Es ist ein Mammutprojekt, das sich Klagenfurt vor genau drei Jahren aufgebürdet hat: 2030 muss die Stadt klimaneutral sein. Akribisch bemühen sich Teile der Politik, dieses Ziel zu erreichen, doch die Erfolgsaussichten waren schon zu Beginn klein. Ein halbes Jahr nach der Aufnahme in die EU-Mission „100 climate-neutral and Smart Cities“ warnte die städtische Finanzabteilung vor dem 500-Millionen-Euro-Projekt. Die negativen Stimmen, vor allem aus der FPÖ, häuften sich, am Ziel hält die Stadt dennoch fest. Dieser geht aber Zeit und Geld aus.