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Corona - national und weltweitUS-Impfstoff im Test, Tilg verteidigt Tiroler Vorgehen

+++1018 Covid-19-Fälle in Österreich bestätigt+++Kurz: Maßnahmenpaket steht für diese Woche+++AUA und Laudamotion streichen Flüge+++Kaum Neuinfektionen in China+++Magna stoppt Werk in Graz+++ Alle Entwicklungen im Live-Blog!

 

Wann bin ich ein Verdachtsfall?

Wie fühlt sich die Erkrankung Covid-19 an? Und wie kann sie von einer Erkältung unterschieden werden? Der Experte gibt hier Antworten. Und das Gesundheitstelefon 1450 ist völlig überlastet - auch wegen unnötiger Anrufe.

Die wichtigsten aktuellen Meldungen für Österreich und weltweit im Ticker

23.45 Uhr: Vorschlag: 1000 Dollar für jeden Bürger

Der republikanische US-Senator Mitt Romney legte am Montag eine Liste mit Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus vor. Darunter ein Vorschlag, wonach jeder erwachsene US-Bürger 1000 Dollar erhalten solle. 

"Jeder amerikanische Erwachsene sollte sofort 1000 Dollar bekommen, damit die Familien und Arbeiter ihre laufenden Kosten decken können und die Wirtschaft ankurbeln", heißt es in einer Aussendung.

23.30 Uhr: New Yorks berühmte Met-Gala verschoben

Wegen der Coronavirus-Pandemie hat Vogue-Chefredakteurin Anna Wintour die Met-Gala in New York abgesagt und für unbestimmte Zeit verschoben. Aufgrund der "unvermeidlichen und verantwortungsvollen Entscheidung des Metropolitan Museums", seine Türen zu schließen, werden die Mode-Ausstellung "About Time" und die dazugehörige Eröffnungsgala auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, schrieb die Chefin der US-Ausgabe des Modemagazins am Montag auf der Website der Vogue.

Die Met-Gala ist New Yorks gesellschaftliches Top-Ereignis des Jahres und findet immer am ersten Montag im Mai statt.

23.15 Uhr: Ludwig: "Eine Woche wird nicht reichen"

Die strikten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Infektionen sind vorerst auf eine Woche begrenzt. Das werde allerdings nicht ausreichen, sagte Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) Montag in der ZiB2: "Eine Woche wird nicht reichen", rechnet er mit einer Verlängerung der von der Bundesregierung verfügte Einschränkungen der Bewegungsfreiheit.

23.00 Uhr: Offene Fragen zur Situation in Ischgl

Bernhard Tilg, Tiroler Gesundheitslandesrat, wehrt sich in der ZiB2 gegen Vorwürfe wonach die Behörden zu langsam reagiert haben und das Skisport-Zentrum Ischgl und das Paznauntal nicht eher abgeriegelt wurde. Auch dass Gäste aus dem Quarantänegebiet abreisen konnten, um dann in Innsbrucker Hotels unter zu kommen, sei kein Behördenversagen. Man habe nur von vier Personen gewusst, die nach Innsbruck gereist seien und habe die Gäste darauf hingewiesen, gleich nach Hause zu reisen.

Trotz mittlerweile strenger Maßnahmen und Einschränkungen im Alltag dürfe man laut Tilg in Tirol trotzdem weiterhin spazieren gehen. "Im Idealfall alleine", ergänzt Tilg.

Mehr zur Situation in Tirol.

22.30 Uhr: Indien schließt Taj Mahal und weitere Sehenswürdigkeiten

Wegen der Coronavirus-Pandemie schließt Indien ab Dienstag alle seine Museen und Denkmäler, darunter das berühmte Mausoleum Taj Mahal. Alle Einrichtungen seien angewiesen worden, bis zum 31. März zu schließen, erklärte der indische Tourismusminister Prahlad Patel am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Zuvor waren bereits die meisten Schulen und Freizeiteinrichtungen in dem Land mit der zweithöchsten Bevölkerungszahl der Welt. Alle Touristenvisa wurden ausgesetzt, Flugzeuge aus der EU, der Türkei und aus Großbritannien dürfen ab Mittwoch nicht mehr landen.

Bisher wurden in Indien offiziell nur 114 Infektionsfälle registriert. Zwei Menschen starben den offiziellen Angaben zufolge.

22.00 Uhr: Ende der Woche Auswirkung der Maßnahme möglich

Das Forscherteam um Niki Popper von der TU Wien und dem TU-Spin-Off dwh ist optimistisch, dass sich der Effekt der Maßnahmen mit Ausgangsbeschränkungen, Geschäfts- und Restaurantschließungen sowie Schulschließungen schon Ende dieser Woche zeigen könnte. "Donnerstag oder Freitag" nannte Popper als Zeithorizont, zu dem sich die Maßnahmen in den Simulationsberechnungen seines Teams auswirken könnten.

Derzeit gehen die Forscher von einer Verdopplungszeit der Virusinfektionen von drei Tagen aus, sagte Popper am Montagabend in der ORF-ZiB spezial, und "bis Ende der Woche sollten wir bei fünf bis sechs Tagen Verdopplungszeit sein". Der Forscher appellierte an die Bevölkerung, sich an die Vorgaben zu halten. Umso früher könnten Einschränkungen "im Idealfall" zurückgenommen werden.

21.45 Uhr: Amazon stellt 100.000 Mitarbeiter wegen Epidemie ein

Der Versandhändler Amazon will 100.000 Mitarbeiter für Lager und Auslieferung in den USA einstellen, um den Anstieg der Online-Bestellungen wegen der Coronavirus-Epidemie zu bewältigen. Das Unternehmen werde 350 Millionen Dollar (315,20 Millionen Euro) investieren, um die Stundenlöhne der Beschäftigten in den USA um zwei Dollar und in Europa um etwa zwei Euro zu erhöhen.

US-Mitarbeiter erhalten derzeit einen Stundenlohn von 15 Dollar.

21.25 Uhr: Eurogruppe will ein Prozent des BIP einsetzen

Die EU-Staaten wollen sich mit allen verfügbaren Mitteln gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie stemmen. Man habe "den starken Willen, zu tun was immer nötig ist, um den derzeitigen Herausforderungen zu begegnen und eine schnelle Erholung zu unterstützen", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung nach einer Videokonferenz der Euro-Staaten mit den übrigen EU-Staaten am Montag.

Die Eurogruppe bestätigte, finanzielle Hilfen in Höhe von rund ein Prozent der Wirtschaftsleistung in diesem Jahr einsetzen zu wollen, um der Krise Herr zu werden. Es gebe bereits Liquiditätszusagen und Steuermaßnahmen der Staaten in Höhe von mindestens zehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Die Größenordnungen könnten in der Zukunft noch deutlich ansteigen.

21.15 Uhr: "Hotelpersonal in die Landwirtschaft"

Die deutsche Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) schlägt wegen der Corona-Krise den Einsatz von Beschäftigten aus der Hotel- und Gastwirtschaft als Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft vor. Sie könne sich "regional organisierte Jobbörsen vorstellen, die Arbeitnehmer aus Branchen, die wegen der Corona-Krise zum Stillstand gekommen sind, an die Landwirtschaft vermitteln", sagte sie.

