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CoronakriseSPÖ will Staatsbeteiligung an Austrian oder Lufthansa

Die der deutschen Lufthansa gehörende AUA (Austrian Airlines) verhandelt um Staatshilfe. In der Sitzung des österreichischen Nationalrats am Mittwoch war die in der Coronakrise selber wieder in die Krise geratene AUA mehrfach Debattenthema.

SPÖ-Verkehrssprecher Alois Stöger
SPÖ-Verkehrssprecher Alois Stöger © APA/HERBERT PFARRHOFER
 

SPÖ-Verkehrssprecher Alois Stöger forderte im Parlament eine staatliche Beteiligung an der AUA oder an der Lufthansa. Nur dann dürfe es öffentliche Mittel für die AUA geben.

Die AUA sei systemrelevant für Österreich. Von der Regierung wollte Stöger wissen, welche Hilfe zu welchen Bedingungen vorgesehen sei und wie es langfristig mit der AUA weitergehen solle. Unbedingt nötig für die Airline sei auch die Langstrecke. Es gehe um die Sicherung von Arbeitsplätzen und des Wirtschaftsstandortes, vor allem in Ostösterreich. Nach Meinung von Stöger gibt es "jetzt ein Zeitfenster, das genützt werden sollte."

Der für die Luftfahrt zuständige Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) hielt sich eher allgemein, stellte aber klar, dass die Hilfsbereitschaft der Politik nicht unbegrenzt sei: "Der Satz: Koste es, was es wolle, hat seine Grenzen. Das muss man offen sagen."

Staatshilfen dürfen für die Luftverkehrsbranche nicht zum Freibrief werden, um unbeeindruckt so weiter machen zu können, wie vor der Krise.

Hermann Weratschnig, Verkehrssprecher der Grünen

Die Bedeutung des Sektors sei klar. Jetzt gehe es darum einen ordentlichen Prozess mit einer Analyse der Ist-Situation aufzusetzen. Experten sollten der Politik alle Handlungsoptionen zeigen. Man solle sich nicht allzu schnell auf nur eine Lösung festlegen.


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47er
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Solange ein innereuropäisches Flugticket billiger als ein Zugticket ist,

sollte eine Hilfe gut überlegt sein. Wieviel der Flugbegleiter haben eigentlich österreichische Staatsbürgerschaft? Aber unsere wichtigsten Staatsbürger haben es immer eilig, daher wird es an einer angepassten Förderung nicht fehlen.

georgXV
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KEIN Steuergeld

für die AUA !
Warum müssen unsere Politiker in dieser Sache wieder vorpreschen ?
Es ist die Aufgabe der Lufthansa (= Eigentümer der AUA) Geld für sich und seine Tochtergesellschaften zu suchen.

Pelikan22
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Der Herr hat noch nie was vom SPAREN gehört!

Schmeiß ma das Geld zum Fenster hinaus, weil morgen kommt ja eh der Komet!