Wegen Häufung von UnfällenVerkehrsexperten fordern Tempo 30 in Ortsgebieten

VCÖ-Experten fordern für Kärnten wegen der vielen Unfälle im Ortsgebiet Tempo 30 im Ortsgebiet als Regelgeschwindigkeit. Tempo 50 soll zur Ausnahme werden.

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Der Lenker war am Südring in Klagenfurt (im Ortsgebiet, zulässig sind 50 km/h) mit 150 km/h unterwegs. Zwei Menschen starben © FF St. Ruprecht
 

1722 Verletzte und vier Todesopfer. Das ist die traurige Bilanz der Verkehrsunfälle im Ortsgebiet, die im Vorjahr in Kärnten passierten. 58 Prozent aller Verkehrsunfälle, bei denen Menschen verletzt wurden, ereigneten sich im Ortsgebiet, macht der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) aufmerksam. Durch verstärkte Verkehrsberuhigung sowie großflächiges Tempo 30 statt 50, wie es in der steirischen Landeshauptstadt Graz seit fast 30 Jahren besteht, kann die Zahl der Verkehrsunfälle im Ortsgebiet deutlich reduziert werden, betont der VCÖ.

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Horstreinhard
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Wodurch ist Herr Schwendinger zum „Experten“ qualifiziert?

Bezüglich der (Un)Aufmerksamkeit im Verkehr gibt es Zusammenhänge mit zu niedrigen Geschwindigkeiten! Die können genau das Gegenteil bewirken! Entscheidend ist das richtig angepasste Tempo. Das ist dem VCÖ egal - es geht diesem Verein ausschließlich um die Verhinderung des Individualverkehrs.

Amadeus005
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Würde die STVGO lückenlos überprüft und eingehalten

Hätten wir doppelt so viel Öffi-Nutzer.
Einerseits würde der Geschwindigkeitsvorteil geringer.
Andererseits würden viele an bestimmte Orte nicht mehr fahren, wenn Falschparker und rücksichtslose Parker ihr Auto jedes Mal von der Polizei abholen müssten. Inkl. aller, die es nicht schaffen in die markierte Parklücke zu passen. - Egoismus siegt halt noch immer und wir toleriert.

future4you
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Was helfen 30er Beschränkungen,

wenn sie kaum kontrolliert werden. Ich wohne selbst in einer 30er Zone und würde man da kontrollieren, wären pro Tag sicherlich 50 Führerscheine eingezogen. Selbst ein Polizeiauto hielt sich gestern offensichtlich nicht an die Beschränkung.

NightflyerXX
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Kennt man ja..

Vor der eigenen Haustür werden 30 km/h, Radarboxen und durchgehende Polizeipräsenz gefordert.
Aber wehe, man gerät dann selbst anderswo in eine "Radarfalle" oder wird gar von der Polizei angehalten.
Schnell wird dann über Abkassiererei, Wegelagerer und Polizeistaat gejammert.

Ich bin froh, dass nicht an jeder Ecke kontrolliert wird und halte den Großteil der aktuellen 30er-Beschränkungen für unangebracht.