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Trotz Corona-PandemieItaliener stürmen Strände und Lokale

Wegen Menschenansammlungen verhängte die Polizei saftige Strafen. Die Lombardei droht jetzt mit neuerlichen Verschärfungen der Maßnahmen.

© AP
 

Am ersten Wochenende seit Ende des Lockdowns haben freiheitshungrige Italiener die renommiertesten Urlaubsorte gestürmt, strömten in städtische Parks und Grünanlagen, und trafen sich am Abend in Lokalen und Restaurants. Wegen Menschenansammlungen verhängte die Polizei saftige Strafen.

Jugendliche versammelten sich in den Stadtzentren vor den Pubs und Bars, die seit Montag wieder offen sind, dabei trugen sie meist keinen Atemschutz, auch die Abstandsregeln wurden nicht eingehalten. In Rom waren am Wochenende tausende Polizisten im Einsatz, die vor allem die beliebtesten Lokalviertel kontrollierten.

Nachdem es zu Menschenansammlungen vor Lokalen in der Innenstadt gekommen war, beschloss der Bürgermeister der von der Coronavirus-Pandemie schwer betroffenen Stadt Brescia, Emilio Del Bono, die Schließung der Lokale im Stadtzentrum ab 21.30 Uhr. Eine ähnliche Maßnahme wurde von der Stadt Perugia ergriffen. Der Bürgermeister von Verona, Federico Sboarina, entschied, dass bis zum 2. Juni Alkohol nur an Tischen konsumiert werden darf. Er beanstandete, dass Jugendliche mit Flaschen, Plastik und Müll das Stadtzentrum verunreinigen.

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Lombardei droht mit weiteren Maßnahmen

Der Präsident der Lombardei, Attilio Fontana, drohte mit einschränkenden Maßnahmen, sollten sich die Bürger der Region nicht an die Vorsichtsmaßnahmen halten. Man könne die Opfer der vergangenen Monate nicht einfach zunichtemachen und eine Zunahme der Infektionen riskieren.

Innenministerin Luciana Lamorgese kritisierte das Verhalten der Jugendlichen. "Nach einer so langen Zeit zu Hause überschreiten sie nun die Grenzen, die sie bisher eingehalten haben. Ich hoffe, dass die Vernunft überwiegt, denn jetzt müssen wir besonders vorsichtig sein", sagte die Ministerin.

Die Covid-19-Todesopfer in Italien sind am Samstag gegenüber dem Vortag weiter gesunken. Die Zahl der Verstorbenen betrug in 24 Stunden 119, am Vortag waren es 130 gewesen, teilte der italienische Zivilschutz mit. Die Zahl der Verstorbenen seit Beginn der Pandemie in Italien vor drei Monaten stieg auf insgesamt 32.735, die der aktiv Infizierten fiel in 24 Stunden unter die 60.000-Schwelle auf 57.752.


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maschitz
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Ausgang

Das Problem ist,das man für alle Sachen das Hirn einschalten soll.Leider fehlt vielen dieses.Danach ist natürlich das Weinen wieder groß.

crawler
5
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Das heißt also,

heuer wird's nichts mit dem Pfingstsaufgelage in Lignano? Da werden aber einige Kärntner keine Freude haben...

SANDOKAN13
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Ja, sie werden

an unseren Seen befürchtet!

fans61
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Mehr als verständlich wenn auch unvernünftig...

aber die Sehnsucht nach Normalität ist gerade bei den Jungen sehr groß.
Und das nicht nur in Italien.

martinx.x
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Saufgelage

bezeichnen Sie als verständliche Sehnsucht zur Normalität?