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CoronakriseEurogruppen-Chef sieht "kriegsähnliche" Zustände

EU-Finanzminister beraten am Nachmittag zu wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise. Die erzwungenen Eindämmungsmaßnahmen brächten Europas Volkswirtschaften "in kriegsähnliche Zeiten", sagt Eurogruppen-Chef Mario Centeno.

PORTUGAL-POLITICS-ECONOMY-FINANCE
© APA/AFP/CARLOS COSTA
 

Eurogruppen-Chef Mario Centeno sieht Europa noch vor einem langen Kampf gegen das Coronavirus. Es sei klar, dass das Virus noch nicht seine maximale Verbreitung erreicht habe, sagte Centeno vor einer Video-Konferenz der EU-Finanzminister zu den wirtschaftlichen Folgen der Epidemie am Montag. Die EU habe "die ersten Schritte in einem vorübergehenden, aber langen Kampf ergriffen". Die erzwungenen Eindämmungsmaßnahmen brächten Europas Volkswirtschaften "in kriegsähnliche Zeiten".

Die EU-Kommission rechnet bereits damit, dass die europäische Wirtschaft heuer wegen der Corona-Krise schrumpfen wird. Mehrere EU-Länder haben Milliardenprogramme angekündigt, um sich gegen die wirtschaftlichen Folgen der Krise zu stemmen und Unternehmenspleiten zu verhindern.

37 Milliarden Euro schweres Investitionsprogramm

Die EU-Kommission will ihrerseits Entgegenkommen bei den Vorgaben für Haushaltsdefizite und Staatsbeihilfen für Firmen zeigen. Zudem will sie betroffene Länder mit einem bis zu 37 Milliarden Euro schweren Investitionsprogramm unterstützen. Für all diese Maßnahmen braucht sie noch die Unterstützung der Mitgliedstaaten.

"Wir werden sicherstellen, dass Regeln der EU für Haushalte und Staatsbeihilfen der Unterstützung unserer Volkswirtschaften nicht entgegen stehen", sagte Centeno in einer Video-Botschaft. "Es gibt Flexibilität und sie wird genutzt werden."

Ursprünglich hätte am Montag die Eurogruppe der 19 Finanzminister der Währungsunion in Brüssel getagt. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus wurde das Treffen in eine Video-Konferenz mit Vertretern aller 27 EU-Staaten umgewandelt (ab 15.00 Uhr). Das für Dienstag geplante Treffen der EU-Finanzminister wurde abgesagt. Statt dessen findet mit ihnen am Freitag nun eine weitere Video-Konferenz statt.

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Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
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