Klöckner sagte: "Auf der einen Seite drohen viele Kräfte zum Beispiel aus der Hotel- und Gastronomiebranche bald ohne Einkommen dazustehen. Auf der anderen Seite haben die Landwirte schon in normalen Zeiten Schwierigkeiten, helfende Hände zu finden. Sollten immer weniger Saisonkräfte aus Nachbarländern kommen können, wird das nicht nur die Spargel- oder Erdbeerbauern treffen."

Wenn jemand jetzt in der Landwirtschaft arbeiten wolle und könne, müsse die Politik eventuell zu starre Regelungen lockern

21.00 Uhr: Restaurantkette Vapiano will Staatshilfe

Der Restaurantkette Vapiano geht angesichts der Coronavirus-Krise finanziell die Luft aus. Das Kölner Unternehmen brauche kurzfristig mindestens 13,6 Millionen Euro, nachdem fast alle Restaurants in Österreich, den Niederlanden, Luxemburg und den USA auf Anordnung der zuständigen Behörden wegen der Ansteckungsgefahr geschlossen worden seien, teilte Vapiano am Montagabend mit.

Auch Frankreich habe Schließungen angeordnet, Gleiches sei auch in Deutschland für viele Filialen zu erwarten. Daher werde der Bedarf an flüssigen Mitteln eher noch steigen. Deshalb werde man Staatshilfe in mehreren Ländern beantragen

20.55 Uhr: Trump ruft Amerikaner zum Verzicht auf Reisen auf

US-Präsident Donald Trump ruft alle Amerikaner dazu auf, im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus in den kommenden 15 Tagen auf nicht notwendige Reisen zu verzichten.

Als Teil der neuen verschärften Richtlinien forderte er außerdem dazu auf, auf Besuche von Bars und Restaurants zu verzichten und Ansammlungen von mehr als zehn Menschen zu vermeiden.

20.45 Uhr: Zahl der positiv Getesteten stieg in Tirol auf 313

Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen ist in Tirol am Montagabend auf insgesamt 313 gestiegen, zwei davon sind wieder vollständig gesund. Seit Montagmittag kamen somit weitere 19 Fälle hinzu, teilte das Land mit. Die Nachverfolgung der Kontaktpersonen war vorerst noch im Laufen, hieß es.

20.30 Uhr: Russland schließt Grenzen komplett

Auch Russland schließt wegen der Coronaviruskrise seine Grenzen für Ausländer. Das gelte von diesem Mittwoch an bis zum 1. Mai, teilte Regierungschef Michail Mischustin am Montagabend in Moskau mit. Mit diesem Schritt solle die Gesundheit russischer Staatsbürger geschützt und eine Ausbreitung der Krankheit eingedämmt werden.

Russland hatte bereits im Februar seine Grenze zu China geschlossen und Einreisen aus dem Iran und Südkorea beschränkt.

20.22 Uhr: Klinischer Test für Impfstoff in den USA gestartet

In den USA hat erstmals ein Freiwilliger testweise einen möglichen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus injiziert bekommen. Das sei Teil der ersten Phase des klinischen Tests des Impfstoffs an einem Forschungsinstitut in der nordwestlichen Metropole Seattle, teilten die zum US-Gesundheitsministerium gehörenden National Institutes of Health (NIH) am Montag mit.

45 gesunde freiwillige Teilnehmer zwischen 18 und 55 sollen in den kommenden Wochen an dem Test in dem Forschungsinstitut teilnehmen. Der Impfstoff namens "mRNA-1273" wird gemeinsam mit der privaten Biotechnologie-Firma Moderna entwickelt. Die erste Testphase habe in "Rekordzeit" gestartet werden können, sagte Anthony Fauci, Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten. Der gesamte Prozess der Entwicklung eines Impfstoffes wird Fauci zufolge trotzdem voraussichtlich mindestens ein bis eineinhalb Jahre dauern. Etliche Labors weltweit forschen derzeit an Impfstoffen gegen Covid-19.

20:18 Uhr: Schauspieler Idris Elba infiziert

Der britische Schauspieler Idris Elba (47, "Fast & Furious: Hobbs & Shaw", "Thor: Tag der Entscheidung") ist mit dem Coronavirus infiziert. Dies gab der Hollywoodstar am Montag in einer Videobotschaft auf Twitter bekannt. Heute früh habe er das Testergebnis erhalten, sagte Elba.

Er sei okay und habe zuvor auch keine Krankheitssymptome gehabt, erklärte der Schauspieler. Er befinde sich nun in Selbst-Quarantäne. Der Schauspieler rief dazu auf, die Pandemie sehr ernst zu nehmen. 

20.15 Uhr: Frankreich und Türkei schränken Bewegungsfreiheit drastisch ein

Im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus schränkt Frankreich die Bewegungsfreiheit seiner Bürger stark ein. Die Menschen dürfen ihre Häuser nur noch verlassen, um einzukaufen oder zum Arzt oder zur Arbeit zu gehen, sagte Staatschef Emmanuel Macron am Montagabend in einer TV-Ansprache. "Wir sind im Krieg", sagte er.

Außerdem verschiebt Frankreich wegen der Covid-19-Pandemie die zweite Runde der Kommunalwahlen. Die erste Runde der Wahlen hatte am vergangenen Sonntag stattgefunden. 

Auch die Türkei hat aus Sorge vor eines Ausbreitung des Coronavirus das öffentliche Leben weiter eingeschränkt. Ab Mitternacht (22.00 UHR MEZ) müssten alle öffentlichen Erholungs-und Vergnügungsorte ihren Betrieb einstellen, teilte das Innenministerium in Ankara am Montag mit. Davon betroffen sind demnach unter anderem Cafés, Bierlokale, Theater, Kinos, Hochzeitssäle, Schwimmbäder und Fitnessclubs.

20.00 Uhr: Amerikaner hamsterte 17.000 Flaschen Desinfektionsmittel

Als sich die Coronavirus-Pandemie weiter ausbreitete und auch die USA erreichte, witterte ein Amerikaner das große Geschäft: Er hamsterte 17.000 Flaschen Desinfektionsmittel, die er überteuert im Internet verkaufen wollte. Doch es kam anders.

19.45 Uhr: Laissez-faire-Stil in Großbritannien

Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern will der britische Premierminister Boris Johnson keine Schulschließungen oder Versammlungsverbote verkünden. Im gegenwärtigen Zustand sei es "nicht notwendig", Verbote für Versammlungen oder die Schließung von öffentlichen Plätzen zu erlassen, sagte Johnson.

Stattdessen solle die Bevölkerung einfach Abstand voneinander halten.

19.30 Uhr: 50.000 Atemschutzmasken von Kliniken gestohlen

Diebe haben aus einem Lager der Kliniken der Stadt Köln 50.000 Atemschutzmasken gestohlen. Wie die Polizei mitteilte, sei der Diebstahl im Stadtteil Mülheim am Montagmorgen bemerkt worden. Der Krisenstab der Stadt hat nun angeordnet, in allen Kölner Krankenhäusern Bestände der wegen des Coronavirus dringend benötigten Schutzausrüstung zu überprüfen und noch besser gegen Diebstahl zu schützen.

