 1216949, Mallhof Telefon 04240 8332, Matl Sepp Anton und Elisabeth Schleiner Telefon 04240 685, Ottingerhof Telefon 0670 6053329, Johannes Weißensteiner– Bäckerei Telefon 04240 219, Kurapotheke Telefon 04240 8206, Spar Telefon 04240 20659, Billa Telefon 04240 20657.

Nockfleisch in Patergassen liefert Waren auch nach Bad Kleinkirchheim. Die Palette reicht von Fleisch, Wurst, Käse, Butter, Milch, Topfen bis hin zu Nudeln und Eiern. Die Bestellung wird vor die Tür gestellt, das Geld vor die Tür gelegt. Telefon: (04275) 301.

St. Stefan in Gailtal:
Im Gemeindegebiet gibt es neben vielen bäuerlichen Direktvermarktungen noch folgende Versorgungsmöglichkeiten mit Lebensmitteln: Kaufhaus am Platz, Vorderberg (Lebensmittelgeschäft), KATTIS, Vorderberg (fahrender Supermarkt), Eier Sternig, Edling (Eier, Nudel, etc.), Mitschehof, Hadersdorf (Eier, Nudel, etc.), Fleischerei Peter Smole, St. Stefan (Fleisch- und Wurstwaren, etc.), Sonnenhof Smole Johannes, St. Stefan (Direktvertrieb Fleisch, Speck, etc.); Biohof Madritsch-Halder, Karnitzen (Biogemüse). Wer keinerlei externe Unterstützung bei der Beschaffung von Lebensmitteln oder Medikamenten hat, kann sich in der Zeit von 8 bis 12 Uhr am Gemeindeamt melden (04283/2120). Die Bestellungen werden weitergeleitet und der Transport organisiert (Auslieferung am Folgetag). Die Fahrten von Essen auf Rädern weitern weiterhin durchgeführt.
Der Personenverkehr über Go-Mobil wird vorübergehend eingestellt (Ausnahme sind Fahrten zum Arzt im Notfall – sofern dies mit dem Arzt vereinbart wurde). Für jene, die keine Möglichkeiten haben, Lebensmittel oder Medikamente zu besorgen, gibt es von Montag bis Samstag von 8 bis 14 Uhr einen Einkaufstransport: Telefon 0664-603 603 9623.

Obervellach:
Wer im Krankheitsfall keine Möglichkeit hat, sich Lebensmittel oder Medikamente zu besorgen, wendet sich an die Gemeinde unter Telefon (04782) 22 11 0.

Mörtschach:
Sollte jemand Lebensmittel oder Medikamente benötigen, wird ein Lieferservice organisiert. Wer das Service beanspruchen möchte, wendet sich an die Gemeinde: Telefon (04826) 701 oder Bürgermeister Richard Unterreiner unter 0650-830 20 04.

Flattach:
Um bei der Besorgung von Lebensmitteln zu unterstützen, ist die Telefonnummer 0664-33 76 675 rund um die Uhr verfügbar. Die Einkaufsliste wird aufgenommen und die Zustellung veranlasst. Über die Firma Rauter & Gaschnig werden die Lebensmittel dienstags und freitags zugestellt. Die Einkäufe werden über die Gemeinde Flattach vorfinanziert und direkt mit der Gemeinde abgerechnet.

Großkirchheim:
Der ADEG Markt von Maria und Ernst Pichler. bietet ein Lieferservice an, um Alleinstehende, die der Risikogruppe angehören, zu unterstützen.
Ein Anruf genügt: 04825 233 (täglich bis 10 Uhr).

Kleblach-Lind:
Wenn eine Lebensmittelbeschaffung über Angehörige oder Freunde nicht organisiert werden kann, steht die Gemeinde unterstützend zur Verfügung. Telefon: (04768) 217.

Winklern:
Für Leute, die keine Möglichkeit haben, sich selbst Grundnahrungsmittel zu beschaffen, gibt es Zustellmöglichkeiten.
Sparmarkt Winklern: Hauszustellung dienstags und donnerstags: Bestellungen bitte am Vortag und vorrangig schriftlich per E-Mail: dirk.holzmann@sparmarkt.at. Sollte eine schriftliche Bestellung nicht möglich sein, dann telefonisch unter (04822) 20633.
M-Preis Winklern: Hauszustellung mittwochs und freitags: Bestellungen bitte am Vortag und vorrangig schriftlich per E-Mail: 8786@mpreis.at Sollte eine schriftliche Bestellung nicht möglich sein, dann telefonisch unter 0660-10 16 408;
Auch der vor kurzem neu eröffnete kostBAR-Bauernladen bietet im Bedarfsfall eine Hauszustellung an. Telefonnummer für Bestellungen: 0650-32 45 512.

