700 Euro extra für ein Einzelzimmer, 60 Euro für die Balkonnutzung oder Gebühren für die Registrierung auf einer Warteliste - das ist nur die Spitze des Eisbergs, wenn man die Klauseln für Pflegeheimverträge in Kärnten betrachtet. Diese Erfahrungen hat Philipp Martinak, Kärnten-Bereichsleiter von VertretungsNetz, gemacht. Der gemeinnützige Verein bietet rechtliche Vertretung und Unterstützung, insbesondere in Bereichen wie Erwachsenenvertretung, Bewohnervertretung in Einrichtungen und Patientenanwaltschaft.
Verein deckt auf
Absurde Klauseln in Pflegeheim-Verträgen: Wer auf Balkon will, muss zahlen
Wird ein Platz in einem Kärntner Pflegeheim frei, ist man als Patient oder Angehöriger gezwungen, den Zusatzkosten zuzustimmen. Experte sagt: „50 Prozent der Klauseln sind unzulässig.“
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