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So spart Amsterdam MüllOpt-In: Briefkastenwerbung nur mit Sticker

6.000 Tonnen Papiermüll spart Amsterdam jährlich mithilfe eines Opt-In-Systems für Briefkastenwerbung.

In Amsterdam hat man die Werbezettelflut mit dem Opt-In-System stark reduziert © (c) sasha1806 - stock.adobe.com (Aleksandr Mokhnachev)
 

In Österreich muss man sich extra einen "Bitte keine Werbung"-Sticker auf seinen Briefkasten kleben, damit man von Flyern und Gratiszeitungen verschont bleibt. "Opt-Out" nennt sich das im Fachjargon. 

Amsterdam geht indes seit zwei Jahren einen anderen Weg. Dort müssen Hausbewohner mit einem Sticker die Briefkastenwerbung extra "bestellen". Insgesamt 6.000 Tonnen Papiermüll konnten so jährlich eingespart werden. Andere Städte wollen nun dem guten Beispiel folgen und der Umwelt zuliebe auch auf das Opt-Out-Verfahren umstellen.

Hierzulande geht man bisweilen noch altbekannte Wege. Wer keine nicht adressierte Postwerbung erhalten will, kann das mittels Sticker auf dem Briefkasten kundtun. Aufkleber kann man bei der Umweltberatung bestellen oder die Vorlagen downloaden.

Kommentare (2)

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büffel
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Nützt wenig

Ich habe seit meinem Einzug den offiziellen Sticker auf meinem Postkasten kleben, daß ich kein Werbematerial wünsche, und habe dennoch annähernd den selben Müll drin wie meine Nachbarin ohne besagten Aufkleber. :-(

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lilith73
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Nützt nicht

habe das geliche Problem gehabt, Lösung war nimm einfach den ganzen Müll und steck ihn in den Nächsten Postkasten, wiederhole es so lange bis der Briefträger, es sich merkt, dass er den Müll wieder raussortieren kann aus der Post, wenn es sich nicht an dein Werbeverbot hält.

Es zeigte sich bei mir nach 2 Wochen die erwünschte Wirkung.

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