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Alpen-Adria-UniversitätFristlose Entlassung sorgt für Aufregung

Die Leiterin des Geografie-Instituts an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Heike Egner, wurde am Freitag entlassen. Über die Gründe wird geschwiegen. Am Institut herrscht Bestürzung und Verunsicherung.

Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (Archivfoto)
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (Archivfoto) © Kleine Zeitung/Markus Traussnig
 

Bestürzung herrscht am Institut für Geografie an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Am Montag wurden die Mitarbeiter informiert, dass die Vorständin Heike Egner am vergangenen Freitag fristlos entlassen wurde. Über die Gründe herrscht nach wie vor Rätselraten. Egner selbst wollte keine Stellungnahme abgeben. Auch seitens der Universität selbst gebe es keine Stellungnahme, heißt es aus der Pressestelle: "Zum Schutz aller Beteiligten können wir zu laufenden Personalverfahren keine Auskunft geben." Auch offizielle Stellungnahme des Rektorats gab es keine. 

Zahlreiche Lehrbeauftragte des Instituts unterschrieben eine Stellungnahme, die an alle Universitätsmitarbeiter erging und in der sie sich "schockiert und verunsichert" über die Entlassung zeigten. Auch beim Gespräch mit Egner, an der die Institutsleiter teilnahmen, sei der Entlassungsgrund nicht genannt worden. "Der Rektor wird sicher seine Gründe haben und überzeugt sein, das Richtige zu tun, ebenso wie wir bestürzt sind", sagt Kirsten von Elverfeldt, Studienprogrammleiterin des Geografie-Instituts. Sie habe, ebenso wie die meisten ihrer Kollegen am Institut, Egner stets als äußerst korrekte Institutsvorständin, Wissenschafterin, Kollegin und für viele auch Freundin erlebt. Bei zahlreichen Studierenden sei die Bestürzung ebenfalls groß. Die Leitung des Instituts wird nun der stellvertretende Institutsleiter Max-Peter Menzel übernehmen.

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silentbob79
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Die Universitätsleitung wird ihre Gründe dafür haben

einen so drastischen Schritt zu setzen. Wie allgemein üblich, werden diese Gründe nicht öffentlich genannt. Sollte sich die Professorin ungerecht behandelt fühlen steht es ihr selbstverständlich frei, sich zu äußern bzw. entsprechende arbeitsrechtliche Schritte einzuleiten.

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tschifudl1
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Vielleicht....

...wollte sie keine neue 4. Strophe für das Kärntner Heimatlied?

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rechthater
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Wenn man keine Ahnung hat, sollte man sich solche Kommentare sparen!

Abgesehen davon, dass es sich um eine deutsche Staatsbürgerin handelt, steckt hinter solchen Konseqenzen immer eine längere Vorgeschichte! Mit dem Heimatlied hat es aber offensichtlich nichts zu tun!

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