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CoronavirusMünchen verschärft Maßnahmen, Söder warnt vor Supercup

München führt die Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein. Auch die Zahl der Personen, die sich in München treffen dürfen, wird reduziert.

Coronavirus - Bayern Kabinettssitzung
© (c) APA/dpa-Pool/Peter Kneffel
 

Angesicht steigender Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat die Stadt München heute neue Kontaktbeschränkungen erlassen. Demnach dürfen sich künftig nur noch fünf Personen oder Mitglieder von zwei Haushalten treffen.

Ministerpräsident Markus Söder hatte dies am Montagmorgen angekündigt. Zur Eindämmung des Coronavirus hat die Stadt München eine Maskenpflicht auf bestimmten öffentlichen Plätzen und Straßen der Innenstadt beschlossen.

Das ist das Ergebnis einer Sitzung des Krisenstabes der Stadt, der am Montagvormittag wegen der anhaltend hohen Infektionszahlen getagt hatte. Die Regelung soll ab Donnerstag gelten.

Söder warnte wegen Supercup vor ungarischem "Fußball-Ischgl"

Söder hat wegen der Sorge um das europäische Supercup-Finale des FC Bayern München gegen den FC Sevilla eine schärfere Quarantäneregel für Fußballfans angekündigt. "Da ist ein hohes Infektionsgeschehen und wir müssen sehr, sehr aufpassen, dass wir da nicht sozusagen eine zusätzliche Gefahr, ein Fußball-Ischgl, riskieren", sagte Söder am Montag. Im Winter hatte es reichlich Corona-Infektionen im Tiroler Skiort gegeben.

Söder betonte, er blicke mit echter Sorge auf das Spiel am Donnerstag in Budapest, sollten wirklich "2.000, 3.000 Leute aus München und der Region nach Budapest fliegen". Ungarn sei zu Recht als Hochrisikogebiet eingestuft, sagte der Politiker. In Budapest liege die Zahl der Corona-Neuinfektionen in sieben Tagen stabil bei einem Wert von 100. Söder will am Dienstag dem Kabinett vorschlagen, Besucher von Sport- und anderen Kulturveranstaltungen von einer Ausnahmeregelung in der Einreise-Quarantäneverordnung auszunehmen. Das heißt, Reisende müssten nach ihrer Rückkehr in Selbstisolation gehen oder entsprechende Tests machen. Wer dagegen verstoße, müsse mit Strafen rechnen.

Die Europäische Fußball-Union hält bisher an ihren Plänen fest, das Finale vor Zuschauern zu spielen. Die Stadionkapazität von 67.000 Zuschauern soll bis zu 30 Prozent ausgelastet werden. Beiden Clubs stehen jeweils rund 3.000 Tickets zur Verfügung.


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Kommentare (3)

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beobachter2014
10
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Ischgl

Die Deutschen sollen endlich mit ihren Ischgl-Spruechen aufhören! Möchte nicht wissen, wie viele "Ischglinfiszierte" sind vor oder nach ihrem Urlaub in München (Flughafen....) angesteckt haben ...

Klgfter
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wenn man da unsre regeirungsgegnerfuzzies anschaut wies in anderen foren auf unsre massnahmen reagieren .....

… da lob ich mir die deutschen … die haben wenigstens jetzt kapiert das es nit um Politik sondern um die wirtschaft und leben geht !

Pam, dozko und co ….. herschauen, lesen und verstehen !

herwag
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12
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???

wo ist übrigens pam ? keine heisse luft tagesforderungen mehr ? dosko ist der einzige der noch mit beiden beinen am boden steht - könnte ihn mir als unabhängigen minister sehr gut vorstellen !