Reißeck:
Die Gemeinde richtet für Menschen, die allein leben und älter als 65 Jahre sind, einen Lieferservice für Grundnahrungsmittel und Medikamente ein. Dafür ist ab sofort eine Hotline eingerichtet. Die Firma HPV-Peitler wird diesen Service im Auftrag der Gemeinde ausführen. 
Lieferhotline-Nummer: 0664/183 79 45.

Baldramsdorf:
Der Parteienverkehr am Gemeindeamt wird eingestellt. Die Mitarbeiter  stehen natürlich weiterhin telefonisch (04762/7114-0) oder E-Mail (baldramsdorf@ktn.gde.at) zur Verfügung.
Das Abfallwirtschaftszentrum Spittal/Drau igeschlossen und es sind keine Anlieferungen möglich. Die Bevölkerung wird ersucht, die Altkleider-Container derzeit nicht anzufahren, da diese aktuell nicht entleert werden können.Der geplante Häckseldienst sowie die Sperrmüllaktion werden auf unbestimmte Zeit verschoben.

Berg:
Eine telefonische Bestellung von Lebensmitteln ist täglich von 8 bis 11 Uhr im Geschäft Pirker, Telefon (04712) 682 möglich. Die Lieferung erfolgt bis zur Wohnungs- beziehungsweise Haustür.

Rangersdorf:
Der Nahversorger in Rangersdorf beliefert vorwiegend Personen ab 65 Jahren. Thomas Alexejew vom Adeg Rangersdorf bittet bei den Bestellungen gleich einen Wocheneinkauf zu bestellen, damit das Zustellservice nicht an seine Grenzen kommt. Der Lieferant trägt Schutzkleidung, um so alle Beteiligten möglichst zu schützen. Es sollte der Einkauf mindestens 80 Euro betragen. Es kann nur Bargeld angenommen werden. Die Beträge werden auf 5 Euro aufgerundet, um einen kleinen Beitrag der Zustellgebühr zu leisten. Es wird nur Mittwoch und Freitag ausgeliefert. Bestellungen unter Telefon (04823) 245.  

Malta:
Für ältere Gemeindebürger wird ein Versorgungsnotdienst eingerichtet. Sollte der Einkauf von Lebensmitteln und das Besorgen von Medikamenten nicht möglich sein, wird dieses von der Gemeinde organisiert. Im Bedarfsfall können sich Bürger von Montag bis Freitag zwischen 8 und 12 Uhr telefonisch im Gemeindeamt melden. Telefon: (04733) 220.
Auch das Adeg-Kaufhaus von Anni Danler-Swatt direkt im Ortszentrum bietet Lieferdienste an. Telefon (04733) 203.

Großkirchheim:
Der Adeg Markt von Maria und Ernst Pichler will mit seinem Lieferservice ältere Personen schützen und unterstützen. Bestellungen bis 10 Uhr unter der Telefonnummer (04825) 233.

Greifenburg:
Für Risikogruppen gibt es ein Lieferservice:
Laurentius Apotheke Greifenburg: Telefon (04712) 288
Feinkost Auer: Telefon (04712) 8184 oder office@feinkostprofi.at
Lieferservice über die Gemeinde Greifenburg (Einkauf bei Adeg oder Billa) unter Telefon (04712) 216 10.
Eine Lieferung erfolgt in der Regel am darauf folgenden Werktag.
Wer sich sozial engagieren will und Botengänge übernehmen kann soll sich bitte im Gemeindeamt melden.

Steinfeld:
Lebensmitteleinkäufe und Zustellung sowie ein warmes Mittagessen werden im Bedarfsfall über die Gemeinde organisiert. Der Bedarf muss am Vortag bei der Gemeinde unter Telefon (04717) 301 angemeldet werden. Die Auslieferung und Abrechnung erfolgt über die Gemeinde.
Medikamente können bei Hausärztin Käflinger (04717) 277 geordert werden. Die Zustellung erfolgt über die Gemeinde.

Sachsenburg:
Wenn im Krankheitsfall Grundnahrungsmittel und Medikamente nicht besorgt werden können, leistet die Gemeinde Unterstützung: Telefon (04769) 2925-0. Das Adeg-Geschäft Prax (Telefon: 04769 2579) bietet gemeinsam mit „Drau-Taxi“ ein Lieferservice an.

