Sehnsüchtig blickten Oberkärntens Landwirte am Sonntagabend in den Himmel, der sich zunehmend verdunkelte. Leichtes Donnergrollen war zu hören, kurze Zeit später fiel der erste, langersehnte Regen. Der niederschlagsarme Juni machte vor allem aufgrund der ungewöhnlichen Hitze und der Trockenheit von sich reden. Besonders in Unterkärnten bangen Bauern um ihre Ernte, während sich die Situation in den Bezirken Spittal und Hermagor als weniger dramatisch darstellt. „Oberkärnten war nicht so massiv von der Trockenheit betroffen“, bestätigt auch Christine Petritz vom Referat „Pflanzliche Produktion“ der Landwirtschaftskammer Kärnten (LK). Nur vereinzelt habe es Meldungen bezüglich Trockenheit und Hitzeschäden im Grünland, auf Almfutterflächen und in den Tallagen gegeben.
Trockenheit
Oberkärntner Bauern befürchten Ernteausfälle
In den Bezirken Spittal und Hermagor halten sich Meldungen über Hitzeschäden auf den Feldern zwar in Grenzen, die Dürre hinterlässt dennoch Spuren. Die Landwirtschaftskammer rechnet mit Ertragseinbußen.
© APA/Thomas Warnack