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BayernPostkarte kam mit 51 Jahren Verspätung in Kloster an

"nachadressiert wg. unkorrekter Anschrift" stand auf der Karte, die 1969 von einer Hildegard in Italien aufgegeben worden war.

© Facebook/Kloster Münsterschwarzach
 

Die Abtei Münsterschwarzach in Bayern hat nach eigenen Angaben mit 51 Jahren Verspätung eine Postkarte aus Rom bekommen. "Besser spät als nie, dachte sich wohl die Post bei dieser Postkarte, die uns vergangene Woche mit 51 Jahren Verspätung erreicht hat ...", schreibt das Kloster in Schwarzach am Main auf seiner Facebook-Seite unter ein Foto der Karte, die von einer gewissen Hildegard unterzeichnet wurde.

Datiert ist die Postkarte auf den 20. April 1969. "nachadressiert wg. unkorrekter Anschrift" steht auf einem Aufkleber. Die Karte hänge inzwischen am Schwarzen Brett des Klosters und sei dort seit Tagen Gesprächsthema.

Das teilte das Kloster am Donnerstag auf seiner Homepage mit. Die Grüße von Novizen wurden demnach in Rom am 20. April 1969 aufgegeben - in der vergangenen Woche kamen sie an. Als Grund nennt die Post eine nicht korrekte Anschrift. Auf der Postkarte ist noch die alte Postleitzahl angegeben: West-8711. Nach der Wiedervereinigung wurde daraus 97359, berichtet domradio.de

Wo die mit zwei 20-Lire-Marken frankierte Postkarte an das Noviziat in Münsterschwarzach genau feststeckte, weiß man in der Abtei nicht, wie Sprecherin Julia Martin auf Anfrage sagte. Man vermute, dass es in Italien gewesen sei. Von den aus Sant'Anselmo grüßenden Novizen aus dem Jahr 1969 seien auch nicht mehr alle im Kloster.

Kommentare (1)

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olejetztaber
1
16
Lesenswert?

Lustig!

Die Italiener haben die Ruhe weg, aber es wäre schon interessant zu erfahren wo die Karte so lange "zwischengelagert" wurde? In einem Keller eines Postangestellten, wo nach dem Tod der Person die nicht zugestellte Post gefunden wurde? Spät, aber doch!