Der Nahversorger gilt als Kommunikationspunkt in jenen Orten, in denen die persönliche Beratung noch im Vordergrund steht. Probleme wie Abwanderung oder weniger werdende Arbeitsplätze im ländlichen Bereich machen laut den Betreibern aber das Überleben schwer. Der Trend gehe dahin, dass die Leute dort einkaufen, wo sie arbeiten, also meist in der Stadt. Trotzdem sei man laut dem Albecker Amtsleiter Franz Hinteregger optimistisch, dass man einen neuen Betreiber für das örtliche Spar-Geschäft in Sirnitz finden wird. Der jetzige Betreiber, Gerhard Moser, geht nämlich Mitte des Jahres in Pension. Er wollte allerdings keine Stellungnahme dazu abgeben. Seine Familie hat den 165 Quadratmeter großen Spar-Markt im Ort jahrzehntelang geführt. „Es hat immer alles gut funktioniert. Man soll den Teufel nicht vorher an die Wand malen. Immerhin sind wir aufgrund der Hochrindl eine Tourismusgemeinde, weshalb wir bei der Nachfolgesuche einen Vorteil haben“, sagt Hinteregger.