Im historischen Zentrum von Treviso rauscht, gurgelt und gluckert es auf Schritt und Tritt: Das norditalienische Städtchen am Zusammenfluss von Sile und Botteniga liegt auf dem Festland, wird aber wie das nur dreißig Kilometer weit entfernte Venedig von verschlungenen Wasserkanälen durchflossen. Rund 86.000 Trevisani leben hier in einem Gewirr aus kopfsteingepflasterten Gassen, filigranen Brücken, lauschigen Plätzen, Häusern mit winzigen schmiedeeisernen Balkonen und Straßenlaternen aus rosa Murano-Glas (wie in Venedig).