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CoronavirusBritische Mutation in Wiener Seniorenheim identifiziert

Die Virusmutation B.1.1.7. wurde nun in einem Heim in Wien nachgewiesen.

© APA/dpa/Sebastian Gollnow
 

Auch in der Bundeshauptstadt Wien ist nun die britische Coronavirus-Mutation aufgetaucht, konkret in einem Senioren- und Pflegewohnheim. Eine Prüfung durch die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) habe dies ergeben, bestätigte ein Sprecher des Trägers am Dienstagnachmittag eine entsprechende, der APA vorliegende Information.

Die britische Virus-Mutation gilt als weitaus ansteckender als der bisher verbreitete Stamm. Anfang Jänner wurde die B.1.1.7.-Mutation erstmals in Österreich nachgewiesen. Verdachtslagen, dass die Mutation grassiert, gibt es auch in Salzburg und in Tirol.

In dem betreffenden Senioren- und Pflegewohnheim - es handelt sich nicht um eine städtische Einrichtung - sei es nach den Feiertagen zu einer auffälligen Häufung an Coronavirus-Infektionen gekommen, berichtete der Sprecher der APA. Von 101 Heimbewohnern und -bewohnerinnen seien 42 erkrankt. Dies habe den Träger des Hauses alarmiert.

Tests anpassen

"Die meisten Bewohner weisen keinerlei oder lediglich sehr geringe Symptome auf. In enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden von Bund und Land hat der Träger deshalb eine Sequenzierung der Abstriche durch die AGES veranlasst. Diese Sequenzierung sollte Klarheit darüber bringen, ob es sich bei dem Virus bereits um die mutierte Variante B.1.1.7. handelt. Mittels eines speziellen PCR-Verfahrens konnte die AGES nun eine mutierte Variante identifizieren", hieß es in einer der APA übermittelten schriftlichen Stellungnahme.

Ob es sich in allen 42 Fällen um die Mutation handelt, war vorerst nicht bekannt. In dem betreffenden Haus wurde jedenfalls ein Besuchs- und Aufnahmestopp verhängt.


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Kommentare (5)
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Pointnet
1
9
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Virus in Seniorenheim?

Wie kommt das rein? Es gibt seit Anfang Dezember Schnelltests! Nur so am Rande? Warum werden die Heime noch immer nicht richtig geschützt.

CloneOne
1
8
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Wieder

toll gemacht...ein Land im Lockdown und noch immer kein effektiver Schutz der Risikogruppen. Wieviele müssen noch sterben?

selbstdenker70
3
5
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..

"Die meisten Bewohner weisen keinerlei oder lediglich sehr geringe Symptome auf"..... Und das ganze in einem Altenheim.... Na dann freuen wir uns doch auf die Mutation. Schnelle Herden Immunität ohne Symptome. Was könnte uns besseres passieren? Aber so hart es klingt, da wird die Pharmazie etwas dagegen haben. Irgend jemand muss die zig zig Millionen Impfdosen kaufen bzw bezahlen....

duesenwerni
8
13
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Hat sich gar ein britischer "Schilehrer" ins Wiener Altersheim

verirrt?

jaenner61
3
4
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ha ha ha

sollte das witzig sein? ok, wir lachen alle!