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Für volles GehaltLehrer unterbrechen in den Ferien ihre Karenz

31 Lehrer in Kärnten haben im Sommer ihre Karenz unterbrochen. Sie können damit in der Freizeit ihr volles Gehalt kassieren. Laut Neos ein "Zuckerl", laut Bildungsdirektion ein "Spezifikum".

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© APA/Schlager
 

Ferienzeit bedeutet für Lehrer arbeitsfrei. 31 Lehrer haben heuer im Sommer allerdings eigens ihre Karenz unterbrochen und sich zum „Dienst“ gemeldet. Sie können dann für zwei Monate nicht das für die Karenz vorgesehene Kinderbetreuungsgeld, sondern ihr – deutlich höheres – volles Gehalt beziehen. Ein „Zuckerl“, für dessen Abschaffung sich im Parlament die Neos ausgesprochen haben. „Solche seltsamen Regelungen sind der Grund dafür, dass der Berufsstand Lehrer immer wieder in Verruf gerät“, sagt Bildungssprecher Douglas Hoyos

Kommentare (20)

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wahrheitverpflichtet
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NICHT WEG ZU SCHAUEN!

WAS GEHT DEN DA AB? SCHWEINEREI SEINES GLEICHENS a meine frau diplomierte medizinische Krankenschwester a glaubst das de irgend was geschenkt bekommt unsere Tochter Zahnspange 3800 euro was Habens gepredigt alle kinder die es nötig haben werden versorgt a scheiß ist das ganze so viele frei tage wie die armen Lehrer na das müsste einer haben und sind welche deppert oder unfähig jugendliche zu unterrichten die kann man gar nicht einlassen obwohl schon von 2 klassen abgezogen was ich schon alles erlebt habe im Gymnasium meine kinder da wirt einen schlecht

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mrbeem02
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SOFORTIGE GESETZESÄNDERUNG NOTWENDIG

Wenn sich der Berufsstand, der absolut am Wenigsten Arbeitszeit hat, beginnt dazu Gesetzeslücken auszunützen, um noch weniger STunden zu arbeiten, gehört das SOFORT abgestellt. Eine Sofortlösung wäre es ja, die Lehrerinnen in der Zeit der unterbrochenen Karenz zu Vorbereitungsstunden für Repitenten einzusetzen, bzw. in den Vorschulen (Kindergärten) für Urlaubsvertretung zu sorgen.
Sonst ist es eine einzigartige Schweinerei auf dem Rücken der Allgemeinheit, also so eine Art Sozialdiebstahl.

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LaPantera69
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Liebe Lehrer...

...spart euch doch die Energie, die ihr hier für Rechtfertigungsversuche aufwendet. Ihr werdet diese noch in dem, in Kürze beginnenden Schuljahr dringend benötigen.

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ctsch
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Xx99

Glauben sie das selber was sie uns da erklären? Ein Lehrer mit 50-60 Wochenstunden ist doch ein Witz. Wie kommen sie da drauf? Ich kenne unzählige Lehrer von allen Schultypen und keine/r unterrichtet mehr als 4-5 Std. täglich.
Die so hoch gepriesenen Vor- und Nacharbeiten sind leider jedermanns Sache. Wenn man jahrelang dasselbe unterrichtet müssen diese Arbeiten ja schon sehr zeitaufwendig sein 😉.
Somit, schöne Ferien weiterhin!

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Hildegard11
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Warum

wurden Sie dann nicht Lehrer?

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xx99
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Würde ich es nicht glauben...

würde ich es nicht schreiben. Aber es liegt mir fern Ihnen jetzt meinen genauen Stundenplan aufzuzählen - ich habe es eben mehrfach durchgerechnet, da mir das neidische Lehrerbashing auch in meinem Freundeskreis auf den Keks geht! Vielleicht haben ihre Freunde Glück und ich Pech oder einfach andere Fächer oder sind super organisiert, aber der Trend geht zu ganztägigen Schulformen oder Nachmittagsbetreuung und da ist eben nicht nach 5 h Feierarbend, und den Stundenplan sucht man sich nicht selber aus. Zudem habe ich nie behauptet dass ich ständig so viel arbeite, ich habe von Stoßzeiten berichtet.

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cockpit
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Stoßzeiten?

wie oft im Jahr?

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xx99
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Unterschiedlich

Das wird sich natürlich nicht für jeden Lehrer gleich festmachen lassen, aber bei mir ist Mitte November bis zu den Weihnachtsferien aus vielerlei Gründen sehr viel zu tun. Generell sind die Schularbeitenzeiten stressig (4 pro Jahr pro Klasse in der Unterstufe - ich habe zB. 3 Schularbeitenklassen). Auch zu Schulbeginn, vor den Semester- und Sommerferien kommt neben vielen Konferenzen, vor allem wenn man Klassenvorstand ist, Einiges an Organisatorischem zusammen. Zudem organisiere ich und nehme teil an Exkursionen und Wintersportwochen, das ist auch nicht Urlaub, wie viele meinen. Das ist natürlich nicht für jede Lehrkraft gleich, auch nicht das Arbeitspensum (ohne KV und Schularbeitenfächer ist es wsl. weniger), ich kann hier nur für mich sprechen und für viele meiner engagierten KollegInnen.

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crawler
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Naja,

auch Lehrer können rechnen. Wenn's die Gesetze bieten und es von der Gewerkschaft unterstützt wird, kann man nicht so sehr den Lehrern die Schuld geben. Moral? - warum denn immer diese Fremdwörter...

