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KärntenHunde-Rätsel gelöst: "Illa" ist wieder daheim

Die acht Jahre alte Tibet-Terrier-Hündin wurde in Feldkirchen gefunden, irrtümlich für ihre deutsche Schwester „Inga“ gehalten und nach Nürnberg gebracht. Jetzt ist sie wieder zu Hause in Kärnten.

Wieder vereint: Fiedler-Bender mit ihrer "Illa" © Pacheiner
 

Manche Geschichten sind so unglaublich, dass sie nur in der Weihnachtszeit passieren können. Wie jene der beiden Hündinnen „Inga“ und „Illa“, die zur selben Zeit vermisst wurden – allerdings hunderte Kilometer voneinander entfernt: Eine in Wernberg, eine in Nürnberg.

Wie wir berichtet haben, wurde vor wenigen Tagen wurde in Feldkirchen ein acht Jahre alter Tibet-Terrier gefunden. Über den Chip des Hundes fand Tierärztin Mechthild Gold die registrierte Besitzerin – eine Frau aus Nürnberg, die ihre „Inga“ in Kärnten abholte. Am Samstag meldete sich aufgrund des Kleine Zeitung-Berichtes Gisela Fiedler-Bender aus Wernberg bei der Ärztin, die ihren Tibet-Terrier „Illa“ seit Tagen suchte. Als sie der Ärztin die Chip-Nummer durchgab, fiel die Verwechslung auf. Bei der Registrierung des Zwillingspärchens, das acht Jahre bei einem deutschen Züchter lebte und im Sommer getrennt wurde, dürften die Daten vertauscht worden sein. Fiedler-Bender nahm daraufhin Kontakt mit der Frau in Nürnberg auf, doch diese wollte zunächst nichts von der Verwechslung wissen.

700 Kilometer

„Daraufhin habe ich recherchiert und bin so auf die Regensburger Tierschützerin Heidi Piendl gekommen, die mir sofort helfen wollte“, erzählt die Kärntnerin, die „Illa“ erst vor zwei Wochen über eine deutsche Organisation vermittelt bekam. „Piendl konnte die Frau überzeugen, dass das nicht Inga, sondern meine Illa ist. Es gibt ein paar kaum merkbare Unterschiede. Mein Hund hat etwa eine weiße Schwanzspitze, Inga nicht“, sagt die Wernbergerin. Schließlich war die Frau zur Rückgabe des Tibet-Terriers bereit. Fiedler-Bender hatte in der Zwischenzeit mit dem Kärntner Pettrailer Markus Burghardt gesprochen, der anbot, sie gleich am Sonntag nach Bayern zu fahren, um „Illa“ nach Hause zu holen. Piendl wartete mit der Hündin in Haar bei München auf die beiden Kärntner. „Bei strömendem Regen hat sie uns den Hund übergeben.“

Mehrere hundert Kilometer und neun Stunden später war „Illa“ wieder daheim, Fiedler-Bender hundemüde, aber überglücklich: „Ich bin froh, dass ich so viel Hilfe hatte und alles gut ausgegangen ist. Illa schnarcht satt und zufrieden auf dem Sofa und Weihnachten kann kommen – eine Bescherung brauche ich nicht mehr!“

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Danke für Ihr Verständnis.

wolfisch
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Pettrailer?

Ach so.

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wolfisch
8
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Illa

Dieser Hund ist wohl eine (Zeitungs-)Ente.

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amse84ik
5
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Wie recht Sie haben..

Gibt es nichts besseres und interessantes zu berichten ?

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