Am Wochenende lief am Schneebigen Nock (Monte Nevoso) oberhalb von Rein in Taufers eine Suchaktion nach einer vermissten Skitourengeherin. Die Österreicherin war am Freitag alleine zu einer Skitour aufgebrochen. Am frühen Nachmittag gegen 14.30 Uhr dürfte sie laut Medienberichten den 3358 Meter hohen Gipfel erreicht haben. Sie soll dort von einem anderen Skitourengeher gesehen worden sein. Danach verlor sich ihre Spur.

Felsdurchsetztes Gelände

Als die Frau am Samstag nicht zur Arbeit erschien, wurde Vermisstenanzeige erstattet und die Suche gestartet. Diese musste aufgrund der schlechten Wetterbedingungen am frühen Samstagabend jedoch abgebrochen werden. Am Sonntag wurde die Suchaktion erneut gestartet. Um die Mittagszeit dann die traurige Gewissheit: Die Skitourengeherin aus Österreich wurde auf einer Seehöhe von 2600 Metern tot aufgefunden. Sie dürfte beim Abstieg unterhalb des Gipfels rund 700 Meter über felsdurchsetztes Gelände abgestürzt sein und erlitt tödliche Verletzungen.

Bergrettung und Notfallseelsorge

Laut dem Südtiroler Nachrichtenportal „stol.it“ handelt es sich bei der verunglückten Österreicherin um eine 57-jährige Frau aus Osttirol. Im Einsatz standen die Bergrettung Sand in Taufers, der Notarzthubschrauber Pelikan 2, sowie die Notfallseelsorge.

Tote bei Lawinenabgang

In Südtirols Bergen kam es am Wochenende zu einer weiteren Tragödie. Bei einem Lawinenabgang im Ridnaun wurden mehrere Personen verschüttet, es gab drei Todesopfer.