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Corona in KärntenDie wichtigsten Ereignisse vom Donnerstag im Überblick

Immer mehr Institutionen und Vereine in Kärnten reagieren auf den Erlass der Gesundheitsbehörde: In Wolfsberg werden sogar die Sonntagsgottesdienste ausgesetzt. Derzeit 246 Verdachtsfälle und drei Infektionen.

In Kärnten werden immer mehr Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus einzudämmen
In Kärnten werden immer mehr Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus einzudämmen © Weichselbraun
 

Um die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus einzudämmen, hat der Krisenstab der Bundesregierung verordnet, sämtliche größeren Veranstaltungen - ab 100 Personen in geschlossenen Räumen und ab 500 Personen im Freien - abzusagen und soziale Kontakte einzuschränken. Ab kommender Woche wird sukzessive der Schulbetrieb eingestellt, in Kinderbetreuungseinrichtungen wird es ein Notprogramm geben. Hier die wichtigsten aktuellen Entwicklungen in Kärnten:

Alle aktuellen Entwicklungen im Live-Blog:

Kein Bargeld mehr in Kärntner Bussen

Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr. Ab Montag können Fahrgäste in Bussen Tickets nicht mehr mit Bargeld bezahlen. Die gesamte Busflotte soll laut dem zuständigen Landesrat Sebastian Schuschnig mit Bankomatzahlung ausgestattet werden. Zudem wird die Vordertüre beim Fahrer geschlossen bleiben. Kunden werden ersucht, Fahrkarten im Vorverkauf oder digital zu erwerben. "Ich appelliere eindringlich an alle Fahrgäste, aus Schutz für sich selbst und andere, das Ticket bereits im Vorfeld zu kaufen und insbesondere ältere Menschen dabei zu unterstützen“, sagt Schuschnig. Alle Bus- und Bahnlinien sollen weiter im Normalbetrieb laufen.

Kärnten Therme schließt

Wie der Betreiber anküdigt, bleibt die Kärnten Therme in Villach ab morgen geschlossen. Wie lange die Sperre aufrecht bleiben wird, sei noch nicht abzuschätzen. Für Mitglieder und Abo-Besitzer werden die nicht konsumierbaren Zeiten gutgeschrieben. Die Schließung betrifft nur die Therme, alle andern medizinischen und touristischen Betriebe des ThermenResorts Warmbad-Villach sind weiterhin in Betrieb.

Grenzübergänge werden gesperrt

Am Grenzübergang Thörl-Maglern/Autobahn werden seit Mittwoch Grenzkontrollen durchgeführt. Wie die Landesregierung bekannt gab, werden die Grenzübergänge Nassfeld und Plöckenpass ab Sonntag komplett gesperrt.

Besuchsverbot in allen Krankenhäusern

In Kärnten ist am Donnerstagnachmittag ein Besuchsverbot für Krankenhäuser beschlossen worden. Wie das Land Kärnten nach einem Koordinationsgespräch mitteilte, gilt das Besuchsverbot für die Häuser des Krankenanstaltenbetreibers Kabeg ab morgen, Freitag.

Zuvor hatten bereits das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit an der Glan und das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt ein solches Verbot beschlossen. Ausnahmen seien "nur in begründeten Einzelfällen und nach Absprache mit dem medizinischen Personal" möglich, hatte es in einer Aussendung der beiden Häuser geheißen. Solche Ausnahmen gelten etwa für die Intensivstationen oder die Palliativstation - und für Väter auf der Geburtshilfestation.

68 Abstriche bei mobilen Tests

Seit Anfang der Woche führt das Rote Kreuz mobile Testungen durch. Am Mittwoch wurden 20 Rachenabstrichtests durchgeführt, am Donnerstag waren es bis Mittag acht. Insgesamt sind die mobilen Teams des Roten Kreuz bisher 68 Mal ausgerückt.

Engpässe in Supermärkten

Die aktuelle Situation sorgt auch für eine neue Welle an Hamsterkäufen in den Supermärkten. Teilweise liegen in bestimmten Sortimentsgruppen bereits Engpässe vor. Wie ein aktuelles Bild zeigt, ist Klopapier derzeit sehr gefragt und teilweise vergriffen.