19.25 Uhr: Intensivstation im Krankenhaus Kittsee gesperrt

Im Burgenland ist die Intensivstation des Krankenhauses Kittsee (Bezirk Neusiedl am See) gesperrt worden, nachdem eine 73-Jährige positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Laut "Koordinationsstab Coronavirus" wurde die Burgenländerin am Sonntag im Spital aufgenommen und unmittelbar danach intensivmedizinisch versorgt.

19.15 Uhr: EU-Millionen für Impfstoff-Suche an CureVac

Es müsse so schnell wie möglich ein Impfstoff gefunden werden, "der der ganzen Welt hilft", so die Politikerin. Laut der EU-Kommission soll CureVac "bis zu 80 Millionen Euro" bekommen.

19.00 Uhr: Fristverlängerung bei steirischer Kulturförderung

Das Förderreferat der Kulturabteilung des Landes Steiermark informiert: Aufgrund der Schutzmaßnahmen wird die Einreichfrist zur Übermittlung der Verwendungsnachweise 2019 für im Rahmen der mehrjährigen Förderungsvereinbarungen 2019-2021 geförderte Projekte mit sofortiger Wirkung bis 30. Juni 2020 verlängert.

Diese Verlängerung erfolgt automatisch. Eine gesonderte Antragstellung ist nicht notwendig. 

18.50 Uhr: G-7-Staaten: "Tun, was immer nötig ist"

Die G-7-Staaten wollen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie "tun, was immer nötig ist". Die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industriestaaten bezeichneten die Pandemie am Montag in einer gemeinsamen Erklärung als "menschliche Tragödie und weltweite Gesundheitskrise", die auch "große Risiken" für die Weltwirtschaft mit sich bringe.

"Wir werden unsere Bemühungen koordinieren, um die Ausbreitung des Virus zu verzögern, unter anderem durch geeignete Grenzschutzmaßnahmen", hieß es in einer vom Weißen Haus verbreiteten gemeinsamen Mitteilung der G-7-Chefs nach einer Videokonferenz am Montag. Die USA haben derzeit die G-7-Präsidentschaft inne. Die Gruppe der sieben wichtigen Industriestaaten umfasst außerdem Deutschland, Kanada, Frankreich, Italien, Japan und Großbritannien.

18.37 Uhr: Pflegerin in Vorarlberg positiv getestet

Eine Pflegemitarbeiterin des Sozialzentrums Altach ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Als Konsequenz stehen sämtliche 33 Heimbewohner für zwei Wochen unter Quarantäne, sie sind bisher symptomfrei. Der 19 Personen umfassende Pflegestab wurde umgehend ausgetauscht.

18.30 Uhr: Hotspots weiterhin Tirol und Oberösterreich

Hotspots der Entwicklung sind in Österreich derzeit weiterhin die Bundesländer Tirol und Oberösterreich. Dort erhöht sich die Zahl der Erkrankungen täglich um 27,6 Prozent. Bei der Berechnung von vergangenem Donnerstag waren es 25,1 Prozent gewesen. "Die gegenwärtige effektive Reproduktionszahl ist 1,33", stellen die Fachleute für diese beiden Bundesländer fest. In der ersten Berechnung vergangene Woche war sie noch bei 1,93 gelegen. Die Verdopplungszeit der Erkrankungsfälle beträgt derzeit in Tirol und Oberösterreich 2,8 Tage. Vergangene Woche hatte sie einen Wert von 3,1 Tagen aufgewiesen.

Restösterreich, die Bundesländer Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Salzburg, Steiermark, Vorarlberg und Wien, zeigt derzeit eine Verdopplungszeit von 3,5 Tagen. Am vergangenen Donnerstag hatte man hier einen Wert von 4,6 Tagen errechnet. Pro Tag kommen derzeit 22,1 Prozent Erkrankungsfälle hinzu (vergangener Donnerstag: pro Tag plus 16,4 Prozent). Die effektive Reproduktionszahl (wie viele Personen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt), liegt bei 1,54 in den genannten Bundesländern. In der ersten Berechnung hatte sie 1,45 betragen.

18.25 Uhr: Gläubige sollen die Klagemauer nicht mehr küssen

Besucher der Klagemauer in Jerusalem sollen aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus die Steine nicht mehr küssen. Der für die heilige Stätte zuständige Rabbiner, Schmuel Rabinovich, hat diese Anweisung nach Beratungen mit dem Gesundheitsministerium ausgesprochen.

Eine ähnliche Anweisung gab es bereits für Schriftkapseln (Mesusa), die gläubige Juden an Türpfosten befestigen und die von vielen traditionell geküsst werden.

18.20 Uhr: Magna schließt sein Grazer Werk bis zum 30. März

Die Autoindustrie im Banne des Coronavirus: Jetzt reagiert auch Magna und schließt das Werk bis zum 30. März. Wie es weitergeht, hängt von den weiteren Entwicklungen ab.

Es gehe bei diesen Maßnahmen nicht nur um das Coronavirus, aufgrund der aufgebrochenen Lieferantenketten sei auch die Planbarkeit in der Produktion nicht mehr gegeben. 

18.15 Uhr: Dringender Appell der WHO: "Testen, testen, testen"

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus fordert, die Zahl der Corona-Tests deutlich zu erhöhen. "Man kann ein Feuer nicht mit verbundenen Augen bekämpfen", betont er. Hier lesen Sie mehr!

18.10 Uhr:  Tirol bereitet 1.100 zusätzliche Betten für Kranke vor

Das Land Tirol bereitet für den zu erwartenden Anstieg an Coronavirus-Patienten 1.100 zusätzliche Betten in Hotels, Krankenpflegeschulen und Reha-Zentren vor. Diese Notkrankenstationen sollen nicht wie anderswo in Hallen errichtet werden, hieß es. "Es wird keine Massenquartiere geben", erklärte Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP).

Zudem habe man in den Krankenhäusern des Landes rund 1.300 Betten durch etwa die Verschiebung von nicht dringenden Operationen frei gespielt. Wie viele der nunmehr 299 Infizierten in Tirol zur Zeit im Krankenhaus behandelt werden mussten, war vorerst noch unklar.

18.00 Uhr: Ab sofort Rezepte per Telefon

Für die Ausstellung von Rezepten genügt ab sofort ein Anruf beim Arzt und dieser übermittelt es per E-Mail oder Fax an die vom Patienten gewählte Apotheke. Diese Vereinfachung wegen der Coronavirus-Krise verspricht eine "schnelle und unbürokratische" Arzneimittelversorgung, betonte die Apothekerkammer am Montag in einer Aussendung.

