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Köchin Martina über ''The Taste''"Ich war da, um zu kochen, nicht um zu gefallen"

Martina Weissmann (29) aus Himmelberg über Ihr Aus beim Viertelfinale bei „The Taste“ auf Sat 1. Sie verrät auch, was Coach Poletto besser hätte machen können.

Zur Ruhe kommt sie auch zu Hause in Himmelberg
Zur Ruhe kommt sie auch zu Hause in Himmelberg © KLZ/Helmuth Weichselbraun
 

Als ein scheues Reh aus dem Wald bezeichnet Sie Teamchefin Cornelia Poletto, weshalb Sie „The Taste“ im Viertelfinale verlassen mussten.
MARTINA WEISSMANN: Das ist ihre Meinung. Ich bin nach außen hin vielleicht ruhiger, beim Kochen habe ich aber die bessere Leistung als Christina abgeliefert. Dass ich gehen musste, kam unerwartet, man rechnet nie damit. Ich bin aber froh, dass ich für meinen Löffel gehen musste und nicht für einen anderen.

Haben Sie sich über Ihr Aus geärgert?
Im Nachhinein ja. Ich bin aber zufrieden mit meinem 10. Platz.

Am Mittwoch gab es in der Koch-Show Unstimmigkeiten zwischen Ihnen und Poletto.
Poletto ist, wie sie ist. Ohne sie hätte ich es nicht unter die besten zehn Kandidaten geschafft, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Sie war zwar nicht immer der beste Coach, aber sehr menschlich.

Was hätte Poletto besser machen können?
Es wäre besser gewesen, wenn sie nicht ständig versucht hätte, mir ihre Ideen aufzudrücken. Deshalb habe ich mich im Solokochen wohler gefühlt. Da konnte ich meine Ideen umsetzen. Und ich kann stolz sagen, dass ich die Show ohne in ein Entscheidungskochen zu müssen, verlassen musste.

Poletto entschied sich für Christina Foto © SAT.1/Catharina Thuemling

Was war das Schwierigste bei der Show?
Das war, in der vorgegebenen Zeit etwas auf den Löffel zu bringen. Auch mit Zutaten, die man vielleicht nicht kennt. Das ist schon eine Wissenschaft für sich.

Viele kennen Sie ja nur aus dem Fernsehen. Sind Sie privat auch so zurückhaltend?
Ja, ich habe mich nicht verstellt. Ich werde auch nie diejenige sein, die gerne im Rampenlicht steht. Ich war da, um zu kochen und nicht um jemanden zu gefallen.

Warum haben Sie an der Koch-Show teilgenommen?
Weil ich denke, dass ich gut kochen kann und nicht um sagen zu können, dass ich jetzt Trettl oder Rosin persönlich kenne. Ich wollte auch durchs Kochen und nicht durch schmeichelnde Worte überzeugen. Natürlich muss jeder selbst wissen, wie er sich gibt.

Würden Sie erneut an der Koch-Show teilnehmen?
Ja. Es war mit Sicherheit keine Fehlentscheidung. Man wird selbstbewusster, lernt beim Kochen etwas dazu. Es ist eine Erfahrung fürs Leben.

Wird es ein Wiedersehen mit den anderen Kandidaten geben?
Ja. Wir treffen uns alle im Nürnberger Hotel von Alexander Hermann. Dort schauen wir uns gemeinsam das Finale an.

Am Mittwoch musste Martina Weissmann die Koch-Show verlassen Foto © Screenshot/Dragy

Hat sich für Sie durch die Teilnahme an der Sat.1-Show etwas verändert?
Nein. Ich arbeite nach wie vor im Gastronomiebetrieb meines Vaters, im Sommer im Haubenlokal „Frierss Feines Haus“ in Villach. Es gefällt mir sehr gut und ich möchte jetzt nichts daran ändern. Natürlich weiß man nie, was die Zukunft bringt. Ich bin offen für alles.

Ihre Familie und Ihr Freund Patrik haben Sie ja von Sendung zu Sendung begleitet, kräftig unterstützt. Wie nahmen sie Ihr Aus auf?
Sie haben es nicht verstanden, warum ich am Ende gehen musste. Sie sind aber sehr stolz auf mich. Im Finale zu kochen, wäre sicher schön gewesen. Aber man kann nicht alles haben.

Kommentare (3)

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silviab
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Es stimmt,

ohne Poletto wärst du nicht hinein gekommen. Aber Fakt ist auch, ihr Coaching war sicher nicht optimal - leider. Mir persönlich ist das "großgoscherte" Selbstbewusstsein deiner Teamkollegin Christina nicht sympathisch, im Gegenteil, es ging mir auf die Nerven! Du wirst deinen Weg machen, da bin ich sicher! Alles Gute für die Zukunft! Möge es noch viele goldene Sterne und Löffel für dich hageln!

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alher
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Macht nix

Gibt wichtigeres. zB. wenn in China ein Fahrrad umfällt.

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cockpit
0
8
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oder Ihre

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