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raigra
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Lehrer werden

Warum werden nicht alle Lehrer, wenn das so ein privilegiendurchsetzter Job ist? Freie Berufswahl gibts in Österreich immer noch... Ansonsten:
Nur weil man selbst mal zur Schule gegangen ist, macht einen das nicht zum Experten für Lehrerdienstrecht...

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Aleksandar
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Gründe für die Karenzunterbrechung - unbekannt IoI

Nur mehr zum Lachen - das österreichische Schulunwesen.

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cockpit
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Jedes Jahr wieder ein Thema

tut doch endlich was dagegen.

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helmutmayr
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Man könnte

die Gesetze dahingehend anpassen dass Ferien eben Ferien sind und nicht Arbeitszeit. Das wäre ehrlich und führte zum gewünschten Erfolg.
Die Ansage man kann da nichts tun ist wohl eher will nicht tun.

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Amadeus005
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Hat auch seinen Sinn

Bin kein Lehrer und finde auch, dass Lehrer durchaus mehr arbeiten könnten. Ich finde die Unterbrechung in den Ferien gut, da es nicht zumutbar wäre den Schülern (vor allem VS) für 2 Monate einen anderen Lehrer zuzumuten. Auf der anderen Seite könnten diese Lehrer ja während der Schulzeit für 2 Monate als Zusatzlehrer in der Klasse stehen, was ja den Lernerfolg verbessern könnte.
Die Frage, die wirklich bleibt: Wieso kann man die Lehrer im Sommer nicht zu Arbeit verpflichten? So in der Art: In der VS abc werden durch alle diese Lehrer des Bezirkes (Stadt) 8 Wochen lang Förderstunden für interessierte Schüler angeboten - Also die mit Lernschwäche oder Nachzipf.

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walterkaernten
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lehrerprivilegien

ES gibt da unzählige.....

Aber sinnvoll wäre es, wenn Lehrer genau so 5 oder 6 Wochen urlaub hätten.
Die restliche zeit MÜSSTEN sie in der schule sein ( kontrolle mit zeiterfassungssystem) und könnten so lernschwachen kindern helfen.
Das wäre was vernünftiges.

So wie es jetzt ist, haben die Lehrer zu viele PRIVILEGIEN und die leidtragenden sind die kinder und die eltern.

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xx99
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Mit nur 5 Wochen Urlaub...

hält kein noch so gestandener Lehrertyp diesen Beruf lange aus , das können Sie mir glauben. Aber Sie können sich ja gerne noch als Quereinsteiger ein Bild machen. Ich habe große Freude am Lehrerberuf und arbeite während der Schulzeit und auch in den meisten Ferien (außer Sommer - da gönne ich mir Ruhe) viel und hart. Oft wird vergessen, dass in diesem Job nicht nur Anwesenheit gefragt ist, sondern volle Konzentration auf die Kinder. Wenn ich 5-6 Stunden durch Fragen beantworte, zurechtweise, rede, helfe... gehe ich oft mit brummendem Kopf aus der Klasse und fange dann an Hausübungen/Schularbeiten zu korrigieren bzw. vorzubereiten und zu kopieren! Es gibt Stoßzeiten, da arbeitet man nicht 38,5 Wochenstunden, sondern auch schon mal 50-60 (mit Konferenzen, Elterngesprächen, Sprechtagen etc.). Dafür gibt es dann ruhigere Zeiten + Ferien. Vielleicht war das nicht immer so und die alte LehrerInnengeneration hat uns das ständige Lehrerbashing eingebrockt - ich kann nur für mich und viele meiner KollegInnen sprechen. Und noch etwas: ich habe auch in der Privatwirtschaft gearbeitet + mir dort vor dem PC oftmals eine gedankliche Pause gegönnt, und bin dann frisch und munter nach 8h Arbeit mit freiem Kopf gegangen - so läuft das jetzt nicht mehr! Und es gibt sicher Berufe, die fordernder sind als der Lehrerberuf (zB Pflege), aber statt immer neidisch zu sein und zu schreien "weniger für Lehrer" könnte man umgekehrt nach "mehr" (Geld, Urlaub) für andere Berufsgruppen schreien!

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heku49
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Sie arbeiten 5 Tage zu 12 Stunden....

glauben Sie das wirklich?

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xx99
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Ich helfe Ihnen gerne beim Lesen:

"ES GIBT STOSSZEITEN, da arbeitet man nicht 38,5 Wochenstunden, sondern auch schon mal 50-60 (mit Konferenzen, Elterngesprächen, Sprechtagen etc.). DAFÜR GIBT ES DANN ruhigere Zeiten + Ferien."

Bitte, gern geschehen!

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cockpit
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wobei die Stunde ja nur maximal 50 und nicht 60 Minuten hat

.

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Viertelputzer
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Klinglmair kann nicht sagen,

warum die Lehrer in den Ferien die Karenz unterbrechen? Aber nach den Gründen würde ohnehin nicht gefragt. (hä?)

Der Eindruck tut sich auf, dass er entweder die Augen davor verschließt, warum der Berufsstand Lehrer wieder einmal in Verruf gerät oder den ‚gewöhnlichen‘ Arbeitnehmern das Nachdenken nicht zutraut.

Möglicherweise ist er in seinem Job aber auch einfach überfordert.

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