17.55 Uhr: AGES: Infiziertenzahl verdoppelt sich in drei Tagen

In Österreich beträgt der Zeitraum bis zur Verdoppelung der Covid-19-Fälle aktuell drei Tage. Pro Tag wächst sie um 26,2 Prozent. Die effektive Reproduktionsrate des Virus liegt derzeit bei 1,44 (ein Infizierter steckt im Durchschnitt 1,44 weitere Personen an). Das ergaben die epidemiologischen Berechnungen von AGES- und TU-Graz-Fachleuten mit 1.015 Covid-19-Erkrankungen bis zum Stand von Montagnachmittag.

Bei der ersten derartigen Berechnung am vergangenen Donnerstag hatte die Verdopplungszeit bei den Erkrankungen noch 3,3 Tage betragen. Die effektive Reproduktionszahl war allerdings für ganz Österreich mit 1,66 höher gewesen als nunmehr. Pro Tag hatten die Wissenschafter einen Zuwachs um 23,2 Prozent errechnet.

17.45 Uhr: Innsbrucker Kinderklinik-Mitarbeiterin positiv getestet

Im Bereich der Onkologie der Kinderklinik Innsbruck ist eine Pflegemitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie befindet sich seither mit sehr leichten Symptomen zu Hause.

Alle Eltern von Kindern der betroffenen Station wurden informiert, hieß es. Das weitere Vorgehen werde mit den Behörden abgestimmt. Die Mitarbeiterin war von vergangenem Mittwoch bis Samstag immer nachts im Dienst. Am Samstag verspürte sie dann erstmals Symptome.

17.39 Uhr: In Rumänien wurde der Notstand verhängt, Schweiz kontrolliert alle Landesgrenzen ab Mitternacht

Der rumänische Staatschef Klaus Johannis verhängte für 30 Tage einen landesweiten Notstand verhängt. Die Maßnahme biete den Behörden die rechtliche Grundlage, eine Ausbreitung des Virus im Land effizienter zu bekämpfen. Die Notstandsmaßnahmen würden nicht alle sofort, sondern in Etappen, je nach Fortschreiten der Pandemie im Land, greifen. Möglich seien in die kommenden 30 Tagen sowohl die Schließung der Grenzen, die Einstellung des öffentlichen Nah-, Bahn- und Luftverkehrs, als auch Ausgangssperren.

Die Schweizer Regierung hat entschieden, nach Italien auch an den Grenzen zu Deutschland, Österreich und Frankreich Kontrollen durchzuführen. Die Einreise ist nur noch Schweizern, Personen mit Aufenthaltsbewilligung sowie Personen, die aus beruflichen Gründen in die Schweiz reisen müssen, erlaubt. Auch der Transit- und der Warenverkehr bleiben erlaubt. Diese Maßnahme diene dem Schutz der Bevölkerung. Ebenso sollen die Kapazitäten im Schweizer Gesundheitswesen aufrechterhalten bleiben.

17.30 Uhr: Schotten dicht von Lateinamerika bis Asien

Chile schließt seine Grenzen komplett. Indien kündigte an, ab Mittwoch keine Reisenden aus Europa mehr ins Land zu lassen. In Chile werden für 15 Tage überhaupt keine Ausländer mehr in das südamerikanische Land gelassen, wie Präsident Sebastián Piñera ankündigte. Chilenische Staatsbürger müssen nach der Einreise für zwei Wochen in Quarantäne.

Zuvor hatten in der Region bereits Argentinien, Peru, Panama, Honduras und El Salvador ihre Grenzen geschlossen. Haiti schloss seine Grenze zur Dominikanischen Republik, Kolumbien die Übergänge nach Venezuela.

17.22 Uhr: Kärnten - Erstes Groß-Lazarett entsteht in Tennishalle nahe Klinikum

Kärnten folgt nun dem Beispiel Wiens, wo in den Hallen der Messen ein Groß-Lazarett mit 880 Betten aufgebaut wird. Am Montag wird eine Tennishalle nahe dem Klinikum leer geräumt, ab Dienstag wird sie mit 150 Feldbetten und sanitären Anlagen ausgestattet. Vorerst werde man den Bedarf an Ärzten, Krankenschwestern und -Pflegern klinikum-intern decken können, heißt es.

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17.12 Uhr: Neue Lenk- und Ruhezeitenbestimmungen für Lkw-Fahrer

Um Verfügbarkeit von Lebensmitteln und medizinischen Gütern sicherzustellen, gab Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) am Montag bekannt, dass Lenk- und Ruhezeiten für Lkw-Fahrer ausgesetzt werden. Die Ausnahme gelte ab sofort im gesamten österreichischen Bundesgebiet und sei bis 14. April befristet.

Schon zuvor sind die Wochenendfahrverbote für Lkw mit mehr als 7,5 Tonnen ausgesetzt worden. Diese Regelung gilt vorerst bis 3. April, hatte die Politikerin vergangenen Freitag mitgeteilt.

17.05 Uhr: Beerdigungen nur mehr mit maximal fünf Anwesenden

Die katholische Kirche Kärnten verschärft ihre Vorschriften, was Begräbnisse und Verabschiedungen betrifft. Diese sollen ab sofort nur mehr im kleinsten Kreis - mit maximal fünf Personen - stattfinden. Beim Kondolieren soll man auf den Händedruck und die Umarmung verzichten. Zudem soll ein Abstand von ein bis zwei Meter eingehalten werden und auf höchste Hygiene geachtet werden.

Neue Regelungen gibt es auch was Krankenbesuche und häusliche Seelsorge betrifft. Der persönliche Kontakt soll auf ein Minimum reduziert und auf das Telefonische beschränkt werden. Krankensalbungen werden, außer bei Sterbenden, bis auf Weiteres abgesagt.

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16.55 Uhr: Postzustellung normal: Pakete werden vor Tür gelegt

Die österreichische Post stellt weiterhin zu, allerdings sind die Postler angehalten, den Kontakt bei der Zustellung komplett zu vermeiden. Pakete werden - mit Einverständnis - vor der Tür abgelegt, Wer nicht zu Hause ist, bekommt nach wie vor einen gelben Zettel. Sendungen mit Wert oder Nachnahme müssen in einem Kuvert oder einer Filiale bezahlt werden. Fraglich sind derzeit Pensionsauszahlungen.

Bei Sendungen mit Nachnahme müssen Kunden ihr Geld in einem Kuvert übergeben, damit der Abstand zum Poster bzw. zur Postlerin gewährt wird. Wenn das nicht geht, ist auch eine Bezahlung in der Filiale möglich.

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16.43 Uhr: EU schließt Außengrenzen für nicht notwendige Reisen

Mit Grenzschließungen und weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens stemmen sich Länder rund um den Globus gegen die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie. Im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie will EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Einreisen in die EU aussetzen.

Das solle für alle nicht absolut notwendige Reisen und zunächst für 30 Tage gelten, sagte von der Leyen am Montag in Brüssel.

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16.35 Uhr: Mobilfunker beruhigen: Genug Kapazitäten für Internet und Telefonie

Die Auslastung der Telefonie- und Datennetze in Österreich ist durch die Coronavirus-Krise gestiegen - eine Überlastung droht aber nicht, beruhigen sowohl Telekom-Regulator Klaus Steinmaurer als auch die Provider A1 Telekom, Magenta und Drei. Eine Drosselung der Kapazitäten für Videostreaming zugunsten anderer Anwendungen wäre laut RTR zwar prinzipiell möglich, ist derzeit aber nicht notwendig.

