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Kärntner UnikatFeuerwehr absolvierte erste Testfahrt mit "Pistenfahrzeug"

Die Firma Nusser baute ein in Kärnten einzigartiges Einsatzfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Ebene Reichenau. Am Donnerstag wurde das Fahrzeug auf der Turracher Höhe gestestet. Am Sonntag wird es übergeben.

Am Donnerstag bestitt das neue Einsatzfahrzeug die erste Testfahrt auf der Turracher Höhe
Am Donnerstag bestitt das neue Einsatzfahrzeug die erste Testfahrt auf der Turracher Höhe © KK/FF Bad Kleinkirchheim
 

"Mit dem neuen Fahrzeug kommen wir zu den Hütten, zu denen wir vorher nicht gekommen sind", freut sich Ludwig Konrad, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Ebene Reichenau. Für die Einsätze jener Feuerwehr wurde das neue Mehrzweckfahrzeug mit Kettenantrieb, der „4x4“ Ford Ranger, von der Firma Nusser gebaut.

Am Donnerstag war das Einsatzfahrzeug nun zum ersten Mal auf dem zukünftigen Einsatzgebiet, der Turracher Höhe, unterwegs. (Die Videos der ersten Testfahrten finden Sie hier und hier) Fazit: "Wir sind positiv überrascht und hätten nicht gedacht, dass das Fahrzeug so steile Wege bewältigen kann", sagt Balthasar Nusser, Chef der Firma Nusser. "Das Fahren mit Kettenantrieb ist gewöhnungsbedürftig und die Personen der Löschgruppe müssen erst lernen, damit richtig umzugehen", sagt Konrad. 15 Personen zählt die „Löschgruppe Turracher Höhe“ der Feuerwehr Ebene Reichenau, die für die Fahrt mit dem neuen Einsatzfahrzeug eingeschult werden.

Das Mehrzweckfahrzeug hat von allem ein Bisschen
Das Mehrzweckfahrzeug hat von allem ein Bisschen Foto © KK/FF Bad Kleinkirchheim

Zu den Hauptaufgaben des neuen Einsatzfahrzeuges zählt das Löschen von Bränden im Winter sowie im Sommer. "Es ist eine Kleinlöschanlage eingebaut und es kann zum Löschen an Schneekanonen angeschlossen werden. Zudem ist eine Schleifkorbtrage und Lawinenequipment im Fahrzeug. Das Mehrzweckfahrzeug hat von allem ein Bisschen", erklärt Nusser. Und nicht nur Kettenantrieb, auch das Fahren mit Normalbereifung ist mit dem neuen Fahrzeug möglich. "In nur eineinhalb Stunden ist die Bereifrung umgebaut", so Konrad.

Gekostet hat das Fahrzeug 143.000 Euro, die vom Kärntner und dem Steirischen Landesfeuerwehrverband, den Gemeinden Stadl/Predlitz und Reichenau, der Kammeradschaftskasse der FF Reichenau sowie den Wirtschaftsbetrieben vor Ort gefördert wurden. Offiziell eingeweiht wird das Fahrzeug im kommenden Jahr. Wer es sich ansehen möchte, hat schon zuvor die Möglichkeit: "Am Sonntag um 16.30 Uhr wird das Fahrzeug bei der Talstation Kornockbahn getestet und auf feuerwehrtechnischem Sektor vorgestellt. Jeder, der es sich ansehen möchte, ist gerne eingeladen vorbeizukommen", sagt Kommandant Konrad.

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