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InsektenplageNepal bietet Bürgern Geld für die Heuschreckenjagd

Im Zuge der größten Heuschreckenplage seit mehr als 20 Jahren von Asien bis Afrika bietet Nepal seinen Bürgern Geld pro Kilo gefangener Heuschrecken.

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Nepal bietet seinen Bürgern Geld dafür an, dass sie Heuschrecken einfangen. Für ein Kilo der Insekten gibt es je nach Ausmaß der Heuschreckeninvasion und Region 20 bis 100 nepalesische Rupien, umgerechnet gut 15 bis 70 Cent, wie ein Sprecher von Nepals Landwirtschaftsministeriums am Dienstag sagte.

Laut örtlichen Medien fangen besonders Kinder und arme Leute die Heuschrecken. Oft würden sie später an Hühner verfüttert. Die nepalesische Regierung erwägt außerdem, die Tiere mit Heavy-Metal-Musik zu bedröhnen und so in die Flucht zu schlagen, wie der Landwirtschaftsminister kürzlich sagte.

Heuschreckenplage: Südostasien bis Afrika

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Auch im Nachbarland Indien wurde schon laute Musik gegen die Insekten verwendet. Heuschrecken hatten in den vergangenen Monaten in Ostafrika ganze Landstriche kahlgefressen. Aus Nepal sind deswegen dieses Jahr aber bisher keine größeren Schäden bekannt geworden.

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