Viele Anbieter wie beispielsweise TV-Theken oder Netflix würden die Qualität ihrer Videostreams ohnehin an die Bandbreite anpassen und schaffen auch bei geringer Bandbreite eine hohe Auflösung schaffen, weil sie die Streams komprimieren.

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16.25 Uhr: Staubsaugerfirma Dyson soll Beatmungsgeräte für die Briten produzieren

In Großbritannien mangelt es an Beatmungsgeräten für den erwarteten Anstieg schwerkranker Patienten mit der Lungenkrankheit Covid-19. Premier Boris Johnson setzt nun darauf, dass auch fachfremde Firmen die lebenserhaltenden Geräte produzieren könnten. Der Regierungschef wollte laut Medienberichten vom Montag unter anderem die Unternehmen Honda und Dyson um Hilfe bitten.

Die Gesundheitsbehörde PubLic Health England rechnet nach einem Bericht der Zeitung "The Guardian" damit, dass die Corona-Krise bis zum Frühjahr 2021 anhalten könnte.

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16.15 Uhr: "Ökonomische Probleme überwiegen bald"

Die ökonomischen Verwerfungen, die die Maßnahmen zu Eindämmung des Coronavirus mit sich bringen, werden vermutlich bald zum vordringlichsten Aspekt der Krise werden. Diese Vermutung hegt der Historiker Philipp Ther. Die große Frage sei: "Wie sieht es in vier bis sechs Wochen aus?", so der Wissenschafter, der sich auch um das weitere Erstarken nationaler Tendenzen sorgt.

Gerade in Österreich mit seinen vielen mittleren und kleinen Betrieben werde die Krise mitunter zur Überlebensfrage.

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16 Uhr: IWF stellt Billionen-Finanzhilfe bereit

Zur Bewältigung der Coronavirus-Krise bietet der Internationale Währungsfonds (IWF) betroffenen Ländern massive Finanzhilfen an. Die Kreditkapazität von einer Billion US-Dollar (900 Milliarden Euro) des Fonds könne zur Unterstützung von Mitgliedstaaten eingesetzt werden, die mit der Ausbreitung des Virus kämpfen, teilte IWF-Direktorin Kristalina Georgieva am Montag in einem Blogeintrag mit.

Sie machte jedoch deutlich, dass Regierungen gefordert seien, finanzpolitische Maßnahmen zu ergreifen. Weltweit abgestimmte Konjunkturhilfen würden Stunde für Stunde dringender. Der IWF habe flexible Notfallkredite im Volumen von 50 Milliarden Dollar zur raschen Verwendung für Schwellen- und Entwicklungsländer parat. 10 Milliarden Dollar könnten zum Nullzins vergeben werden.

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15.50 Uhr: Anästhesistin am Wiener AKH positiv getestet

Eine Anästhesistin am Wiener AKH ist positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Markus Pederiva, Sprecher der Generaldirektion des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV), bestätigte am Montagnachmittag auf Anfrage entsprechende Informationen der APA.

Unter welchen Umständen sich die Ärztin mit dem Coronavirus infiziert hat, war Gegenstand der Untersuchungen. Das Contact tracing, also die Ermittlung von Kontaktpersonen, sei im Gange, sagte Pederiva. Die Medizinerin dürfte sich im Moment in Heimquarantäne befinden, hieß es. Kontaktpersonen werden ermittelt.

15.45 Uhr: Gewerkschaft kritisiert - Handelsangestellte "jenseits der Belastungsgrenze"

Viele der 160.000 Beschäftigen im Lebensmitteleinzelhandel in Österreich sind schon jetzt in Folge der Vorratskäufe in den Filialen über der Belastungsgrenze. GPA-Chefin Barbara Teiber fordert jetzt eine Beschränkung der Öffnungszeiten auf 8.30 bis 18.00 Uhr. Damit könne noch immer die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln gewährleistet werden.

Weiters forderte Teiber von den Supermarktketten, vor größeren Filialen auch Sicherheitsmitarbeiter einzusetzen, um im Interesse der Kunden und Beschäftigen einen "geordneten Zugang" zu ermöglichen.

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15.35 Uhr: Dow Jones verliert 12 Prozent - US-Börsen stürzen im Frühhandel ab

Handelsaussetzung: Die Wall Street stand wegen zu starkem Kursrückgangs 15 Minuten still. Der Dow Jones steht vor dem drittgrößtem Verlust seiner Geschichte.

Am Markt hieß es, eine am Sonntag von der Fed vorgenommene Notfallaktion erhöhe derzeit noch die Sorgen um die Tragweite der laufenden Viruskrise. In einer Notfallaktion senkte die US-Notenbank den Leitzins überraschend auf fast null Prozent und kündigte ein Maßnahmenpaket in Koordination mit anderen Notenbanken an.

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15.30 Uhr: Eurogruppen-Chef sieht "kriegsähnliche" Zustände

EU-Finanzminister beraten am Nachmittag zu wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise. Die erzwungenen Eindämmungsmaßnahmen brächten Europas Volkswirtschaften "in kriegsähnliche Zeiten", sagt Eurogruppen-Chef Mario Centeno.

Die EU-Kommission rechnet bereits damit, dass die europäische Wirtschaft heuer wegen der Corona-Krise schrumpfen wird. Mehrere EU-Länder haben Milliardenprogramme angekündigt, um sich gegen die wirtschaftlichen Folgen der Krise zu stemmen und Unternehmenspleiten zu verhindern.

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15.25 Uhr: Opel schließt Fabriken in Europa

Wegen Unterbrechungen in der Lieferkette schließt der Opel-Mutterkonzern PSA Fabriken in Deutschland, Spanien, Frankreich, Portugal, Großbritannien und in der Slowakei bis zum 27. Mai. Opel unterhält ein Werk in Wien-Aspern. Der Hersteller Renault macht nach eigenen Angaben bis auf weiteres zwölf Fabriken in Frankreich mit rund 18.000 Beschäftigten zu.

Der Peugeot-Hersteller PSA führte als Gründe Unterbrechungen in der Zulieferkette und einen deutlichen Rückgang auf den Automobilmärkten an. Betroffen sind auch Standorte in Spanien, Frankreich, Portugal, Großbritannien und in der Slowakei.

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15.15 Uhr: Elterproteste wegen geöffneter Schulen in Großbritannien

Viele britische Eltern schickten offenbar ihre Kinder am Montag nicht zur Schule, wie mehrere befragte Lehrer berichteten. Der britische Premierminister Boris Johnson erntet heftige Kritik, weil er sich bisher gegen Schulschließungen entschieden hat. 

