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Ernst Sittinger zum 1. MaiArbeit in Coronazeiten: Die "hohe Braut" und ihre Verwandten

Corona hat die Arbeitswelt zerrüttet, Beruf und Privatleben sind nicht mehr zu trennen. Was wächst auf dieser Asche? Wo verorten wir uns künftig im Kraftfeld von Leistung, Pflicht und Einkommen?

© APA/BARBARA GINDL
 

Arbeit ist, wenn man in der Früh aufsteht, sich herrichtet und dann für acht Stunden in die Firma verschwindet: Diese Gewissheit hat uns Corona genommen. Die Pandemie hat nicht nur den Arbeitsmarkt devastiert, zehntausende Österreicher arbeitslos gemacht und mehr als eine Million in Kurzarbeit geschickt. Sondern sie hat auch die ohnehin weit fortgeschrittene Entgrenzung zwischen Privat- und Berufsleben auf die Spitze getrieben.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (3)

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Fighter776
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Versäumnisse der Vergangenheit

Unsere Wirtschaft hat sich allein in den letzten Jahren enorm verändert. So hat man noch vor 10 Jahren Faxe verschickt und heute wissen die jungen Mitarbeiter nicht mal mehr was das war.
Alle Bereiche der Arbeitswelt wurden digitalisiert nur hat keiner an Regeln und Arbeitsbedingungen gedacht. All-In Verträge mit Homeoffice und Kurzarbeit zu kombinieren ist wohl noch niemandem in den Sinn gekommen. Jetzt stehen Vorgesetzte und Mitarbeiter vor einer Tatsache die sie nicht klären können.
Wo ist da die AK? Wer darf was verlangen und gibt es überhaupt noch eine Basis auf der man aufbauen kann?

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Amadeus005
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Kurzarbeit ist zu verführend

Einerseits muss man je mit 10% für Alle beantragen um flexibel zu bleiben.
Andererseits gibt es Handwerksbetriebe, die wegen Kurzarbeit keine Aufträge annehmen können. Die Mitarbeiter selbst sind dafür ziemlich bei Freunden und Bekannten gefragt.
Am Ende wird die Quote wie von der Regierung gewollt viel höher sein. Denke an >50% und Einiges an Strafgeldern wird auch zurück kommen. Also halb so teuer wie es jetzt aussieht. Einzig Gastronom und Beherbergung werden wirklich niedrigere Quoten haben.

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tenke
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Toller Artikel!

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