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Kärntner in U-HaftGroßbetrug: Spielsand statt Lego-Bausteine verkauft

Der Schaden beläuft sich auf über 300.000 Euro. Ein 23-jähriger Kärntner steht im Verdacht, einen weltweiten Betrugshandel in der Spielwarenbranche aufgezogen zu haben. Er sitzt in U-Haft.

Teile des Spielsandes wurden beschlagnahmt
Teile des Spielsandes wurden beschlagnahmt © LPD Kärnten
 

Angefangen hatte alles mit Ermittlungen der Polizeiinspektion Annabichl rund um ein Bagatelldelikt. Es ging um 240 Euro. Mittlerweile steht fest: Die Kriminalisten haben einen Großbetrug aufgedeckt. Am Mittwoch wurde ein 23-jähriger Kaufmann aus Kärnten verhaftet und in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert. Er steht im Verdacht, seit Sommer des Vorjahres mit einem Dutzend Großhändlern weltweit, vor allem im asiatischen Raum, in Kontakt gestanden zu sein. Mit Scheinrechnungen und Scheinlieferungen soll es ihm gelungen sein, über 300.000 Euro zu lukrieren.

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Quack9020
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Urteil

Das Urteil wird lauten 18 Monate, davon 6 Monate auf Bewährung, so lange wird er in U-Haft sitzen.

Letztes Jahr von den Medien gehyped ohne Ende.

Wenn man ein wenig nachforscht findet man schnell den Namen, das Geschäft, die Bewertungen, wenn man weiter gräbt, stösst man auf den gleichen Nachnamen bei einem Millionen "Ding" in Klagenfurt aus dem Bereich MLM/Pyramidenspiel.

Da gibt es in Klagenfurt derzeit 20+ Leute in den Alter, die Millionen abgezockt haben.

Empfehle Youtube "EXW - Warnung vor Anlegerbetrug im Internet"