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KärntenKeine Sicht: 4000 Euro für verletzten Skifahrer

Skifahrer stürzte, weil er wegen künstlicher Beschneiung „keine Sicht“ hatte und wegen „ungünstiger Konsistenz“. Er erhielt eine Entschädigung.

© GEPA pictures
 

In den Kärntner Skigebieten liegt heuer so viel Naturschnee wie schon lange nicht mehr. Im Vorjahr war das anders: Da musste sehr oft mit Kunstschnee nachgeholfen werden. Ein Skiunfall auf Kunstschnee endete in der vergangenen Saison mit einem Rechtsstreit. Ein Mann forderte von einem Kärntner Skigebiet eine finanzielle Entschädigung, weil er während der Beschneiung keine Sicht hatte, stürzte und sich das Schlüsselbein brach.

Kommentare (7)
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hk1976
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Jo sicher

Da will wieder jemand kassieren 🥲

maexchen85
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Vor allem die

Rechtsanwälte 😂😂😂

PiJo
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Eigenverantwortung ????

Im heurigen Winter wird dann der Petrus geklagt wenn einer im Scheetreiben zum Sturz kommt.
Die Schigebiete werden sich wohl bald wie die Almbauern wehren müssen
wenn das Schule macht.
Die Asfinag wird sich rüsten müssen wenn im dichten nebel Auffahrunfälle passieren usw usw ........
Eigenverantwortung ist für viele dank Rechtschutzversicherung ein Fremdwort geworden.Wir haben schon amerikanische Verhältnisse, wo schon geklagt wird bevor etwas passiert.

helmutmayr
3
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Es gibt keine Eigenverantwortung mehr

Mein Argument wäre ja, wenn er nicht gut genug fährt um einmal 20 m bis 50 mit sehr wenig Sicht (keine gibt es nicht, man kurz die Brille abwischen auch wenn man fährt) zu fahren, dann muss er eben abschnallen und gehen.

Im Nebel sieht man auch sehr wenig.

Minderbeschäftigte Anwälte und Rechtsschutzversicherungen sind in Kombination ein echtes Übel. Für alles werden Schuldige gesucht und Zahlungen gefordert, Eigenverantwortung gibt es nicht.

ALFU72
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Da fährt man nicht in den Nebel

hinein !!! Es könnte sich dort ja schon ein anderes Hindernis befinden !! MITDENKEN ...!! ... ABER KLAGEN ... Kopf einschalten wäre besser als ein- „na schau‘n wir mal-Risiko“.....und dann gleich mal SCHULDIGE suchen ..!!!

peso
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Also ehrlich, das versteht wohl kein Mensch

Da fährt einer in voller Absicht in eine Beschneiung, im vollen Bewusstsein der Sichtbehinderung, verletzt sich und bekommt dafür auch noch Geld. Wenn ich das so lese, dann wundert mich nichts mehr mit Österreichs Gerichten . Demnach müsste künftig doch auch ein Lawinenopfer vom Staat Geld bekommen, denn man hätte das Gebiet ja lawinenfrei machen müssen

wjs13
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Bekommen wir jetzt US-Verhältnisse?

Dort bekommst Du auch Entschädigung, wenn Du den Hund zum Trocknen in die Mikrowelle gibst. Dieses Urteil geht in diese Richtung.
Wenn er, wie behauptet, die Geschwindigkeit verringert hätte, hätte er wohl niemals das Schlüsselbein brechen können. Ziemlich fahrlässig, mit solcher Geschwindigkeit über eine Kuppe in eine Schneewand zu fahren,
Der Richter hatte offensichtlich Null Ahnung vom Skifahren und genauso wenig von der Anatomie.