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15.00 Uhr: Jetzt schaltet auch Deutschland auf Krisenbetrieb um

Seit Montag sind Schulen und Kindergärten geschlossen, an den Grenzen zu fünf EU-Nachbarn wird verstärkt kontrolliert. Während Bayern für zunächst zwei Wochen den Katastrophenfall ausrief, tagte in Berlin das neue Corona-Krisenkabinett unter Leitung von Kanzlerin Angela Merkel, um weitere Maßnahmen zu beschließen.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gibt es in Deutschland mittlerweile 4.838 laborbestätigte Fälle einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Das seien 1.043 mehr als noch am Sonntag registriert,heißt es. Bisher seien zwölf Menschen in Deutschland an dem Virus gestorben.

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14.55 Uhr: 17-Jähriger dokumentiert Erkrankungsfälle auf der ganzen Welt

Avi Schiffmann (17) hat eine Website entwickelt, die Erkrankungsfälle auf der ganzen Welt verzeichnet und generiert damit Millionen Klicks.

Zu sehen gibt es Statistiken, Karten und Tabellen über das Coronavirus. Besonders bemerkenswert: Nicht nur die Anzahl der erkrankten und verstorbenen Personen wird erfasst, sondern auch die der wieder gesundeten Menschen.

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14.45 Uhr: Lotto-Ziehungen finden statt, aber nicht im Fernsehen

Im Lotto wartet am Mittwoch ein Dreifachjackpot mit rund 2,5 Millionen Euro im Gewinntopf - die Ziehung ist wegen der Coronavirus-Krise jedoch nicht im TV zu sehen, zum Schutz der Lotterien- und ORF-Mitarbeiter. Um die sozialen Kontakte zu reduzieren, werden die Ziehungen bis auf weiteres nicht im TV-Studio, sondern im Gebäude der Österreichischen Lotterien in Wien-Landstraße durchgeführt. Dabei ist - wie immer - ein Notar anwesend, aber kein Kamerateam oder Moderator. Die Ergebnisse werden laut einer Unternehmenssprecherin wie gewohnt im Anschluss kommuniziert.

Am Sonntag gab es jedenfalls zum dritten Mal in Folge keinen Sechser, dafür drei Fünfer mit Zusatzzahl zu je rund 31.800 Euro. Beim Joker hatten zwei Oberösterreicher die richtige Ziffernkombination auf ihrem Wettschein. Sie erhalten jeweils rund 90.200 Euro.

14.40 Uhr: Gewerkschaft kritisiert - Handelsangestellte "jenseits der Belastungsgrenze"

Viele der 160.000 Beschäftigen im Lebensmitteleinzelhandel in Österreich sind schon jetzt in Folge der Vorratskäufe in den Filialen über der Belastungsgrenze. GPA-Chefin Barbara Teiber fordert jetzt eine Beschränkung der Öffnungszeiten.

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14.35 Uhr: Serbien führt Quarantäne für Einreisende ein

Serbien hat am Montag eine 28-tägige Quarantäne für jene Mitbürger beschlossen, die aus Österreich, Italien, Spanien und der Schweiz einreisen. Die Zonen, in welchen diese errichtet wird, soll nach Ankündigung der Ministerpräsidentin Ana Brnabic erst bestimmt werden. Seit Sonntagabend sind die Staatsgrenzen Serbiens für ausländische Bürger geschlossen.

Eine Geldstrafe in der Höhe von umgerechnet  rund 1,274.97 Euro droht nun jenen Personen, die gegen eine von den Gesundheitsbehörden auferlegte Selbstisolation verstoßen. Ab Dienstag dürften mit ebenso hohen Geldstrafe auch Personen über 65 Jahre geahndet werden, die ihr Wohnhaus verlassen, sagte Brnabic, die bei einer Pressekonferenz die mangelnde Selbstdisziplin ihrer Landsleute kritisierte.

14.30 Uhr: Pensionistenverband warnt - Trickbetrüger kommen mit dem "Corona-Schmäh"

Wie die Polizei mitteilt, tauchen jetzt vermehrt Fälle auf, bei denen Trickbetrüger Senioren um ihr Erspartes bringen. Das unter dem Vorwand, wegen des Corona-Virus Geld, Sparbücher, Schmuck und Wertgegenstände in Verwahrung bringen zu müssen.

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14.25 Uhr: Steirische Autobahn-Baustellen werden abgestellt oder rückgebaut

Gleich mehrere Großbaustellen werden bei der Asfinag nun komplett heruntergefahren, Gegenverkehrsbereiche wieder aufgelöst. Die komplette Konzentration gilt, den laufenden Autobahn- und Tunnelbetrieb am Laufen zu halten.

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14.15 Uhr: Psychologen geben Leitfaden gegen Quarantäne-Stress

Sicherheit steht im Fokus, außerdem sollte man Gefühle akzeptieren, positiv denken, lachen und aktiv bleiben - die wichtigsten Maßnahmen zum Stressmanagement und zur Selbstberuhigung von den Experten.

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13:55 Uhr: Irland schließt die Pubs

Tausende Pubs und Bars in Irland sind seit Montag wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Dies gilt zunächst für knapp zwei Wochen. Noch am Wochenende waren die Lokale etwa in Dublin und Cork sehr stark besucht, obwohl die Zahl der Infizierten steigt. Die Regierung hatte auch dazu aufgerufen, private Partys zu meiden.

Der Chef des Verbands der irischen Restaurants forderte die Regierung auf, den Betrieb von Cafes und Restaurants zu untersagen. Das Vermeiden von sozialen Kontakten funktioniere derzeit nicht im Land, sagte Adrian Cummings am Montag dem irischen Sender RTE. Schulen und Kindergärten sind im Land schon geschlossen. Auch die Paraden zum St. Patrick's Day am Dienstag wurden bereits verboten.

13:45 Uhr: 2.000 Milizsoldaten werden ab Juni einberufen

Insgesamt stellt das Bundesheer 3.200 Soldaten zur Verfügung. Jene Grundwehrdiener, die ursprünglich Ende März abrüsten hätten sollen, müssen ihren Dienst wie berichtet um zwei Monate verlängern. Danach sollen sie durch die etwa gleiche Anzahl an Milizsoldaten ersetzt werden.

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13.30 Uhr: Hotline Appell: Service freihalten!

Allein am Wochenende 200.000 Anrufe auf 1450 und Hotline der AGES - Menschen mit speziellen Fragen sollen spezifische Angebote nutzen. Die Telefonservices des Gesundheitsministeriums und der AGES (Hotline: 0800-555-621) beantworten derzeit rund um die Uhr Fragen der Bürgerinnen und Bürger, das Aufkommen ist enorm, wie aktuelle Zahlen zeigen: Auf der Gesundheitshotline 1450 gehen derzeit täglich österreichweit über 60.000 Anrufe ein, auf der AGES Infoline sind es über 50.000. An diesem Wochenende waren es auf beiden Hotlines in Summe 200.000 Anrufe. Daher der Appell an die Bevölkerung: "Bitte helfen Sie mit, die Telefon-Hotlines zu entlasten", hieß es seitens der AGES gegenüber der APA. Die AGES verzeichnete allein am Samstag 3.500 Anrufe pro Stunde, am Sonntag 2.300 pro Stunde, weshalb es zu Wartezeiten kommen könne.

