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AufklärungsoffensivePatientenverfügung: Kärntner Forscher suchen nach Interviewpartnern

Österreichweit haben nur 0,6 Prozent aller Patienten eine Patientenverfügung. Geht es nach einem Forscherteam des Klinikums Klagenfurt und der Alpen-Adria-Universität, soll sich dies ändern. Sie suchen Gesprächspartner, die sich bereits mit diesem Thema auseinandergesetzt haben.

Das Forscherteam: Sonja Bidmon, Ralf Terlutter, Svenja Diegelmann, Rudolf Likar, Markus Köstenberger (von links)
Das Forscherteam: Sonja Bidmon, Ralf Terlutter, Svenja Diegelmann, Rudolf Likar, Markus Köstenberger (von links) © Kabeg
 

Mitarbeiter der Intensivstationen sind oft mit dieser Situation konfrontiert: Aufgrund einer chronischen Erkrankung oder eines Akutereignisses ist ein Patient plötzlich handlungsunfähig. „Über das optimale Vorgehen für den Patienten machen wir uns in der täglichen Arbeit sehr viel Gedanken. Wie sinnvoll ist es, noch Therapieziele zu setzen? Wäre es besser eine palliativmedizinische Versorgung zu beginnen? Das ist oft wahre Detektivarbeit, die wir meistens in Kooperation mit den Angehörigen machen, um den Wunsch unserer Patienten herauszufinden“, sagt Markus Köstenberger, Oberarzt an der Anästhesiologie und Intensivstation am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee. Vor diesem Hintergrund startete das Klinikum Klagenfurt ein Projekt mit der Alpen-Adria Universität Klagenfurt mit dem Titel „Patientenverfügung auf österreichischen Intensivstationen“.

Kommentare (1)

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GordonKelz
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0
Lesenswert?

Interessant ist, dass wir eine ...

..Patientenverfügung beim Notar machen sollen...das Recht zu Sterben, wenn wir es wollen, darüber verfügt der Staat...
Dann soll der Staat auch eine Patientenverfügung für uns machen, dann hat er endlich alles in der Hand!
Gordon Kelz