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Interview mit Raumplanungs-Experten„Es muss Schluss sein mit dem Gemauschel“

Raumplanungs-Experte Markus Reicher spricht im Kleine-Zeitung-Interview über zahnlose Gesetze, Gefälligkeitsgutachten und den „Sündenfall“ Wörthersee.

Markus Reicher lebt seit 1994 in Kärnten © Weichselbraun
 

Sie leben seit 1994 in Kärnten. Haben Sie das Gefühl, dass es in dem Land eine Raumplanung gibt?
MARKUS REICHER: Nein, kategorisch nein. Unter Raumplanung versteht man hierzulande letztlich nichts anderes als Flächenwidmungsplanung. Das ist de facto nur eine Nutzungsbeschränkung. Sprich: es wird eingegrenzt, was man machen kann, wenn man etwas machen möchte, aber es wird damit nicht erreicht, dass jemand etwas tun muss.

Kommentare (2)

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zeus9020
1
9
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IN DIE TIEFE GEDACHT...

Ein Fachinterview, das spannungsvoll und höchst sachlich klingend beginnt; und dann liest man.... und man liest.... und man liest.... und man wird nicht klüger.
Große Worthülsen fallen lasch ab, weil der Leser letztlich nicht erfährt, was die Lösung der Raumordnungsmisere wirklich wäre; da drückt der Gelehrte stets herum und sagt.... NICHTS.
Schade, aber ich nehme zumindest mit auf den Weg: Raumordnung scheint gar tatsächlich schwierig!

GordonKelz
2
10
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NA , BUMM ! Das ist aber ein....

...ordentlicher Rüffel, sieht nicht gut aus für unsere Bürokratie.....!?
Gordon Kelz