Besonders wichtig ist es, keinesfalls die Gesundheitshotline 1450 oder den Notruf 144 mit allgemeinen Fragen zu blockieren", lautet der Aufruf. Wichtig sei es auch, sich in den jeweiligen Bundesländern zu informieren, statt gleich in Wien anzurufen.

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13.25 Uhr: AUA stellt ab Donnerstag sämtliche Flüge ein

Diesen Donnerstag soll es bei der AUA zu einem endgültigen Stopp sämtlichen Luftverkehrs kommen. Rückholflüge will man durchführen. Bis 28. März sind vorerst alle Flüge gestrichen.

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13.15 Uhr: IHS-Chef Kocher - Rezession in Österreich 2020 sehr wahrscheinlich

Das Institut für Höhere Studien (IHS) geht davon aus, dass Österreichs Wirtschaft 2020 schrumpfen wird. "Das kann von knapp unter null bis um einiges tiefer gehen", sagt IHS-Chef am Montag. Eine genauere Prognose sei derzeit sehr schwierig. "Die Größenordnung ist davon abhängig, wie lange die Einschränkungen für die Wirtschaft dauern."

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13.10 Uhr: Spanien: fast 1.000 Neu-Infektionen binnen 24 Stunden

Das Land hat nun 8744 Infektionsfälle, wie die spanischen Behörden am Montag mitteilten. Die Zahl der Todesfälle stieg demnach von 288 auf 297.

Allerdings hat sich der Anstieg der Infektionszahlen verlangsamt. Von Samstag bis Sonntag waren binnen 24 Stunden noch 2.000 neue Infektionsfälle und rund hundert weitere Todesfälle gemeldet worden. Am stärksten betroffen ist mit mehr als 4.600 Infizierten die Region rund um die Hauptstadt Madrid.

12.55 Uhr: Auch Terrormiliz IS warnt: "Wascht eure Hände!"

In der jüngsten Ausgabe ihrer Wochenschrift "Al-Naba" geben die Extremisten auf der letzten Seite Tipps, wie Anhänger sich vor dem Virus Sars-CoV-2 schützen können.

"Wascht die Hände" und "bedeckt den Mund beim Gähnen und Niesen", heißt in einer Übersicht, die mit lilafarbenen Viren illustriert ist. Auch vor Einreise in Europa wurde gewarnt.

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12.50 Uhr: In Italien infizierten sich bislang mehr als 2.000 Sanitäter

Mehr als 2000 Ärzte, Krankenpfleger und andere Sanitäter hätten sich seit Beginn der Krise infiziert, berichtete Carlo Palermo, Sprecher des Ärzteverbands Anaao-Assomed, laut der italienischen Nachrichtenagentur ANSA.

Die italienische Regierung will dem Gesundheitswesen in dieser schwierigen Phase unter die Arme greifen. Rund 1,15 Milliarden Euro werden für das öffentliche Gesundheitssystem locker gemacht, geht aus einem von der Regierung entworfenen Dekret hervor, das der Ministerrat am Montag verabschieden soll.

Die Regierung will dafür sorgen, dass die Prozeduren für die Anstellung von zusätzlichen Sanitätern im öffentlichen Gesundheitswesen bis Juni abgeschlossen sind. Die Regionen werden aufgerufen, die Kapazität auf den Intensivstationen um 50 Prozent aufzustocken. In den Abteilungen für Infektions- und Lungenkrankheiten soll die Bettenzahl verdoppelt werden.

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12.40 Uhr: Zwölf Erkrankte österreichweit auf Intensivstationen

107 Covid-19-Patienten werden stationär behandelt - Anschober: Nächste vier Wochen sind entscheidend.

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12.35 Uhr: 1 Million Masken bei italienischem Modeunternehmen bestellt

Die italienische Textilgruppe Miroglio, für Mode im gehobene Segment bekannt  verzichtet dieser Tagen auf Kleiderproduktion und stellt Mundschutzmasken her. Rund 10.000 Masken wurden dem italienischen Zivilschutz geliefert, die Produktion soll in wenigen Tagen auf 600.000 aufgestockt werden. Eine Million Mundschutzmasken wurden bei dem Unternehmen inzwischen bestellt.

Stoffe dienen jetzt nicht mehr der Produktion von Luxuskleidern, sondern von chirurgischem Mundschutz. Dieser wird aus speziell behandelter Baumwolle hergestellt, die bis zu zehn Mal gewaschen und wieder verwertet werden kann.

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Rund 300.000 Atemschutzmasken pro Tag benötigt allein die schwer betroffene Region Lombardei. Mehrere davon wurden zuletzt von China geliefert. Italien bemüht sich um stärkere Importe von medizinischen Geräten aus dem Ausland.

12.18 Uhr: Deutschland will Insolvenzantragspflicht aussetzen

Die deutsche Bundesregierung bereitet eine gesetzliche Regelung vor, um von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen vor Insolvenzen zu schützen. Vorbild seien dabei Regelungen, die schon bei den Hochwasserkatastrophen 2002, 2013 und 2016 angewendet worden waren, teilte das Justizministerium am Montag in Berlin mit.

"Wir wollen verhindern, dass Unternehmen nur deshalb Insolvenz anmelden müssen, weil die von der Bundesregierung beschlossenen Hilfen nicht rechtzeitig bei ihnen ankommen. Die reguläre Drei-Wochen-Frist der Insolvenzordnung ist für diese Fälle zu kurz bemessen", erklärte Justizministerin Christine Lambrecht. "Deshalb flankieren wir das von der Bundesregierung bereits beschlossene Hilfspaket mit einer Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30.09.2020 für die betroffenen Unternehmen."

Voraussetzung für die Aussetzung soll sein, dass der Insolvenzgrund auf Folgen der Pandemie beruht. 

12.15 Uhr: Coronavirus Ausnahmezustand in Teilen Australiens

Wegen des Coronavirus ist in Teilen Australiens der Ausnahmezustand ausgerufen worden. Damit wollen der südöstliche Bundesstaat Victoria und das Gebiet um die Hauptstadt Canberra die Verbreitung von Covid-19 eindämmen. Der Regierungschef von Victoria, Daniel Andrews, sprach am Montag von einer noch nie da gewesenen Notfallsituation für die öffentliche Gesundheit.

Der Schritt gibt den Behörden etwa das Recht, Quarantäne über Orte und Menschen zu verhängen sowie den Bewegungsradius einzuschränken. In Australien gibt es mehr als 300 bestätigte Fälle des Virus. Am Sonntag hatte die Regierung angekündigt, dass alle Einreisenden nach ihrer Ankunft 14 Tage in heimische Quarantäne oder im Hotel bleiben müssen.

12.12 Uhr: Papst spazierte durch menschenleere Straßen in Rom

In der Corona-Krise müssen alle anderen zuhause bleiben - nur Papst Franziskus kann nahezu alleine durch die menschenleeren Straßen von Rom gehen. In der Kirche Santa Maria Maggiore und vor dem Pestkreuz in der Kirche San Marcello al Corso flehte der Pontifex am Sonntag Gott um das Ende der Corona-Pandemie an, teilte der Vatikan mit.