Foto © Canori

Schulen gehen einheitlich vor

Die Verunsicherung an Kärntens Schulen ist groß. Obwohl er verstehe, dass das eine Situation sei, die es noch nie gegeben hat, bittet Bildungsdirektor Robert Klinglmair, auf die Anweisungen des Bildungsministeriums zu warten und diese dann umzusetzen: „Es bringt nichts, jetzt herumzutelefonieren und einander gegenseitig zu verunsichern. Sattdessen sollten wir die Zeit noch nutzen, um alles gut vorzubereiten.“

Weder sei die Schulpflicht ausgesetzt, noch werden Schulen geschlossen. Es finde nur kein Unterricht im klassischen Sinn statt, sagt Klinglmair. : „Jeder, der kann, soll sein Kind zu Hause betreuen. Aber jemand, der beim Job nicht wegkommt, weil er etwa im Krankenhaus, bei der Polizei oder der Rettung arbeitet, muss eine Betreuungsmöglichkeit haben.“ Das Ministerium werde noch ein österreichweit einheitliches, dreiteiliges Informationspaket mit Rahmenbedingungen für Schulen, Elternbrief und Leitfaden mit Beantwortung der brennendsten Fragen ausschicken.

Keine Impfungen mehr

Die Stadt Klagenfurt stellt ab Montag die Impfungen in der Gesundheitsabteilung ein. Für dringend notwendige Impfungen müssen sich die Menschen an die niedergelassenen Ärzte wenden. 

Zudem wurde die für 24. März angesetzte Gemeinderatssitzung abgesagt. Alle weiteren Infos finden Sie hier.

Krankenhäuser schließen Tore

Im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit wurde vor Kurzem ein Besuchsverbot ausgesprochen. Gleiches gilt für das Krankenhaus der Elisabethinen in Klagenfurt.

28 Personen an Grenze zurückgewiesen

Insgesamt 28 Personen sind bis Donnerstagfrüh an Kärntens Grenze zu Italien zurückgewiesen worden. Wie die Polizei auf APA-Anfrage mitteilte, wurden von den Gesundheitsbehörden in der Zeit von Mittwochmittag bis Donnerstag, 7.00 Uhr, 112 Formblätter für die Heimquarantäne ausgestellt - dabei verpflichteten sich die Empfänger per Unterschrift, sich in Quarantäne zu begeben.

Insgesamt wurden 1500 Personen kontrolliert, wobei die überwiegende Zahl der Einreisen über die Südautobahn (A2) bei Thörl-Maglern vonstattenging - lediglich 85 Personen wurden am Bundesstraßen-Grenzübergang Thörl-Maglern kontrolliert, 23 waren es Plöckenpass und 17 am Nassfeld. Was die Fiebermessungen angeht, so wurde bei keiner einzigen Person erhöhte Temperatur festgestellt.

Bisher 246 Verdachtsfälle

Mit Stand 13.30 Uhr wurden in Kärnten 246 Verdachtsfälle gemeldet. Das sind um 14 mehr als es noch am Morgen waren. Positiv auf das Coronavirus getestet wurde seit Mittwochnachmittag kein Kärntner mehr. Damit bleibt es bei drei bestätigten Erkrankungen. 31 Testergebnisse sind noch ausständig.

WIFI sagt Kurse ab

In Abstimmung mit anderen Bildungseinrichtungen stellt nun auf das WIFI von 16. März bis 15. April den Kursbetrieb ein. Wenn möglich, wird auf E-Learning umgestellt. Zahlreiche Veranstaltungen der Wirtschaftskammer, wie der Gründer- und Jungunternehmertag am 3. April oder die Meisterfeier am 19. März, werden abgesagt oder verschoben. Als Ersatz wird es am 2. April eine österreichweite Online-Veranstaltung geben. Nähere Informationen folgen. Außerdem wurde das "DurchSTARTer-Programm" bis auf Weiteres ausgesetzt.

Schulen bereiten Arbeitsmaterial vor

Bildungsminister Heinz Fassmann hat mittlerweile über das weitere Vorgehen in Sachen Schulschließungen informiert. Kärnten werde sich genau an diese Vorgaben halten. Wo möglich, sollen digitale Lerninhalte für alle Fächer und alle Altersstufen online angeboten werden. Schularbeiten und Prüfungen entfallen in dieser Zeit. Die Lehrer bereiten derzeit auch Arbeitsblätter für die Kinder vor, wie Christine Mair, Direktorin der Volksschule St. Veit/Glan, der größten Volksschule Kärntens, erklärt: "Wir haben in Sitzungen das weitere Vorgehen besprochen." Dort hat man sich schon vorbildlich vorbereitet. Die Eltern wurden bereits befragt, ob sie eine Betreuung für ihre Kinder benötigen. Sobald man die Rückmeldungen habe, werde man gemeinsam mit der Nachmittagsbetreuung des BÜM im Haus eine ganztägige Betreuung in Kleingruppen organisieren, sagt Mair.

Rotes Kreuz sagt Kurse ab

Auch beim Roten Kreuz Kärnten werden bis 6. April sämtliche Kurse des Roten Kreuzes und des Jugendrotkreuzes in Kärnten eingestellt. Auch geplante Übungen und Bewerbe werden bis auf Weiteres nicht durchgeführt. Die Lebensmittelausgaben bei der Team Österreich Tafel werden ausgesetzt. "Unsere Dienstleistungen mit hoher Priorität, wie der Rettungsdienst, die mobilen Pflegedienste und der Blutspendedienst werden selbstverständlich von diesen Maßnahmen nicht betroffen sein und in gewohnter Qualität weiter geführt", sagt Kärntens Rotkreuz-Präsident Peter Ambrozy.

