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LandespolitikEx-Rektor der Uni Klagenfurt unterstützt Team Kärnten

Heinrich Mayr soll die Wirtschaftskompetenz des ehemaligen Team Stronach stärken. Der ehemalige Chef der Universität soll als "leitender Berater" die Wirtschaftskompetenz stärken.

Team-Kärnten-Chef Gerhard Köfer und Heinrich Mayr (rechts)
Team-Kärnten-Chef Gerhard Köfer und Heinrich Mayr (rechts) © KLZ/Robert Benedikt
 

"Wenn einer in Kärnten ein Lichtlein anzündet, kommen fünf andere daher und blasen es aus." Dieser Geisteshaltung will Heinrich Mayr, ehemaliger Rektor der Universität Klagenfurt, künftig einen Riegel vorschieben. Die Basis für dieses Vorhaben bietet ihm das Team Kärnten, das den emeritierten Informatiker am Freitag als „Mentor“ vorgestellt hat. Parteichef Gerhard Köfer: „Professor Mayr strebt kein Mandat im Landtag an, aber er will uns helfen, den Wirtschafts-Standort Kärnten zu beleben.“ Mayr selbst sieht sich als „Senior Advisor“ (leitender Berater).

Dass im Land Vieles im Argen liegt, zeigte Mayr an einem Beispiel auf: „Vor 20 Jahren haben wir die Schaffung eines flächendeckenden Glasfaser-Netzes in Kärnten gefordert, damit das Land nicht den Anschluss verliert im internationalen Wettbewerb. Abgesehen von den Ballungsräumen blieb diese Forderung jedoch unerfüllt. Damit verzichtet das Land auf eine wichtige Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung.“

"Besteht großer Handlungsbedarf"

Mayr stammt aus Bayern und lebt seit 27 Jahren in Kärnten: „Da habe ich erlebt, dass im Land großer Handlungsbedarf besteht.“ Als Beispiel nennt er den Bedarf an qualifizierten Fachkräften, der größtenteils ungedeckt ist. Deshalb müsse das Bildungssystem schnell reagieren und Spezialisten ausbilden.

Große Sorge bereitet dem international tätigen Wissenschaftler das Fehlen von Flugverbindungen nach Kärnten: „Da hat man mit Low-Cost-Carriern die Liniengesellschaften vertrieben.“ Um konkurrenzfähig zu bleiben, müsse Klagenfurt zumindest über eine Flugverbindung nach Frankfurt verfügen. Team-Kärnten-Chef Köfer hat am Freitag die Verpflichtung weiterer Fachleute für die inhaltliche Arbeit seiner „Bewegung angekündigt.

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Danke für Ihr Verständnis.

CuiBono
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Wie die Zeit doch rennt

Demnächst ein Jahreswechsel, dann ein kurzer Fasching gefolgt von noch ein paar Tagen.

Und dann hat der Energetiker sein politisches Ablaufdatum erreicht.
Ein Glück für die Steuerzahler und Wähler.
Bleibt die Frage, wie er dann sich und die Seinen ernähren wird.

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SouthernComfort
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Und wieder einen ...

... an die "Heimat der Kumpalan" verloren. Zum Fremdschämen.

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orbil
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Langsam kommt Köfer in die Gänge!


Der Ex-Rektor ist eine der wenigen technischen Lichtgestalten in Kärnten. Deshalb musste er auch besonders hinterhältig abmontiert werden.

Seit er nicht mehr Rektor ist, ist die Uni international völlig abgemeldet und lokal bringt sie nicht einmal mehr das Trinkwasser keimfrei! Wird wohl eine Filiale der Uni-Graz werden!

Wünsche Köfer einen echten Aufschwung! Er muss ja die Grünen ersetzen, die bei 2% bleiben werden.

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stillumansee
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Na freilich.

Genau, Mayr hätte das Trinkwasser persönlich entkeimt, statt das an irgendwelche Fachleute zu delegieren.

“International völlig abgemeldet“ ist ungefähr so realitätsnah wie dass Köfer in die Gänge kommt, oder auch in den Landtag.

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SouthernComfort
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Evidenz?

@"Uni international völlig abgemeldet":

Gibt es da auch irgendwelche Evidenz dafür, oder diagnostizieren sie das mit der Wünschelrute?

Empfehlung: "QS Top 50 Under 50 2018" googeln und "Klagenfurt" eingeben.

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CuiBono
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@orbil

Ja, ja.
Es ist Weihnachtszeit.

Da darf sich jeder was wünschen.

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