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Im Bus fotografiertEin Volksschulkind darf nicht wie ein notorischer Schwarzfahrer behandelt werden

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Bei der Kontrolle fand die achtjährige Hannah Steiner ihren Freifahrtausweis nicht
Bei der Kontrolle fand die achtjährige Hannah Steiner ihren Freifahrtausweis nicht © Montage: Fotolia, KK/Privat, Raunig
 

In Klagenfurt müssen schon Volksschüler mit dem städtischen Bus fahren. Einen Schulbus, wie es in Kärntner Landgemeinden üblich ist, gibt es nicht. Vor allem für die Schulanfänger ist es ein großes Abenteuer, alleine in den richtigen Bus einzusteigen, umzusteigen und zeitgerecht wieder auszusteigen. Viele Eltern begegnen dieser Herausforderung, indem sie das Kind selbst mit dem Auto kutschieren. Die verstopften Straßen vor den Schulen sind der traurige Beweis. Im Interesse der Allgemeinheit und der Umwelt sollen die Kinder den Bus nehmen. Allerdings ist der Vorfall mit der achtjährigen Klagenfurterin, die auf dem Schulweg im Bus wegen eines unauffindbaren Freifahrtsausweises, gleich als Schwarzfahrerin fotografiert und mit Erlagschein zum Einzahlen von 65 Euro aufgefordert wird, ein abschreckendes Beispiel.

Kommentare (3)

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lucie24
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In meiner Jugend

In meiner Jugend

In meiner Jugend (noch nicht so lange her) haben Kontrollorgane noch den Hausverstand walten lassen. Der Satz "Ich hab meinen Ausweis vergessen" in Kombination mit meinem Alter und meiner Schultasche hat gereicht. Wir werden noch amerikanische Verhältnisse bekommen, wo 8-Jährige als Mörder verurteilt werden, wenn's versehentlich den Abzug von Vaters herumliegender Glock betätigen.

Weiter so Stadtwerke!

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HannesK
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Schärfer kritisieren!

Frau Auer hätte ihren Kommentar ruhig etwas schärfer akzentuieren können - eben gegen solche nicht zu tolerierenden Methoden....

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gintonicmiteis
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6
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Bei den STW herrscht die Unschuldsvermutung eben nur für die eigenen Mitarbeiter und Vorstände.

Dieses Misstrauen gegenüber den Bürgern (die eigentlich sogar direkt die Finanzierer dieses aufgeblähten Parteifreundedepots sind) basiert wohl in der Selbsterkenntnis, dass in vielen Bereichen unnötig abgezockt wird... Aber hey, die Stadtpolitik wollte unbedingt eine Aktiengesellschaft für so kostspielige Abenteuer wie das Gasdampfkraftwerk oder den Teilverkauf an einen umstrittene französische Wasserkonzern - mit diesem Größenwahn müssen wir Bürger in Klagenfurt ja schon länger leben.

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