AMS unterbricht Kurse

Auch das Arbeitsmarktservice Kärnten hat jetzt bekannt gegeben, dass ab Montag die Kundenkontakte eingeschränkt werden. Bis vorerst 16. April werden in den regionalen Geschäftsstellen persönliche Kunden-Kontakte auf geschäftsbedingt notwendige Angelegenheiten reduziert.
Die Erstinfoveranstaltung für Neu-Kunden wird ausgesetzt, ebenso Vorträge in den BerufsInfoZentren (BIZ). Nach Möglichkeit wird auf Online-Beratung umgestellt. Vom AMS beauftragte Kurse und Qualifizierungen werden unterbrochen. Es gibt keine Anwesenheitspflicht. Die Bezüge bleiben aufrecht. Abgesagt wurden die Kärntner Jobbörse für Bau und Technik am 13. März in Klagenfurt und die Jobbörse für das Transportwesen am 19. März in Klagenfurt werden abgesagt. Entgeltansprüche wie für Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe werden weiterhin normal abgewickelt. Erstanträge auf Arbeitslosengeld sind nach derzeitigem Stand persönlich in der regionalen Geschäftsstelle zu stellen.
 

Patrouillen-Fahrten an Grenze zu Kärnten

In mehreren italienischen Dörfern fahren mittlerweile Patrouillen, wie etwa in Paularo südlich von Kötschach-Mauthen. Auf den Fahrzeugen sind Lautsprecher angebracht, durch die Informationen für die Bevölkerung durchgesagt werden. Auch in Tarvis soll das demnächst kommen.

Warten auf Entscheidungen des Bildungsministeriums

Donnerstagvormittag stand ein Koordinationsgespräch zwischen Land Kärnten, Bildungsdirektor und Vertretern der Bezirke auf dem Programm, um die weiteren Schritte, die für das sukzessive Schließen beziehungsweise Einrichtung des Not-Betreuungsprogramms an Schulen und in Betreuungseinrichtungen, zu koordinieren. Derzeit warte man noch auf eine genaue Handlungsanweisung des Bildungsministers, sagt Andreas Schäfermeier, Sprecher von Landeshauptmann Peter Kaiser. Diese soll es gegen 16 Uhr geben, genau daran werde man sich dann halten und diese in allen Kärntner Schulen umsetzen: "Analog dazu werden wir dann in den Elementarbildungseinrichtungen ebenfalls vorgehen." Man werde sich genau an die Anweisungen des Bundes halten und dann entsprechend die Einrichtungen und die Eltern informieren. Auf jeden Fall muss, wie vom Bildungsminister am Mittwoch bekannt gegeben, in den Schulen eine Not-Betreuung in Kleingruppen aufrechterhalten bleiben - vor allem für Kinder von Eltern, die in jenen Berufsgruppen arbeiten, die jetzt dringend für die medizinische Versorgung und Grundversorgung der Bevölkerung beschäftigt sind. Details dazu soll es ebenfalls am Nachmittag vom Bund geben.

Kärntner Covid 19-Erkrankten gehe es gut

Auch die Landtagssitzung am Donnerstag wurde mit dem Thema Covid-19 eingeleitet. Landeshauptmann Peter Kaiser  (SPÖ) forderte die Mandatare auf, mit gutem Beispiel voranzugehen und beim Kontakt mit der Bevölkerung auf den üblichen Handschlag zu verzichten. Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) berichtete, dass es den drei Infizierten in Kärnten gut gehe, ihr Krankheitsverlauf "mild" sei. In Kärnten habe es bisher 228 Verdachtsfälle gegeben, berichtete der Leiter der Gesundheitsabteilung Günther Wurzer.

Arbeiterkammer sagt Fortbildung ab

Ab Montag werden alle Fort- und Weiterbildungsangebote der Arbeiterkammer Kärnten abgesagt. Das betrifft das gesamte Bildungsprogramm bis Anfang April. Vorerst nicht betroffen sind persönliche Beratungen der Mitglieder sowie die Steuerspartage, die in Einzelberatungen durchgeführt werden.

Cinecity geschlossen

Mittlerweile wurde auch Cinecity und Wulfenia in Klagenfurt geschlossen. Die Kinos bleiben bis einschließlich 3. April zu. Auch der Bowlingbetrieb wurde eingestellt.

