Über das Vermögen der Fleischhacker Metallbau GmbH in 9020 Klagenfurt wurde am Landesgericht Klagenfurt ein Insolvenzverfahren eröffnet. Die Verbindlichkeiten betragen rund 80.000 Euro. Von der Insolvenz sind 25 Gläubiger, allerdings keine Dienstnehmer betroffen. Laut Antrag ist weder die Fortführung des Betriebes noch der Abschluss eines Sanierungsplanes beabsichtigt. Die GmbH wurde im Mai 2005 gegründet und befasste sich seither mit der Herstellung von Metallwaren sowie dem Sicherheitsdienst. Als Geschäftsführer und Gesellschafter fungierte Manuel Fleischhacker, der allerdings im November 2024 vollkommen unerwartet verstorben ist. Die vorhandenen Aktiva werden mit rund 33.000 Euro beziffert Die Überschuldung errechnet sich daher mit knapp 47.000 Euro.
Die Ursachen der Insolvenz werden im Antrag wie folgt angeführt: „Der ursprüngliche Alleingesellschafter und Geschäftsführer ist unvorhergesehen am 10. November 2024 verstorben. Da ohne die Arbeitsleistung des Verstorbenen die Weiterführung des Unternehmens nicht möglich war, kam es zu entsprechenden Liquiditätsengpässen und konnten die angefallenen offenen Forderungen nicht mehr bedient werden. Eine Fortführung durch die nunmehr bestellten Notgeschäftsführer bzw. einen allenfalls zu berufenden Geschäftsführer ist aufgrund der vorliegenden Finanzdaten nicht möglich und konnte, trotz entsprechender Gespräche, keine Person gefunden werden, die die Anteile übernehmen und sowohl als Gesellschafter als auch als Geschäftsführer das Unternehmen weiterführen wollte.“
Etwaige Forderungen können ab sofort über den AKV oder den KSV angemeldet werden. Zum Insolvenzverwalter wurde der Klagenfurter Rechtsanwalt Gerd Kapeller bestellt.