Dellach im Drautal:
Über die Gemeinde gibt es einen Einkaufs- und Bringdienst für Lebensmittel des täglichen Bedarfs. Die Liefertage sind Montag, Mittwoch und Freitag. Telefonische Bestellungen täglich von 8 bis 11 Uhr im Gemeindeamt unter (04714) 234. Spar Bernhart stellt den Einkauf zusammen und die Lieferung erfolgt bis vor die Haustür. Die Bezahlung des Einkaufs erfolgt direkt beim Zusteller in Bar.

Mühldorf:
In Mühldorf nimmt die Spar-Filiale telefonisch Bestellungen entgegen: (04769) 33 188. Auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter vom Dorfservice sind im Einsatz.

Lurnfeld:
Sollte jemand eine Lebensmittelzustellung beanspruchen müssen, steht das Dorfservice (Astrid Bugelnig, Telefon 0664-739 359 70, E-mail: lurnfeld@dorfservice.at) zur Verfügung. 

Spittal:
Die Stadtgemeinde Spittal hat keine Hotline für Lieferdienste eingerichtet. Dies wäre aufgrund der Bevölkerungsdichte personalmäßig nicht zu stemmen. Die Stadtgemeinde hat erhoben, welche Lebensmittelgeschäfte einen Lieferservice anbieten.

Adeg Ebner (Telefon 04762 33520) mit nimmt Lebensmittelbestellungen entgegen. Es muss allerdings damit gerechnet werden, das die Zustellung nicht am selben Tag erfolgen kann, daher sollte die Bestellung am Vortag bereits aufgegeben werden. Ebenso Eurospar (04762 36721) im Einkaufszentrum Porcia Center bietet ein Lieferservice. Die Lebensmittelbestellungen werden vorbereitet und von Taxi Ebner die Einkäufe nach Hause geliefert. Das ist die derzeitige Situation, sofern der Taxibetrieb nicht eingestellt wird.

Bei dringenden Anliegen steht das Bürgermeisterbüro mit Rat und Tat zur Seite: (04762 5650 - 111).

Irschen:
Die Irschener setzen in der Corona-Krise auf ihr gemeindeinternes Bürgerservice. Die Telefonnummer (04710) 23 77 ist rund um die Uhr besetzt, um die Versorgung mit Lebensmitteln für Risikogruppen sicher zu stellen. Zehn Leute übernehmen seit Samstag Zustelltätigkeiten. Bürgermeister Gottfried Mandler: "Noch wird das Service nicht dringend gebraucht, da jeder alles zu Hause hat. Es wird sich zeigen, wie sich die Situation entwickelt.

Rennweg:
In den Adeg-Geschäften Pleschberger (04734 340) und Schiefer (04734 214) können bis Mittag Lebensmittel bestellt werden, die Zustellung übernimmt die Landjugend Rennweg.

Rangersdorf:
Lieferservice Adeg-Filiale (Telefon 04823-245). Beim Adeg in Rangersdorf ist ein Mindestbestellwert von 80 Euro nötig, geliefert wird im Umkreis von 20 Kilometern. Es kann nur Bargeld angenommen werden.

Lendorf:
Lieferservice Adeg Hinteregger (Telefon 04769-203 99). Zugestellt wird ab einem Einkaufswert von 40 Euro, darunter fällt auch warmes Essen.

Mallnitz:
Die Bäckerei Kniesek in Mallnitz stellt Brot, Gebäck und Milch ab sofort zu. Erreichbar ist sie unter Telefon 04784-221 oder 0676-962 29 39.

Gmünd:
Ab Dienstag, 17. März richtet die Gemeinde eine Hotline für Lieferservice ein. Täglich von 8 bis 12 Uhr können Lebensmittel bestellt werden, die dann Montag, Mittwoch oder Freitag zugestellt werden. Hotline: (04732) 2215 14. Lebensmittellieferungen werden ebenso vom Bio-Laden Wurzel und Flügel angeboten unter Telefon (04732) 224 14. Auch die Heiligen Geist Apotheke stellt in dringenden Fällen Medikamente zu: Telefon (04732) 21 35.

Ferndorf:
Die Gemeinde hat einen Einkaufs- und Bringdienst für Personen, die der Risikogruppe angehören, eingerichtet: Hotline 0650-405 07 67.

Kötschach-Mauthen:
Ein Lieferservice gibt es für Menschen, die allein leben und älter als 65 Jahre sind. Es werden Grundnahrungsmittel und Medikamente geliefert. Erreichbar ist dieser unter der Hotline 04715 8513-11 oder per Mail unter koetschach-mauthen@ktn.gde.at. Die Bestellungen werden an jedem Wochentag von 8 bis 12 Uhr entgegengenommen und am Nachmittag ausgeliefert.

