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KlagenfurtGefahr in Verzug: Domturm wird jetzt restauriert

Steinplatten drohten von der Fassade der Domkirche in Klagenfurt zu stürzen. Bauarbeiten dauern bis Ende November. Haupteingang vorübergehend gesperrt.

Bis Ende November wird an der Fassade des Turms der Domkirche gearbeitet. Dompfarrer Peter Allmaier beziffert die Kosten mit rund 120.000 Euro © ©helgebauer
 

Im Juni ist ein zehn Kilogramm schwerer Eckquader der Fassade des Turms der Klagenfurter Domkirche aus rund 50 Metern Höhe in die Tiefe gestürzt. Zum Glück ist nichts passiert. „Bei einer Begutachtung danach hat sich gezeigt, dass die Hälfte der Platten locker ist“, sagt Dompfarrer Peter Allmaier. Eine Sanierung war unumgänglich. Seit Kurzem ist der Domturm eingerüstet. Alle Platten werden heruntergeschlagen. Anders als in den 1970er Jahren werden diese nicht mehr auf den Verputz aufgebracht, sondern direkt auf den darunter liegenden Stein. Im Zuge der Sanierungsarbeiten werde, sagt Allmaier, auch das Ziffernblatt saniert. Das Besondere: Es wird an der Westfassade künftig in seiner ursprünglichen Form angebracht werden – so wie es vor mehr als 400 Jahren ausgesehen hat. Der Hintergrund wird schwarz, die Zeiger werden goldfarben glänzen.

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