Die Flutwelle kam völlig unerwartet. Am 5. November 2012 setzte eine beispiellose Jahrhundertflut Lavamünd unter Wasser. Das Adria-Tief Zelda-Xanthippe öffnete die Himmelsschleusen. Der Schwerpunkt der Niederschläge lag im Bereich der Karnischen Alpen sowie in den Karawanken, die südlichen Zubringer zur Drau und die Drau selbst mussten außerordentliche Wassermengen aufnehmen. In Lavamünd, wo die Lavant in die Drau mündet, eskalierte die Lage. Schnell wurde der Verbund in der öffentlichen Meinung als Schuldiger ausgemacht.
Jahrestag
"Unglück wie 2012 in Lavamünd kann wieder passieren"
Vor drei Jahren ging Lavamünd in einer Flutwelle unter. Aufgearbeitet ist die Katastrophe noch lange nicht. Jetzt sind Staatsanwaltschaft und Gerichte am Zug. Von Uwe Sommersguter
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