AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

CoronavirusIsrael lässt Ausländer nicht mehr einreisen

Bisher 433 Infektionen in Israel - 44 weitere in Palästinensergebieten - Jordanien riegelt Hauptstadt Amman ab

FILES-ISRAEL-PALESTINIAN-HEALTH-VIRUS-TOURISM-JUDAISM
© (c) APA/AFP/EMMANUEL DUNAND
 

In einer weiteren Verschärfung der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus hat Israel allen Ausländern die Einreise verboten. Ausgenommen von der Regelung seien nur Ausländer, die auch die israelische Staatsbürgerschaft besäßen oder ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Israel hätten, teilte das israelische Außenministerium am Mittwoch mit. Die Verordnung trete mit "sofortiger" Wirkung in Kraft.

In Israel wurden bisher 433 Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. 44 weitere nachgewiesene Fälle gibt es in den Palästinensergebieten. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat die israelische Regierung drastische Maßnahmen ergriffen. Die Menschen dürfen das Haus nur noch zum Einkaufen von Lebensmitteln oder Medikamenten oder für Arztbesuche verlassen. Auch der Weg zur Arbeit ist noch erlaubt, wenn dort nicht mehr als zehn Menschen anwesend sind. Zehntausende Menschen befinden sich in häuslicher Isolation.

Gemeinsam entschieden

Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, riegelte Israel am Mittwoch Gebiete unter palästinensischer Kontrolle im besetzten Westjordanland ab. Die Entscheidung sei in Abstimmung mit der palästinensischen Autonomiebehörde getroffen worden, erklärte die israelische Armee.

Etwa 70.000 Palästinenser aus dem von Israel besetzten Westjordanland arbeiten in Israel und pendeln dazu täglich. Nach Angaben der Palästinenserbehörden haben sie nun drei Tage Zeit, um entweder für die kommenden Monate dauerhaft nach Israel zu ziehen oder im Westjordanland zu bleiben. Palästinenser, die in israelischen Siedlungen im Westjordanland arbeiten, dürfen nach israelischen Armeeangaben weiter täglich pendeln.

Die Schließung der Grabeskirche in Jerusalem ist indes laut dem Leiter des Lateinischen Patriarchats in Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, auch angesichts der Corona-Epidemie keine Option. "Die Grabeskirche ist sehr groß, vielleicht können wir zwei oder drei voneinander getrennte Gruppen mit maximal zehn Personen schaffen", sagte der Italiener laut einem Kathpress-Bericht vom Donnerstag.

Ab diesem Donnerstag werden unterdessen alle Zugangsstraßen zur jordanischen Hauptstadt Amman zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie abgeriegelt. Die Maßnahme gelte ab 07.00 Uhr früh für unbestimmte Zeit, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Petra unter Berufung auf das Militär des Landes am Mittwochabend. Die Zahl der mit dem Sars-CoV-2-Virus Infizierten gaben die Behörden des arabischen Königreichs mit 52 an.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.