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39.000 Euro gefordert"For Forest"-Erfinder Littmann klagt "For Forest"

Klaus Littmann, Initiator des Stadionwaldes in Klagenfurt, fordert 39.000 Euro von der "For Forest"-Gesellschaft rund um seinen Ex-Geschäftspartner Herbert Waldner ein. “Littmann hat Budget weit überzogen“, entgegnet „For Forest“. Weitere Prozesse laufen.

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Als im Oktober 2018 die „Villa For Forest“ war das Verhältnis von Herbert Waldner (links) und Klaus Littmann noch intakt. Als das Projekt im Stadion realisiert wurde, war dem nicht mehr so © Helmuth Weichselbraun
 

Einst wirkte es wie der Beginn einer ungewöhnlichen, aber wunderbaren Männerfreundschaft: Hier der kunstsinnige, visionäre Kurator aus der Schweiz. Dort der hemdsärmelige, finanzkräftige Immobilienunternehmer aus Kärnten. Trotz dieser Unterschiede schien das Ziel, „For Forest“ Wirklichkeit werden zu lassen, Klaus Littmann und Herbert Waldner zusammenzuschweißen. Gemeinsam trotzten sie den vielen kritischen Stimmen aus Bevölkerung und Oppositionsparteien.

Kommentare (19)

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VH7F
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Das nennt man Brutalität,

wie Simmering gegen Kapfenberg. Weitere Prozesse sind am Laufen? Einer ist und zwei waren, oder?

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Robinhood
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Geschäftsmann am Gericht

Da kommt ja einiges aufs Nassfeld zu und ich verstehe die Herren Pucher und Rauscher. Das Bezirksgericht Hermagor kann sich ja schon freuen. Endlich Wird es was zu tun geben.

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zafira5
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Perfekte Lügnerin

Wie sich jetzt herausstellt hat die Bürgermeisterin von Klagenfurt
die Bevölkerung mit Ihrer Aussage das For Forest ausschliesslich
von privaten Sponsoren finanziert wird und keine Euro Steuergeld
verwendet wird nach Strich und Faden belogen.

Schande das Klagenfurt eine Lügnerin als Bürgermeisterin hat.

Der Beweis: Siehe tieferstehend:

Dass Littmann für begleitende Ausstellungen 45.000 Euro von der Stadt erhielt, stößt Waldner zudem sauer auf. Er fordert Littmann auf, „diese Steuermittel an die Stadt zurückzuzahlen“. Daher wende „For Forest“, das „immer ein rein privat finanziertes Projekt“ war, diese 45.000 Euro im Verfahren ein, „um sie dann der Stadt zurück zu zahlen“.

Das ist sicher erst der Anfang was für For Forest an Steuergelder aufgewendet wurde.

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gintonicmiteis
0
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Das alles wäre Stoff für einen Roman:

Eine Bürgermeisterin setzt es sich in den Kopf, ein hundertfach abgewiesenes "Kunstprojekt" in ihrer Provinzstadt umzusetzen. Dazu überredet sie einen befreundeten Immobilienentwickler (immer ein Duz-Freund von ihr) einzusteigen, der in der Vergangenheit z.B. am Kreuzbergl baute, wo andere vielleicht nicht bauen hätten können... Mit im Boot ist dann noch eine Werbeagentur, die so nebenbei bereits in der Vergangenheit sowohl für die Stadt als auch die Stadtpartei lukrative Aufträge angenommen hat. Und jetzt mit großem Einsatz dieses Projekt in ein positives Licht rücken soll.
Doch das - und der große Steuergeldeinsatz - reichen nicht, der Erfolg bleibt aus. Ein Instagramposting ist das höchste der Gefühle. Man trifft sich vor Gericht wieder, wo hoffentlich einige Wahrheiten rauskommen...

(alles rein fiktiv natürlich, Ähnlichkeit zu wirklichen Personen nicht beabsichtigt)

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pianofisch
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Kotzig

2 Egomanen, denen es letztlich doch nur ums Geld ging. Beiden hat die ganze Aktion nur geschadet, weil ihr Ego Ihnen die Maske der Kunstbeflissenheit vom Gesicht reisst und darunter nur die kleinliche Fratze der Gier zum Vorschein kommt.

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chrisclt
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Applaus

Applaus für die verantwortlichen Politiker!

