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Mitten im Flug"Wir haben einen bestätigten Covid-Verdachtsfall an Bord"

Bange Momente für die Flugreisenden eines AUA-Fluges: ein möglicher Corona-Fall an Bord, Flugbegleiterinnen in Schutzkleidung und ein Polizeiaufgebot bei der Landung.

© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Bange Minuten erlebten die Fluggäste am Freitag an Bord eines AUA-Fluges von Wien nach Nizza: Ein Crew-Mitglied meldete sich während der Reise per Durchsage: "Meine Damen und Herren. Wir haben einen bestätigten Verdachtsfall an Bord. Bitte setzen Sie jetzt Ihre Masken auf. Bleiben Sie nach der Landung bitte sitzen und warten Sie auf weitere Anweisungen." Diese Ankündigung wurde zuerst auf Englisch getätigt, danach auf Deutsch, wobei sich beide Versionen offenbar voneinander unterschieden haben und für die Passagiere zunächst nicht klar gewesen sei, ob es sich nun um einen bestätigten Covid-Fall oder um einen bestätigten Verdachtsfall handelte.

"Da kam es zu einer Verwechslung bei der Übersetzung", klärt AUA-Sprecherin Barbara Greul auf. Und generell herrsche an Bord natürlich ohnedies Maskenpflicht. Die Aufforderung, die Masken aufzusetzen, bezog sich laut Greul darauf, dass man diese nun auch unter keinen Umständen mehr absetzen sollte - etwa um zu trinken.

Information aus dem Gesundheitsministerium

Tatsächlich habe man rund 30 Minuten nach dem Start der betreffenden Maschine eine Information aus dem Gesundheitsministerium erhalten, dass sich ein Covid-Verdachtsfall an Bord befinde. Man habe dann umgehend den Piloten informiert und die entsprechenden Schritte eingeleitet. Die Stewardessen haben sich laut Augenzeugenberichten sofort Schutzkleidung übergezogen und den Service eingestellt.

Direkt nach der Landung wurde der Flieger bereits von Polizisten "in Empfang genommen". Die Passagiere wurden abgeschirmt. "Wir haben alle relevanten Daten wie Sitzordnung und Personendaten nochmals aufgenommen und überprüft", sagt Greul.

Die Maschine konnte nach den üblichen Sicherheitsvorkehrungen mit Verspätung nach Wien zurückfliegen.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

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Danke für Ihr Verständnis.

Isolde9
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von Polizisten in Empfang genommen ...

Es wird immer skuriller … Fluggäste werden von Polizisten in Empfang genommen … wenn es - so wie bei Corona - um eine Krankheit handelt, würde man erwarten, dass die Rettung, Sanitäter oder Ärzte die Passagiere in Empfang nehmen … nein! Heute kommt die Polizei … das ist doch nicht mehr normal...

rglanzer
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Was soll Rettung oder Sanitäter dann machen?

Was ist so tragisch wenn die Polizei Passagiere des Fluges anhält um alle nötigen Daten für das Contact-Tracing aufzunehmen? Sie haben ja niemanden ohne Verhandlung in eine Zelle gesteckt.
Sollten Personen sich im Flug angesteckt haben kann so ganz rasch ermittelt werden wer in Quarantäne muss.
Besser so, als wenn man dann erst bei wieterer Clusterbildung mit der Suche starten muss.
Aktuell sollte es jedem bewusst sein, dass Auslandsreisen aktuell mit Einschränkungen einher gehen können. Auch wenn es nicht angenehm ist dies zu hören, aber das wird wohl die neue Normalität werden, bis es eine mögliche Impfung oder Medikament gegen die Krankheit gibt.
Jeder der glaubt/hofft, dass das Virus verschwunden ist, oder eh nicht beachtet werden muss irrt leider. Bestes Beispiel USA.

KleineZeitung
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Vorwürfe Fake News

Liebe User,
in diesem Kommentarforum wurde uns mehrfach unterstellt, dass dieser Artikel unwahr ("Fake News") sei. Dies ist nachweislich falsch! Wir haben uns den Sachverhalt von den Verantwortlichen der AUA bestätigen lassen, der Artikel wird zudem laufend mit weiteren Informationen ergänzt.
Wir haben Kommentare, die uns beschuldigen Fake News zu verbreiten, daher gelöscht!
Lieben Gruß aus der Redaktion

untermBaum
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Drama baby Drama!

Das "Bewaffnet wurde scheinbar entfernt....aber auch das "Mitten im Flug" zeugt von Sensationsjournalismus der mit Ängsten spielt!
Man stelle sich vor es war zu Beginn oder am Ende des Fluges? Am Ende wäre ja viel dramatischer weil länger den Viren unwissend ausgesetzt.
Aber "Mitten in" sorgt für die notwendige Dramatik.....Bravo Kleine! Und ihr wollt Geld für 90% der Artikel....

checker43
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Die

Benachrichtigung fand aber nicht am Anfang oder am Ende des Fluges statt, sondern während des Fluges. Wie soll man denn anders darüber berichten?

Himmelschimmel
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checker

... jndem man schreibt "während des Flugs". Dann ist die Dramatik von "mitten im" draußen und es ist trotzdem korrekt. Aber Journalismus lebt eben von der besonderen Dramatik. Das bringt leser.

freeman666
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Sensationell: Bewaffnete Polizisten!

