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Die Zukunft der Öffis?Rot-pinkem Wien schwebt Stadtseilbahn vor

Im Koalitionspakt findet sich die Idee einer Stadtseilbahn zwischen Ottakring und Hütteldorf. Es wird geprüft – obwohl es in anderen Städten funktioniert, hagelt es vorab Kritik.

Teil des Nahverkehrsnetzes in Bogota (Kolumbien): "TransMiCable"
Teil des Nahverkehrsnetzes in Bogota (Kolumbien): "TransMiCable" © (c) Doppelmayr
 

"Als Ergänzung zum öffentlichen Verkehr könnte eine neue Stadtseilbahn zwischen Hütteldorf und Ottakring das Otto-Wagner-Areal und die künftige Central European University (CEU) an U-Bahn und S-Bahn anbinden": So steht es im brandneuen Wiener Koalitionspakt, den SPÖ und Neos jüngst vorlegten. Gondeln für Ottakring – ein Projekt im Ideenstadium, das den öffentlichen Verkehr in Wien auf 4,5 Kilometer von ebener Erde in staufreie Höhen bringen soll.

Das Kopfkonstrukt einer Einseil-Umlaufbahn wurde nun von Rot-Pink in eine Prüfungsphase geschickt. Bis 2022 soll eine Machbarkeitsstudie vorliegen, diese wird Basis für eine Umsetzungsentscheidung sein. Mehr noch: Weitere Seilbahnstandorte sollen geprüft werden, etwa entlang der Süd-Ost-Tangente (Hauptbahnhof, Arsenal, Busterminal). Für die angedachte Route zwischen Hütteldorf und Ottakring (siehe Grafik) scheinen 60 bis 70 Millionen Euro Kosten realistisch.

Kommentare (17)
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Mein Graz
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In Graz wurde diese Schnapsidee zum Glück verworfen,

in Wien fangens damit an.
Wien ist anders.

clausio_teiner
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Just asking

Ehrlich gemeinte Frage: was spricht dagegen?

Mein Graz
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@clausio_teiner

Voraussetzend gleich einmal: ich bin weder Techniker noch Wiener. Also sind die hier angeführten Punkte ausschließlich meine persönliche Meinung und Ansicht, die ich in der Zeit gewonnen habe, als in Graz noch über eine Gondel über der Mur gesprochen wurde.

- Kaum Entlastung des Individualverkehrs, da kleine Gondeln keine besonders große Kapazität mitbringen. Für große Gondeln muss entsprechend stärker - sprich teurer - gebaut werden.
- Kein Anreiz zum Umsteigen auf die Öffis. In Graz wären Start- sowie Endpunkt ohne gute Anbindung an den schon vorhandenen Öffentlichen Verkehr gewesen, Parkplätze Null. Man kam verhältnismäßig "schnell" drauf, dass das eine reine Touristenattraktion wäre.
- Bau in die Höhe: vorbei an Fenstern, über Privatgrund. Rechtlich nicht abgeklärt, ob sich die Anrainer das gefallen lassen müssen.
- Kosten: niedriger als U-Bahn, für die in Graz errechneten Transportkapazitäten noch immer viel zu hoch.
- Von Ottakring nach Hütteldorf kommt man mit der S-Bahn in 9 Minuten.

Peterkarl Moscher
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Wahrheit tut weh !

Die Verantwortlichen die das Planen haben einen "Vollklescha " , nicht
böse sein aber mehr Blödheit geht nimmer. Ein bischen grüne Handschrift?
Oder ??????????????

Mein Graz
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@Peterkarl Moscher

In Wien sind es die SPÖ und Neos.
In Graz waren es Türkis und Blau.

Peterkarl Moscher
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Mein Graz

Gebe ich ihnen recht, ich war nur der Meinung das dieses Vorhaben ein
Restposten von Frau Hebein war. LG

steinmhe
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Beispiel La Paz

Die Stadt in Bolivien liegt auf einer Höhe zwischen 3400 und 4000 m mit steilen Hängen. Dort ist keine U-Bahn möglich! Nicht zu vergleichen mit Wien.

Jamestiberius
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...

London aber sehr wohl z.B.

calcit
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London...

...grundsätzlich nur ein Werbegag. Finanziert durch die Emirates zu den Olympischen Spielen. Das Gebiet ist dort durch Ubahn, etc... relative gut aufgeschlossen gewesen...

calcit
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La Paz ist ein gutes Beispiel...

...aber auch in Österreich gäbe es interessante Projekt die was bringen würden, z.B. Dornbirn/Bregenzer Wald...

Civium
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Gesünder wäre ein Sessellift, nur mit Einzelsitze und genügend

Abstand zum Vorder und Hintermann!!!

Jamestiberius
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....

Aber wohl kaum wirtschaftlich und transporttechnisch sinnvoll. Aber irgendwann wird der Planet - so Gott will - die Pandemie auch wieder überstanden haben...

Civium
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War ja auch nur ein fiktiver

Gedanke und der Pandemie geschuldet!

Civium
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Eh schon längst

Zeit, Österreich exportiert Liftanlagen und Seilbahnen in die ganze Welt, in der Hauptstadt wäre es nicht nur eine Attraktion, auch notwendig!!

calcit
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Wie schnell man sich doch dreht im Wind...

...in Graz gegen die Seilbahn und jetzt in Wien dafür - wie tief stecken den die NEOS schon drinnen im A... vom Herrn Ludwig....

shorty
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Das nennt man Politik!

In Graz kam die Idee von jemanden anderen. Da musste man dagegen sein. In Wien kann man es jetzt als eigene Idee verkaufen. Jeder mache sich ein Bild über den Charakter von politischen Parteien und deren Akteuren.

calcit
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Dafür gibt es nur einen Ausdruck:

"Falschheit!"