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Weil EU-Beschaffung schleppend Ungarn kauft russischen Corona-Impfstoff "Sputnik V"

Orban-Kritik an Brüssel wegen schleppender Vakzine-Beschaffung.

Der Kaufvertrag wurde bereits in der Nacht mit dem russischen staatlichen Investitionsfonds (RFPI) unterzeichnet © AFP
 

 Ungarn kauft von Russland große Mengen des Corona-Impfstoffs "Sputnik V". Das gab der ungarische Außenminister Peter Szijjarto am heutigen Freitag laut Ungarischer Nachrichtenagentur MTI bekannt. Genaue Zahlen nannte der Minister, der sich aktuell zu Verhandlungen mit dem russischen Gesundheitsminister Michail Muraschko in Moskau aufhält, nicht.

Der Kaufvertrag wurde bereits in der Nacht mit dem russischen staatlichen Investitionsfonds (RFPI) unterzeichnet, wobei die Lieferungen in drei Phasen erfolgen sollen. Die ungarischen Behörden - das Landesinstitut für Gesundheitswesen (OGYEI) und das Nationale Zentrum für Volksgesundheit (NNK) - haben bereits die Notfallgenehmigung für den Einsatz des russischen Impfstoffes in Ungarn erteilt.

Kritik von Orban an EU

Den Kauf der Vakzine begründete Szijjarto damit, dass täglich 100 oder mehr Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus sterben und die Pandemie-Einschränkungen der Wirtschaft täglich einen Schaden von zehn Milliarden Forint (27,98 Mio. Euro) zufügen.

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban kritisierte erneut die Europäische Union wegen der schleppenden Impfstoffbeschaffung. Hersteller würden in ihren Lagern über Millionen Dosen Vakzine verfügen, nur gebe Brüssel keine Genehmigung für deren Einsatz, betonte Orban am heutigen Freitag im Staatsrundfunk. Solange es keine Massenimpfungen gebe, solange blieben die Einschränkungen bestehen.


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