Besprechung wegen Schulschließungen

Um 11 Uhr werden heute, Donnerstag, das Land, der Bildungsdirektor und Vertreter aus den Bezirken tagen, um das weitere Vorgehen rund um die Schließung beziehungsweise das Notprogramm in Schulen und Betreuungseinrichtungen zu besprechen. Es soll eine einheitliche Handlungsanleitung für Schulen geben.

Die Verunsicherung unter den Kärntner Eltern ist derzeit groß. Denn in den einzelnen Schulen geht man sehr unterschiedlich mit dem Thema um. An einigen Schulen wurden schon im Vorfeld Arbeitsmaterialien oder Internet-Zugänge für E-Learning ausgegeben und Eltern werden nun befragt, ob sie bis Ostern eine Betreuung für ihre Kinder benötigen, gibt es an anderen Schulen noch gar keine Information. Nach der Besprechung sollte aber etwas mehr Klarheit herrschen.

Besuchsverbote in Spitälern und Heimen

In Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen hat man generell empfohlen, Besuche so weit als möglich einzuschränken. Zahlreiche Einrichtungen reagieren darauf bereits. In Osttirol wurde mittlerweile etwa ein Besuchsverbot an allen Krankenhäusern ausgesprochen. Auch das Krankenhaus und die Altenheime in Waiern wurden mittlerweile für Besucher geschlossen.

Fußballverband sagt Nachwuchsspiele ab

Wie der Kärntner Fußballverband auf seiner Homepage bekannt gibt, werden im Falle von Schulschließungen auch sämtliche Nachwuchsspiele abgesagt. Da das ab kommender Woche der Fall ist, wird es dann weder Nachwuchsmeisterschaften noch über den ÖFB abgewickelten beziehungsweise besetzte Nachwuchsspiele geben: "Die Durchführung von Trainingseinheiten obliegt den Vereinen." Bei den Fußballvereinen SC St. Veit und SV Hirter Kraig geht zum Beispiel der Trainingsbetrieb derzeit weiter. Zumindest in St. Veit wolle man aber auch den Trainingsbetrieb einstellen, sobald die Schulen geschlossen sind.

Sonntagsgottesdienste abgesagt

Die Stadtpfarre Wolfsberg sagt die Sonntagsmessen in der Stadtpfarrkirche bis auf Weiteres ab. Ob und inwieweit auch die Feiern in der Karwoche betroffen sind, wird erst Anfang April bekannt gegeben.

Gratis-Autodesinfektion

Mit einer ungewöhnlichen Aktion für Kunden reagiert das Unternehmen Carlovers in Klagenfurt auf Covid-19. In einer Aussendung heißt es, "einen kleinen, aber wirksamen Beitrag gegen die weitere Verbreitung des Corona-Virus" leisten. Ab sofort erhalten Kunden auf Wunsch bei einer Carlovers-Innenreinigung eine Auto-Innendesinfektion gratis dazu, sagt Geschäftsführer Patrick Jonke: "Es geht vor allem um die Desinfizierung aller Teile, mit denen direkter Hautkontakt besteht: Lenkrad, Ganghebel und Cockpit. Aber auch die Türen im Innenbereich werden speziell desinfiziert, um eine Übertragung der Viren aus dem Wageninneren ins Freie oder umgekehrt zu verhindern."

Raststätten reduzieren Gäste

Auch in den Autobahnraststätten in Kärnten reagiert man auf die Maßnahmen der Gesundheitsbehörde. In der Griffen-Rast bei Völkermarkt wird die Anzahl der Tische reduziert. Die Südrast in Arnoldstein kündigt sogar Betriebsurlaub an.

Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

 

 

Kommentare (1)

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mari73
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29
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Zeiten der Unsicherheit.....

....es schlimm zu erleben, dass denkende und liebende Kinder Angst haben ihre geliebten Großeltern anzustecken und dann womöglich schuld sind, dass diese sterben. Auch viele Menschen im Handel und mit Kundenkontakt sind mit ihrer Angst auf sich alleine gestellt. Ich bin momentan arbeitslos - auch das macht mir
große Angst, weil ich mich nirgendwo bewerben kann und am Überlegen bin freiwillig anzubieten Einkäufe und Co für andere erledigen oder ähnliches . Aber noch scheinen viele Menschen mental noch Zeit zu brauchen zu begreifen, was gerade geschieht . Auch ich. Vielleicht erfahren wir auch deshalb nicht, WO sich die zwei Spittaler Fälle angesteckt haben. Im Ausland war es nicht. Das würde geschrieben. Es wäre fair, wenn schon von Transparenz geredet wird, auch darüber zu informieren. Das würde beruhigen und unnötigen Spekulationen keinen Raum lassen. Waren sie Schi fahren in Tirol oder am Villacher Fasching? Wo haben wir einen Cluster in Kärnten zu erwarten? Ohne das jeder panisch wird. Sonder sich gezielt schützt. Danke.