Es ist ein Problem, das viele Städte betrifft: die Leerstände im Stadtkern. Einer davon ist das Miklitsch-Haus in Ferlach, eines der ältesten Gebäude in der Stadtgemeinde. 2021 wurde es von der Gemeinde um 260.000 Euro gekauft, um dort ein "Haus der Begegnung für alle Volksgruppen" zu errichten. Was nach der Revitalisierung entsteht, wird von der Bevölkerung mitbestimmt. "Im Frühling findet ein Bürgerbeteiligungsprozess statt", kündigte Bürgermeister Ingo Appé (SPÖ) im Februar des Vorjahres an.
Zweisprachigkeit
Wie ein altes Haus in Ferlach zum Sinnbild eines Konflikts wurde
Die Gemeinde Ferlach möchte aus einem der ältesten Häuser der Stadt ein "Haus der Begegnung für alle Volksgruppen" machen. Nachbar ist ein Verein für zweisprachige Kinderbetreuung, der das Geld für den Haus-Kauf benötigen würde.
© Hannes Krainz