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joektn
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😄

Außer Spesen nichts gewesen...

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GordonKelz
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LEIDER KANN MAN SAGEN, WAS.....

...man will, wenn die Politik sich etwas einbildet, ist alles umsonst.
Wann kommt der nächste Scharlatan mit einem " KUNSTPROJEKT " nach Kärnten ?!
Gordon Kelz

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duMont
20
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STOPP dem Kunsthass

Wenn man etwas nicht versteht oder eine fremde Sprache nicht versteht muß man halt eine Fremdssprache lernen oder einen Übersetzer holen. Bei der Kunst verhält es sich genauso wenn Sie etwas nicht verstehen sollten - was nicht immer leicht ist da man vorher das Kunstwerk genau betrachten sollte und nicht nur drei Sekunden lang im Internet sondern wirklich lang - können sie halt den Künstler fragen was das soll und was er damit ausdrücken möchte oder einen Kunsthistoriker, der kann Ihnen das erklären. Der Künstler wird Sie schon nicht auffressen.

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bianca50
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Kunstverständnis

Wie heißt es so schön "Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters" Jedermann kann selbst entscheiden was ihm gefällt. Und For forest hat mir eben nicht gefallen

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pink69
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das

dieses zu hinterfragende "Waldprojekt" nicht ohne Nachspiel enden wird, war wohl jedem normal denkenden Bürger vorher bekannt. Zuerst die Gartenbaufirma, die auf den eigenen Bäume im wahrsten Sinne des Wortes sitzen geblieben sind und nun die ehemaligen Partner.... und die Stadt mitten drin, man kann da nur gratulieren zu solch einer (politischen) Professionalität ..Kärnten is lei ans !

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CuiBono
1
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Auch dem glühendsten

FF-Gläubigen sollte mittlerweile klar sein, wie der Laden von Anfang an gelaufen ist.

Don Papa beschreibt das da unten mehr als treffend.

Mich wundert nur, dass die Klagendorfer Steuerzahler noch immer nicht wissen wollen, wie viel sie der Zirkus gekostet hat.
Oder heben sie sich ihre Frage und die Antwort darauf für die nächsten Gemeinderatswahlen in 2021 auf?

Wie immer in Klagendorf - Fragen über Fragen.
Und keine Antworten.

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joe1406
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Hat ein bisschen gedauert ...

aber jetzt kommt - wie ich schon immer vermutet und zu dem Thema immer gepostet habe - so langsam Licht in den Wald. Und es wird für den Steuerzahler immer dunkler. Wurde natürlich so lange wie möglich versucht alles unter dem Waldboden zu verstecken.

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gonde
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Na, was haben wir prophezeit? Alles Lüge und Vorverurteilung?

:-(

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Don Papa
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Gerichte

lt. Gerichtssprecherin sind aktuell mindestens 6 Verfahren gerichtsanhängig. Bei diesem Projekt ging es nie um Umwelt, Kunst und Nachhaltigkeit wie uns immer wieder versucht wurde zu diktieren. Hier ging es immer nur um Prestige, Macht und Geld. Ja, auch Steuergeld.

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gintonicmiteis
2
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Wieviel Geld kam nun wirklich aus Steuergeldern?

Bis heute hat die Bürgermeisterin ihr Versprechen eines transparenten Finanzierungsberichts nicht erfüllt - und auf den angekündigten Nachhaltigkeitsbericht brauchen wir wohl gar nicht erst zu warten, da wohl ein desaströses Ergebnis drinstehen würde...

Ist diese Stadt zum Selbstbedienungsladen verkommen?

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wjs13
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Unter Mathiaschitz sicher

Stichworte: Stadtwerke, Hallenbad, Flughafen, Messe, Stadionwald.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Dabei wurde sie gewählt weil man dachte, dass es schlimmer als bei Jörgis Tennislehrer nicht werden könnte. Jetzt wissen alle Wähler, dass immer noch was geht.

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Boss02
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Spö Mathiaschitz.......

...........sagte wohl es fließt hier kein zusätzliches Steuergeld oder, wieder mal die Steuerzahler hinters Licht geführt, wie immer bei der Spö. Die Opposition sollte hier mal auf ev. Amtsmissbrauch prüfen lassen !

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ichbindermeinung
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a forest von the Cure

Kunst ist "a forest" von the Cure von 1980

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