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LandtagssitzungSP im Landtag: Aktion 20.000 wiederbeleben

Suche nach Belebung des Arbeitsmarktes: Talentechecks bei den Arbeitslosen und Corona-Tausender für jeden Landesbewohner als mögliche Rezepte.

© KLZ/Weichselbraun
 
Dunkle Wolken am Horizont des Arbeitsmarktes sieht VP-Klubobmann Markus Malle. Dabei gäbe es schon jetzt 20.500 Arbeitslose in Kärnten. In der "Aktuellen Stunde" des Kärntner Landtages suchte man am Donnerstag nach Möglichkeiten, "die Schieflage am Arbeitsmarkt" zu beseitigen.
 
Malle sieht "Talentechecks" bei den Arbeitslosen als eine der Möglichkeiten, weil man damit Arbeitssuchende leichter vermitteln könnte. Außerdem kritisierte er die Effizienz des Arbeitsmarkt-Service (AMS). Die Computer-Software, die den Arbeitsvermittlern zur Verfügung steht, stamme aus dem Jahr 1995 und sei deshalb wenig wirkungsvoll.
 
Die Wiederbelebung der Aktion 20.000 für ältere Arbeitssuchende urgierte SP-Klubobmann Herwig Seiser. Sie müsse künftig den Namen "Chance 45" tragen und 45.000 neue Arbeitsplätze für Langzeit-Arbeitslose schaffen. Dafür seien etwa 305 Millionen Euro pro Jahr notwendig.
 
Für die Bezahlung eines "Corona-Tausenders" an jeden Österreicher sprach sich zum wiederholten Mal FP-Obmann Gernot Darmann aus. Damit könne man den Konsum beflügeln und Arbeitsplätze erhalten. Er prophezeite eine "Riesen-Pleitewelle", die auf das Land zukommt.
 
Gerhard Köfer, Obmann des Teams Kärnten, ortet in der Bevölkerung  eine Angst vor der Zukunft. Der Konsum sinkt aber nicht nur deshalb, sondern auch, weil es "keinen Spaß macht" mit der Maske zu shoppen. Als Lösungsmöglichkeit sieht er einen "temporären Verzicht" auf die Lohnnebenkosten, damit sich die von den Corona-Maßnahmen hart getroffenen Unternehmen wieder finanziell erholen können.

Kommentare (1)

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hermyne
0
1
Lesenswert?

An den Verfasser dieses Artikels

Wenn ich der Verfasser dieses Artikels wäre, würde ich diesen sofort nochmals durchlesen. Finde ich dann keinen Fehler, würde ich sofort meine Kompetenz in meiner Rechtschreibung infrage stellen.