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Revolution

Musikerlegende startet „Youtube“ für Kinder

Erfolgsmusiker Peter Wolf-Millesi und seine Frau mit Kärntner Wurzeln wollen das Internet für Kinder revolutionieren.

Peter Wolf-Millesi, Gattin Lea und das Kaugummi-Maskottchen „Chewey Chew“: „Kinder in Kreativität unterstützen“
Peter Wolf-Millesi, Gattin Lea und das Kaugummi-Maskottchen „Chewey Chew“: „Kinder in Kreativität unterstützen“ © KK/Privat
 

Manche Menschen hören einfach nicht auf, immer neu anzufangen. Auch dann nicht, wenn sie sich längst auf ihren Erfolgen ausruhen könnten. Peter Wolf-Millesi (63) und seine Frau Lea (37) gehören da definitiv dazu. Er, der Wiener Musiker, der in den 70er Jahren nach Amerika ging und Bandmitglied bei Frank Zappa wurde. Als Komponist und Produzent arbeitete er in der Folge mit Musikern und Bands von Weltrang zusammen, darunter Chicago, Santana, The Who, Go West oder B. B. King. Seine Frau Lea, die Tochter zweier Exil-Kärntner in Wien, die international als Model arbeitete. Die beiden haben sich in Malibu niedergelassen, samt den Söhnen Nino (16) und Gaetano (8 Monate).
Und jetzt haben sie ein weiteres „Baby“ am Start: Eine Internet-Plattform für Kinder, die Unterhaltung samt Bildungsanspruch bieten soll. „Ein neues, mit Werten beseeltes Youtube für Kinder“, beschreibt es Peter Wolf-Millesi. „Es ist unser Versuch, der neuen virtuellen Welt das Positive für Kinder abzugewinnen. Ihre Kreativität, ihre Offenheit, ihr Aufnahmevermögen ist ja da. Das alles hat sich nur in den digitalen Raum verlagert.“

„Chewey Chew“

Und das ist die Webadresse, die Anfang Oktober online gehen soll: www.whamslam.com. Ihr Protagonist ist der Kaugummi namens Chewey Chew, der kleinere (bis 13 Jahre) und größere Kinder (ab 13 Jahre) in jeweils einer eigenen Version der Seite durch deren Inhalte begleiten soll. Welche das sein werden? „Zum Beispiel Homers Odysee für Kinder verständlich und unterhaltsam aufbereitet. Oder eine Detektivreihe, an der die Kinder selbst weiterschreiben können“, erzählt Lea Wolf-Millesi. So sollen über die Zeit eine eingeschworene Nutzergemeinschaft und zusammen verwirklichte Projekte auf der Plattform entstehen. „Wir möchten damit Kinder in ihrer blühenden Kreativität unterstützen. Ohne Beurteilungen, aber mit viel Ermutigung.“
Seit zwei Jahren arbeitet das Paar an dem Projekt, „ein typisches Start-up“, meint Peter Wolf-Millesi. Zehn Mitarbeiter, darunter Programmierer aus dem Silicon Valley, sind mit von der Partie, „über Konzerne und Marken, die unsere Partner werden, soll sich die Plattform auf lange Sicht finanzieren.“

Lieblingsland Kärnten

Eine deutsche Version ist übrigens fix geplant. „Wir sprechen zuhause auch nur deutsch. Und wir planen schon unseren nächsten Kärnten-Urlaub bei meiner Verwandtschaft in Villach, zu Weihnachten. Kärnten ist unser absolutes Lieblingsbundesland“, versichert Lea Wolf-Millesi. Einstweilen muss sie sich mit Zuckerreinkerl aus einem Laden in Los Angeles begnügen. „Die heißen hier zwar anders, schmecken aber genauso!“

JOHANNA WOHLFAHRT

Kommentare (1)

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Super, super Idee!

Gratuliere!

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