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SozialpartnerAppell der Arbeitsministerin: "Bitte kündigen Sie niemanden!"

Die Unternehmen sollen das Kurzarbeitsmodell nützen und schon jetzt an die Zeit nach der Krise denken. Das sagen Ministerin Aschbacher und die zuständigen Landesräte der Länder.

© APA
 

Angesichts stark in die Höhe schnellender Arbeitslosenzahlen appellieren die Sozialpartner und die Arbeitsministerin an die Unternehmen, ihre Mitarbeiter jetzt nicht zu kündigen sondern stattdessen das neue Corona-Kurzarbeitsmodell zu nutzen.

"Bitte kündigen Sie niemanden, sondern melden Sie stattdessen Kurzarbeit an, um Arbeitsplätze in Österreich zu sichern", so der Aufruf von Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) und den zuständigen Arbeitsmarkt-Landesrätinnen und Landesräten aller Bundesländer. Durch die Übernahme der Dienstgerberbeiträge ab dem ersten Monat durch das AMS biete das neue Corona-Kurzarbeits-Modell für die Unternehmen äußerst attraktive Bedingungen, ihre Belegschaft trotz der schwierigen Lage weiter in Beschäftigung zu halten und jetzt schon auch an die Zeit nach der Krise zu denken.

Für das Corona-Kurzarbeitsmodell, das am vergangenen Wochenende vom Nationalrat beschlossen wurde, stehen insgesamt 400 Millionen Euro zur Verfügung. Das neue Modell ist allen Unternehmen zugänglich, unabhängig von der Größe oder Branche. Ziel ist eine vereinfachte Abwicklung sowie die Möglichkeit, die Arbeitszeit über längere Perioden innerhalb eines Durchrechnungszeitraums auf bis zu Null zu senken.

"Mit dem neuen Corona Kurzarbeitsmodell, das AK, ÖGB und WKÖ gemeinsam mit der Bundesregierung ausverhandelt haben, steht allen Unternehmen ein wichtiges Instrument zur Verfügung, um in diesen Krisenzeiten Arbeitsplätze zu retten. Es ist für praktisch alle Betriebe geeignet, vom kleinen Friseur bis zum großen Industriebetrieb", sagt AK Präsidentin Renate Anderl. Es gebe überhaupt keinen Grund für Kündigungen, wo Kurzarbeit möglich wäre. In dem neuen Modell könne man lange Zeiträume mit null Stunden Arbeitszeit überbrücken, wenn notwendig.


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Kommentare (2)

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Miraculix11
2
4
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400 Millionen Euro reichen da bei weiten nicht

Man braucht ja nicht mal einen Taschenrechner um das nachzurechnen.

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schulzebaue
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3
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Dann

Muss die Politik einmal auf schnellem Wege die Selbstständigen entlasten die nicht wissen wovon sie in zwei oder drei Monaten geben sollen aber dennoch weiterhin Ihre Steuer Vorauszahlungen machen sollen während Ihnen Neben den Gehaltskosten die übers AMS gedeckt werden Auch noch die anderen Betriebskosten davonlaufen.

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