Wer findet als erster einen unbewaffneten Polizisten im Dienst und Uniform?
Szenen die Albträume verursachen.
In der Grundschule des Journalismus lernt man offenbar in den ersten Stunden, wie macht man aus einer 0815 Meldung einen Artikel für die Titelseite. 😀

redrooster
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schwer bewaffnet

Die Polizei in Frankreich ist üblicherweise schwer bewaffnet, je nachdem, welche Einheit. Das ist für Österreicher schon gewöhnungsbedürftig.

KleineZeitung
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Formulierung

Wir haben die betreffende Formulierung entfernt.

jackass85
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Passagier

Wird jeder Verdachtsfall von der Polizei (bewaffnet) in Empfang genommen?

checker43
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Muss

man wohl. Wer sonst hätte ein Festhalterecht?

scionescio
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@checker43: zB du in bestimmten Fällen ...

... um eine gerichtlich strafbare Handlung zu verhindern, bei Notwehr und bei Selbsthilfe in bestimmten Fällen.

caesarsalad
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Polizei

Bin aus Graz, hier ist jeder Polizist bewaffnet.

lombok
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@ceasarsalad

Genau darum geht es: wenn ohnehin jeder Polizist bewaffnet ist, muss es die Kleine Zeitung nicht explizit erwähnen, um Drama und letztlich Angst zu erzeugen. Diese Art von Journalismus ist letztklassig.

Guiseppe1982
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Danke Kleine Zeitung

Dank Medien wie das Ihre schwanken wir zwischen objektiver Berichterstattung und totaler Hysterie. Berichten Sie beim nächsten Grippefall an Board eines AUA Flugzeugs auch davon und dass die Passagiere von bewaffneten Polizisten in Empfang genommen wurden? Dank Ihnen herrscht unter der Bevölkerung eine Verunsicherung, die nicht mehr wegzubringen sein wird. Wie sollen die Menschen positiv nach vorne blicken können, wenn Sie morgens Ihre Zeitung öffnen. Danke...

KleineZeitung
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Formulierung

Lieber Guiseppe1982,
wir wollten mit dieser Formulierung keine Verunsicherung oder Panik erzeugen. Nicht liegt uns ferner. Wir haben die Formulierung nun entfernt.

hermannsteinacher
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Gui

Seppe

Trieblhe
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@Guiseppe

Danke für Ihren Kommentar, dasselbe habe ich mir auch gedacht. @KleineZeitung Wieso hat der Autor das Adjektiv „bewaffnet“ für Polizisten setzen müssen? Sind Polizisten nicht grundsätzlich bewaffnet? Ich fürchte die Corona Kurzarbeit tut der Qualität Ihres Mediums nicht besonders gut...

Hausberger
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Schiffe finden keinen Hafen,

✈️ Fallen vom Himmel!

anonymus21
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Lächerliche Panikmache

Hoffentlich gibts bald eine Impfung, dann ist das Thema endlich wieder vom Tisch (aus der täglichen Berichterstattung)... Es nervt einfach nur noch.

gb355
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na ja..

Schwachsinn....total unpädagogisch...
was wäre, wenn Hysteriker an Bord gewesen wären, die in Panik verfallen wären....unvorstellbar dumm!

lombok
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James Bond war gestern - Kleine Zeitung ist heute!

Jetzt wird die Art der Berichterstattung endgültig zur Lachnummer!! Aber man hat mir (lombok) ja nie geglaubt und ich war immer ein Realitätsverweigerer.

Die Story ist - mittlerweile nachweislich - FAKE! Diesen Flug gab es nie! Siehe HP der Int. Aviation Ass.!!!

KleineZeitung
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Keine Fake News

Sehr geehrter User lombok,
wieso unterstellen Sie uns Fake News?
Dies ist keine wie von Ihnen behauptet unwahre Geschichte. Wir haben den Sachverhalt bei der AUA nochmals nachgeprüft und die Verantwortlichen der AUA haben uns diesen Vorfall auch bestätigt. Wir ergänzen den Artikel zudem laufend mit den neuesten Informationen.
Ihre und Vorwürfe von anderen Usern, dies seien Fake News, haben wir daher aus den Kommentaren entfernt.
Lieben Gruß aus der Redaktion

berggrazer
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Der Artikel

wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet. Wie kam der Kapitän mitten im Flug zu dieser Information? Hat sich der Passagier selbst gemeldet? Wurde er vom Abflugsort informiert, nachdem ein Testergebnis eingetroffen ist?

lieschenmueller
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Wie geht das? Also wie erfährt es der Kapitän bzw. durch wen?

Und bewaffnete! Polizei? A ka Breserl.

styrianprawda
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@liesche

Artikel sinnerfassend bis ganz zum Ende lesen:
"Tatsächlich habe man rund 30 Minuten nach dem Start der betreffenden Maschine eine Information aus dem Gesundheitsministerium erhalten, dass sich ein Covid-Verdachtsfall an Bord befinde. Man habe dann umgehend den Piloten informiert und die entsprechenden Schritte eingeleitet."

 
Kommentare 1-26 von 36