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Frage der Woche Ist die autofreie Innenstadt das Modell urbaner Zukunft?

Metropolen in ganz Europa setzen nach der Coronakrise auf Verkehrsberuhigung in den Zentren, verdrängen das Auto, um Menschen mehr Lebensraum zu geben. In Österreich prescht Wien vor. Wie steht es um Klagenfurt?

Verkehrswende auch in Klagenfurt?
Verkehrswende auch in Klagenfurt? © Markus Traussnig
 

Mark Richter - JA: Lärm, Abgase und Platzverbrauch der Autos sorgen dafür, dass Innenstädte als Durchzugs- und nicht als Aufenthaltsräume betrachtet werden. Dabei sind gerade sie der richtige Ort, um mit der Verkehrswende zu beginnen.

Kommentare (10)

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VH7F
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Autos raus, Geschäfte raus, ein paar Kaffeehäuser werden überleben

Mehr Geschäfte kommen da sicher nicht, wenn man nicht in der Nähe parken kann.

Amadeus005
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Ja, Autos raus aus der Innenstadt

Als erstes Parkplätze von den Beamten weg.
Die sind am Schaltheben für den öffentlichen Verkehr. Wenn die in Brauchen, dann funktioniert er.

libadani
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Autos raus, Leben rein!



Autos raus, Leben rein!

Das Konzept, dem Auto in der Klagenfurter Innenstadt ja keinen Platz wegzunehmen, ja keinen Parkplatz aufzugeben, scheint ganz offensichtlich NICHT zu funktionieren. Viele Straßen in der Innenstadt gleichen einem Geisterviertel. Nur am Alten Platz, wo man schon vor Jahrzehnten die Autos verbannt hat - und auch das damals mit viel Widerstand -, nur dort gibt es noch halbwegs gut gefüllte Geschäfte und Cafés. Keine Angst, liebe Wirtschaftsvertreter. Vor dem Juweliergeschäft können statt 1 SUV locker 5 - 7 Fahrräder parken. Und wenn die Menschen zu Fuß kommen, dann geht sich noch mehr aus.
Dass Gegenden ohne Autos bei Jung und Alt beliebt sind, zeigen auch die Wege zwischen Lendhafen und Europapark. Kinder auf Rädern, Jogger, Spaziergänger mit Eis, Skater oder alte Menschen mit ihren Hunden tummeln sich hier.
Deshalb runter von der Bremse, liebe Wirtschaftsvertreter! Lasst die Planer ein Konzept entwickeln, wie man den Platz in Klagenfurt umverteilt, zugunsten von Radfahrern, Fußgängern und Öffis. Die Innenstadt braucht Leben, und keine Autos.

Amadeus005
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Autofrei geht einfach

Vom Benediktinermarkt bis zum Theater. Ausnahmslos für Alle außer Linienbusse (Einsatzfahrzeuge). Leider muss die Ausfahrt der neue. Benedektinergarage Richtung Villacher Ring bleiben.
Kaum noch Durchugsverkehr möglich. Und weiterhin Alles erreichbar. Wäre eine Minimalvariante.

fans61
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Für eine Mini-Stadt wie Klagenfurt

ist ein Total-Sperrung der Innenstadt tödlich.

Die Käufer aus den umliegenden Gemeinden würden dann wohl die Innenstadt meiden. Ohnhin hat Klagenfurt jetzt schon genügend Fußgängerzonen, also ein sinnloses Projekt für uns.

Lage79
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@fans61

„für uns“? Wie viele seit ihr den? 🤷🏻‍♂️😉

Lage79
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Wie viele Fußgängerzonen...

hat den Klagenfurt? 😉

vitriol74
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Seit wann ist

Klagenfurt eine Metropole 🤣

Lage79
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Was hat das eine...

mit dem anderen zu tun? 🤦🏻‍♂️

Lage79
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Der Hr. Max Habenicht interessiert sich nicht für

...langfristige Konzepte und Projekte in Klagenfurt sondern nur um die Wirtschaftlichkeit seines eigenen Juwelier-Geschäftes. Er ist bekannt dafür sehr viel Macht und Mitspracherecht von Seiten der Politik zu erhalten und hat schon viel strategisch wichtiges und für die Stadt positives verhindert. Kastner & Öhler konnte wegen ihm z.B. nicht in der Innenstadt zurückkehren, da ja dort auch Schmuck verkauft wird, dann die Ausweitung der Fußgängerzone usw. usw. Warum Kleine Zeitung wird diese Person immer von euch interviewt und darf seinen Senf dazu geben? Da kann ich auch gleich den Fleischer fragen was er von Veganer-Ernährung haltet 🤷🏻‍♂️ Erst wenn jede Stadt in Europa frei von Autos sind, wird Klagenfurt als Letzter erkennen, dass das Normalität und nicht erst die Zukunft ist.