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Kärntner des TagesArmin Kraßnitzer: Der Prüfer mit der feinen Nase

Armin Kraßnitzer (56) war schon vor 20 Jahren bei der Gründung des Landes-Rechnungshofes mit dabei.

Budgetzahlen sind Kraßnitzers Passion. Kontrollberichte versucht er, verständlich zu verfassen
Budgetzahlen sind Kraßnitzers Passion. Kontrollberichte versucht er, verständlich zu verfassen © Gert Eggenberger
 

Der Kärntner Rechnungshof feiert Dienstagabend mit einem Festakt im Großen Wappensaal des Landhauses seinen 20-jährigen Bestand. Einer war von Anfang an dabei: Der 56-jährige Klagenfurter Jurist Armin Kraßnitzer. Er ist seit dem Jahr 2000 Gruppenleiter für den Rechnungsabschluss des Landesbudgets. Der Kontrollbericht für das Jahr 2015 ist gerade fertig geworden.

Der ehemalige Gendarm in Radenthein hat sich Schritt für Schritt nach oben gearbeitet. Nach der Matura am Villacher Perau-Gymnasium hat er in Salzburg berufsbegleitend das Jus-Studium absolviert.

Die ersten beruflichen Sporen hat er sich in der Generaldirektion für öffentliche Sicherheit im Innenministerium verdient. Doch bald zog es den begeisterten Alpinisten zurück in die Heimat. Am 2. Juni 1992 hat er im damaligen Kontrollamt in Klagenfurt (aus dem der Landes-Rechnungshof hervorgegangen ist, Anm.) seinen Dienst angetreten.

Das Arbeiten mit Zahlen und Statistiken hat Kraßnitzer nie als eintönig empfunden: „Wir führen viele Gespräche mit den Mitarbeitern der betroffenen Institutionen.“ Außerdem sei schriftstellerisches Talent gefragt: „Wir müssen unsere Berichte so verfassen, dass sie für alle Angesprochenen verständlich sind.“

Privat schwingt der Jurist gerne den Kochlöffel, um mediterrane Gerichte zuzubereiten, wenn Gäste im Haus von Kraßnitzer eingeladen sind: „Da bin ich auch für die Menü-Abfolge zuständig.“

Zu seinen Leidenschaften zählt auch das Bergsteigen, das sich jetzt auf die heimische Bergwelt beschränkt. In früheren Jahren hat er gemeinsam mit seiner Frau Ute anspruchsvolle Touren bewältigt: „Wir waren mit dem Tiroler Bergsteiger Peter Habeler auf Trekking-Tour rund um den Anapurna. Als noch nicht die Familie im Mittelpunkt seines Lebens stand (Sohn Fabian ist 19), erfreute sich der Prüfer ausgedehnter Segeltörns in der Karibik, der Südsee und den Kornaten.

Mit dem Image des Rechnungshofes ist dessen langjähriger Mitarbeiter hoch zufrieden: „Die meisten Geprüften kooperieren mit uns. Wir treten ja nicht als Kontrolleure auf sondern als Partner, die Verbesserungen vorschlagen.

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