AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

19 Kameras in TarvisVideoüberwachung beim Friaul-Ausflug

Italien wird immer mehr zum Überwachungsstaat. Fast in jedem Ort prangen auf Masten von der öffentlichen Hand betriebene Kameras.

Wir stehen zusammen – das bedeutet:
Seite an Seite mit unseren Lesern, gemeinsam durch die Krise.

Deshalb bieten wir allen Leserinnen und Lesern freien Zugang zu allen Texten, multimedialen Angeboten und Informationen rund um den Ausbruch des Coronavirus und darüber hinaus. Melden Sie sich an und nutzen Sie die Kleine Zeitung Website, App, und E-Paper während dieser schwierigen Zeiten kostenlos.

JETZT kostenlos anmelden

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
Das Grenzstädtchen Tarvis lässt mehr Kameras auf Masten (oben) montieren
Das Grenzstädtchen Tarvis lässt mehr Kameras auf Masten (oben) montieren © Stephan Schild
 

In Italien in Richtung Himmel zu schauen, bietet auch interessante Einblicke in die Gesellschaft. Der Stiefel wird immer mehr zum Überwachungsstaat. Fast in jedem Ort prangen auf öffentlichen Masten von der öffentlichen Hand betriebene Überwachungskameras. Allein in Tarvis, dem ersten Städtchen hinter der Kärntner Grenze mit 4200 Einwohnern, wird heuer auf 19 Kameras aufgestockt.
Zum Größenvergleich: In der Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt mit knapp über 100.000 Einwohnern überwachen vier Kameras den öffentlichen Raum. In Graz mit rund 290.000 Einwohner gibt es eine mit der Polizei verbundene Kamera. Sie ist am Jakominiplatz.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

GordonKelz
22
35
Lesenswert?

WIE SOLLTEN WIR SONST....

...dem überbordenden Verbrechen, Steuerhinterziehung, Vergehen Herr werden...Ein normale anständiger Bürger hat nichts zu befürchten! Millionen von Verbrechen werden auf diese Art aufgeklärt.
Gordon Kelz

Antworten
paulrandig
8
8
Lesenswert?

GordonKelz

Das mag schön und gut sein in einer Gesellschaft, in der diejenigen, die das auswerten und sanktionieren können, ausschließlich am Wohle der Gesellschaft interessiert sind.
Nun ist das an und für sich schon unwahrscheinlich, denn nach oben kommen tendenziell eher diejenigen, die primär am eigenen Wohl interessiert sind.
Setzen wir nun voraus, dass die alle brav sind, müsste die Masse also noch viel braver sein. Und dann brauch ma keine Kameras mehr.
Ich sehe kein einziges Argument, das die Überwachung rechtfertigt, außer, dass sie 100% sicher gegen Missbrauch ist. Also letztendlich kein einziges Argument.

Antworten
GordonKelz
1
1
Lesenswert?

Werter Paul!

Mir sagt man nach paranoid, pathologisch
und weiteres in Sache Bestattungsgesetz und damit zugehörigen Gebühren zu sein...
Dabei ist alles belegbar und Realität....
Was jetzt die " Überwachung " betrifft bin ich Dir gegenüber richtig Liberal, mir kommt gar nicht der Gedanke das in irgendeiner Zukunft diese Kameras von einer Gruppierung dazu verwendet werden könnte , uns missbrauchend zu überwachen. Das kann auch keine " Urangst " in Dir sein, denn dies hat es in dieser Form noch nicht gegeben.
Was ist es dann?
Gordon Kelz

Antworten
paulrandig
1
2
Lesenswert?

GordonKelz

Alles gibt es irgendwann zum ersten Mal. Und alles, was Macht verspricht, wird früher oder später zum Machtgewinn und Machterhalt eingesetzt, notfalls auch gegen andere. Das ist keine Paranoia in mir, sondern ganz simple Beobachtung der Menschheitsgeschichte und der Gesellschaftsstruktur.
Es gab noch nie in der Geschichte, vielleicht ausgenommen der Atomwaffen, eine vergleichbare Macht wie die Gewinnung und Vernetzung von Daten.

Antworten
Parsec
2
7
Lesenswert?

Naja...

... wieviel Freiheiten und Privatsphäre ist man bereit für eine (vermeintliche) Sicherheit zu opfern?
Was passiert, wenn sich die politischen Verhältnisse ändern? Es kann schneller gehen, als man denkt (und es kann auch schleichend passieren). Und dann haben auch normale und anständige Bürger etwas zu verbergen.
Noch etwas zu den „überbordenden“ Verbrechen. Laut Bundeskriminalamt ist die Anzahl der Anzeigen in den letzten zehn Jahren zurückgegangen. Da ist nichts von einem Anstieg zu sehen. Wir sollten uns eher fragen, ob diese Kameras nicht eher ein Placebo gegen die „gefühlte“Bedrohung ist...

Antworten
zeus9020
3
12
Lesenswert?

a tua ma a bissl übertreiben

...ganz schön dick aufgetragen...

Antworten