Radenthein:
Das Zustellservice ist dort seit  Montag im Gange. Infos hier. Um die Grundversorgung, vor allem mit regionalen Lebensmitteln, weiterhin sicherzustellen, ist der Radentheiner Stadtmarkt weiterhin freitags von 15 bis 18.30 Uhr geöffnet. "Am ersten Tag sind sechs Bestellungen ausgeliefert worden. Es ist bereits ein großer Bedarf avisiert", schildert Bürgermeister Michael Maier. Deswegen wird das Angebot nun auch auf die Gemeinde Feld am See ausgedehnt.

Millstatt:
Millstatt bietet einen Lieferservice für Lebens- und Arzneimittel. Gefährdete Personen können ab sofort zu Hause bleiben und haben somit den besten Schutz vor dem Corona-Virus. Ab Mittwoch, den 18. März ist es möglich, dass jeder Gemeindebürger seine Lebens- und Arzneimittel am Montag, Mittwoch und Freitag in der Zeit von 8 bis 11 Uhr unter der Telefonnummer 04766 202 125 bestellen kann. Diese Einkäufe werden von teilnehmenden Partnern vorbereitet und anschließend durch den regelmäßig desinfizierten Kleinbus der Marktgemeinde ab 14 Uhr zugestellt. Sollte ein akuter Fall für eine Medikamentenbesorgung vorliegen, wird diese innerhalb kürzester Zeit ermöglicht. Die Gemeinde geht in Vorleistung. Die Rechnung kann bezahlt werden, wenn die Ausgangsbeschränkungen wieder aufgehoben werden.

Sie werden in Millstatt zustellen: Hannes Weinbrenner, Gerold Esterl und Hannes Zeber mit Vizebürgermeister Michael Printschler Foto © KK/MILLSTATT

Hermagor:
Zustelldienst für Grundnahrungsmittel und Medikamente für all jene, die nicht selbst einkaufen gehen können und auch keine Angehörigen, Freunde oder Nachbarn haben, die  behilflich sein können. Die Stadtgemeinde Hermagor unter der Telefonnummer 04282 2333 nimmt die Bestellungen in der Zeit von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Dellach/Gail:
Der Verein Alsole beliefert gerne Menschen, die es benötigen, mit Lebensmitteln. Bestellungen bitte am besten Vormittags unter 04718 301 44 aufgeben. Der Gemeinde-Verein steht auch gerne für Anliegen, Sorgen oder sonstige Hilfestellungen bereit.

Kirchbach:
Es gibt einen Zustelldienst über die Gemeinde für Lebensmittel und Medikamente. Telefonische Anmeldung unter 042 84 228, Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Gitschtal:
Das Einkaufsservice der Gemeinde wird direkt von Bürgermeister Christian Müller organisiert, Tel. 0699 11 79 37 93 und Amtsleiter Rudolf Mauschitz 0676 53 90 357. Sie koordinieren die Hilfestellungen. Die Zustellung übernehmen engagierte junge Leute von der Landjugend.

Lebensmittel verschenkt

Verderbliche Lebensmittel des Alpenhotels Plattner im Skigebiet Nassfeld wurden in Hermagor an ältere und nicht so mobile Menschen verteilt. Durchgeführt haben die Aktion Vizebürgermeister Leopold Astner, Stadträtin Irmgard Hartlieb und die Mitglieder der Wasserrettung Hermagor. Die älteren Bürger freuten sich über die überraschende Lebensmittellieferung.

Burschenschaft Tröpolach wird aktiv

Für ältere Menschen und all jene, die zur Risikogruppe zählen, bietet die Burschenschaft Tröpolach (Hermagor) einen besonderen Service an. Unter dem Motto "Junge Tröpolacher helfen älteren Tröpolachern" besorgen die Mitglieder den Einkauf und helfen bei anderen nötigen Erledigungen. Erreichbar sind Samuel Kury unter der Telefonnummer 0650-415 92 17 und Florian Umfahrer unter 0660-529 03 73.

Umbau der Billa-Filiale wird verschoben

Um die Versorgungssicherheit der Millstätter zu gewährleisten, wird die Billa-Filiale nicht am 21. März geschlossen. Ein einmonatiger Umbau wäre nämlich geplant gewesen.

KK/PRIVAT
Billa verschiebt wegen des Coronavirus den Umbau der Millstätter Filiale © KK/PRIVAT

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