"Ich bin durch die Hölle gegangen und habe den Himmel gefunden", sagt Regina Allmann. Zwischen Hölle und Himmel lag aber ein langer und schmerzhafter Weg. "Meine erstgeborene Tochter starb im Alter von dreieinhalb Jahren an Krebs", erzählt die Kärntnerin. Jahrzehnte später – mit Mitte 40 – erhielt sie selbst die Diagnose Leukämie. Für sie, ihre drei Kinder und ihren Mann, war plötzlich nichts mehr wie es war.  "Ich erhielt Chemotherapien und Bestrahlungen. Einmal hatte ich sogar eine Hirnblutung und kam auf die Intensivstation", schildert die Frau.  Zwei Jahre lang verbrachte sie phasenweise mehr Zeit in Krankenhäusern als bei ihrer Familie daheim in Seeboden. "Ich fiel in eine starke Depression und war total mutlos."  Als ihr die Ärzte sagten, sie würden einen Stammzellenspender für sie suchen, habe sie gedacht: "Sucht nur, ihr findet eh keinen."