Auch von anderen Ämtern wie dem des Direktors des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten (NIAID) ziehe er sich im Dezember zurück, kündigt der Experte für Infektionskrankheiten an. Er wolle nicht in den Ruhestand treten. Vielmehr wolle er "das nächste Kapitel" seiner Karriere beginnen. Konkretere Angaben machte er nicht.

In der Coronakrise wurde Fauci zu Amerikas Gesicht im Kampf gegen die Pandemie. Der renommierte Wissenschaftler leitet das Nationale Institut für Infektionskrankheiten seit 38 Jahren und arbeitete unter insgesamt sieben US-Präsidenten. Er gilt seit Jahrzehnten als einer der herausragenden Experten für Infektionskrankheiten in den USA. Bekannt ist er weit über die Zirkel der Wissenschaft und die amerikanischen Grenzen hinaus. In der politisch sehr aufgeladenen Debatte über die Coronapandemie war Fauci auch regelmäßig Ziel von Kritik und Anfeindungen.

Biden würdigte seinen Berater als öffentlichen Bediensteten, der mitgeholfen habe, das Land "mit Weisheit und Einsicht" durch einige der gefährlichsten und schwierigsten Krisen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu steuern. "Ich weiß, dass das amerikanische Volk und die ganze Welt weiterhin von Dr. Faucis Fachwissen profitieren werden, egal, was er als Nächstes tut."

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