Morgen werden sich die Kärntner Tierheim-Betreiber mit dem Land an einen Tisch setzen, auch Wolfsberg ist mit dabei. Hanns Lintschnig, Obmann des Wolfsberger Tierschutzvereins, möchte noch die Ergebnisse abwarten, bevor er sich äußert. Nur so viel: "Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird."
Bauliche Maßnahmen. Während ein Gesprächsthema - die baulichen Maßnahmen - für den Bezirk keine große Rolle spielen, da diesbezüglich das marode Klagenfurter Tierheim Vorrang hat, sind die Leistungsvereinbarungen umso interessanter. "Wir werden darüber sprechen, ob und in welcher Höhe die Jahressubventionen weiter ausgezahlt werden", sagt Gernot Ogris, zuständig für rechtliche Tierschutz-Angelegenheiten im Büro von Landesrat Uwe Scheuch.
Bezirkstierheim. Die Forderungen der einzelnen Tierheime seien teils unrealistisch, "ich glaube nicht, dass wir uns am Donnerstag endgültig einigen". Dem Vorschlag von Landtagsabgeordnetem Harald Trettenbrein (BZÖ), das RML solle ein eigenes Bezirkstierheim auf die Beine stellen, steht Ogris positiv gegenüber: "Wir begrüßen jede Initiative, bei der die Gemeinden selbst Vorschläge bringen und nicht nur fordern."
Spannung vor Verhandlungsrunde
Tierheim-Betreiber und Land besprechen morgen weiteren Fahrplan.