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Foto © APA/AFP/VATICAN MEDIA/-

Dabei ging er ein Stück auf der Via del Corso im Zentrum von Rom entlang, wo normalerweise der Verkehr tobt und die Menschen frenetisch shoppen.

Auch am Montag stand die Corona-Krise im Zentrum der Gedanken des 83 Jahre alten Papstes. Er warb bei seinem Morgengebet dafür, dass Familien der Zeit zuhause auch Positives abgewinnen könnten. "Es ist eine schöne Gelegenheit, neue Wege zu finden, um zusammen zu bleiben, so dass die Beziehungen in der Familie immer zum Guten gedeihen werden." Italien ist am schwersten nach China von der Covid-19-Krankheit betroffen, mehr als 1.800 Menschen sind bereits gestorben.

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12.07 Uhr: Niederländer hamstern keine Nudeln sondern Cannabis

In der Coronakrise nicht ohne mein Gras: Nach diesem Motto haben in den Niederlanden viele Konsumenten angesichts der von der Regierung angekündigten Schließung der Coffeeshops Cannabis gehamstert. Zu Dutzenden standen sie am Sonntag vor den Marihuana-Cafes an, um noch in letzter Minute Gras und Zubehör für die nächsten Wochen ergattern zu können.

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12.01 Uhr: Verzögerung auf digitalen Lernplattformen

Aufgrund erhöhter Zugriffszahlen auf die verschiedenen Lernplattformen für Schüler kam es am Montag Vormittag zu Serverüberlastungen bzw. Verzögerungen. Das teilte das Bildungsministerium in einer Aussendung mit. Betroffen sind etwa Eduthek, LMS oder Moodle. Man arbeite intensiv an einer Lösung der Probleme.

Hoch war auch der Andrang auf die elektronischen Kommunikationsmittel: So ging etwa der Web Untis Messenger, ein Kommunikationssystem der Lehrer mit ihren Schülern, pünktlich zum virtuellen Schulbeginn um 8.00 Uhr wegen Überlastung in die Knie.

11.58 Uhr: Rückholung von Österreichern im Ausland in Vorbereitung

Für Hilfsmaßnahmen für wegen der Coronavirus-Krise im Ausland gestrandete Österreicher waren am Montagvormittag noch Koordinierungen am laufen. "Wir sind im engen Kontakt mit Fluglinien und Reiseveranstaltern und bereiten Rückholungen vor", sagte eine Sprecherin von Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) auf Anfrage der APA.

Weitere Details würden folgen. "Das Ziel ist, den österreichischen Touristen im Ausland schnell und unbürokratisch zu helfen", hieß es aus dem Büro von Schallenberg. Seine Sprecherin appellierte außerdem an alle Betroffenen, auch jetzt noch die Online-Reiseregistrierung des Ministeriums - www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/auslandsservice/reiseregistrierung - zu nützen.

11.55 Uhr: Michel: EU-Sondergipfel per Video am Dienstag

Der Europäische Rat der Staats- und Regierungschefs berät am morgigen Dienstag in einer Videokonferenz über die Coronakrise. Dies teilte EU-Ratspräsident Charles Michel am Montag auf Twitter mit.

Konkret soll bei dem Sondergipfel über Maßnahmen zur Eindämmung des Virus, die Bereitstellung von medizinischer Ausrüstung, die Unterstützung von Forschungsaktivitäten sowie die Begrenzung der wirtschaftlichen Folgen der Krise beraten werden, so Michel.

11.47 Uhr: Schon 1.018 Covid-19-Fälle in Österreich bestätigt

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus ist in Österreich bis Montagvormittag auf mehr als 1.000 Fälle angestiegen. Aktuell gebe es 1.018 Covid-19-Erkrankungen, sagte Detlef Polay, Sprecher des Einsatzstabs im Innenministerium, der APA. "Krone online" hatte zuerst darüber berichtet.

Einen Zuwachs gab es aber auch bei der Zahl der genesenen Patientinnen und Patienten. Sie stieg von bisher sechs auf nunmehr acht - zwei in Tirol, fünf in Wien und eine Person in Niederösterreich, berichtete der Sprecher der APA. Rund 8.500 Tests wurden laut Polay bisher landesweit durchgeführt.

Die meisten bestätigten Fälle von Ansteckungen mit SARS-CoV-2 wurden dem Ministerium aus Tirol gemeldet: Hier stieg die Zahl der beim Gesundheitsministerium eingemeldeten Fälle von 254 (Stand Montag 8.00 Uhr) auf 294. Aus Niederösterreich wurden 155 Fälle berichtet, in Wien waren es weiterhin 122, in der Steiermark 115, in Oberösterreich 196, in Salzburg 56, im Burgenland 10, in Vorarlberg 60 und in Kärnten zehn.

Das Gesundheitsministerium führt auf seiner Homepage weiterhin einen bestätigten Todesfall an - ein 69-Jähriger war Mitte vergangener Woche in Wien verstorben. Bestätigt wurde mittlerweile, dass am Wochenende in der Bundeshauptstadt ein zweiter Patient an Covid-19 gestorben ist. Bei ihm handelt es sich um 72-jährigen Schwerkranken und nicht wie zunächst berichtetet um einen 65-Jährigen, sagte Andreas Huber, Sprecher des medizinischen Krisenstabs der Stadt Wien. Am Montag meldete zudem das Land Steiermark einen weiteren Todesfall: eine mit dem Coronavirus infizierte Steirerin, Jahrgang 1944, die sich in stationärer Behandlung befunden hatte.

11.45 Uhr: Eingeschränkter Betrieb am Frankfurter Flughafen

Am Frankfurter Flughafen läuft der Betrieb in der Coronavirus-Krise deutlich eingeschränkt. Für den Montag waren aber noch rund 1.000 Starts und Landungen geplant, wie ein Sprecher des Betreibers Fraport am Montag berichtete.

Das wären nur rund 400 weniger als im Normalbetrieb. Allerdings sind die Flugzeuge deutlich leerer als sonst, denn statt 170.000 Passagieren wie üblich werden aktuell nur rund 90.000 erwartet. In den Terminals ist deutlich weniger los als üblich.

Grund für den Sparbetrieb am größten deutschen Flughafen sind immer neue Einreisebeschränkungen in verschiedenen Ländern und Flugabsagen der Gesellschaften wegen schlechter Auslastung. Auf dem aktuellen Flugplan stehen aber auch noch Verbindungen in ausgesprochene Krisengebiete wie Teheran oder Madrid.

Der Hauptkunde Lufthansa, der in Frankfurt für mehr als zwei Drittel aller Flugbewegungen steht, hat eine Reduzierung seines Angebots um bis zu 70 Prozent für die kommenden Tage angekündigt. Auch der Ferienflieger Condor streicht sein Angebot in wichtige Ferienziele wie die USA, Karibik und Türkei zusammen.

11.41 Uhr:  Kaum Kinder an den Schulen

Am ersten Tag ohne regulären Unterricht sind kaum Kinder zur Betreuung an die Schulen gebracht worden. Das zeigt eine Rundschau der APA an den Schulen bzw. erste Daten aus den Bildungsdirektionen. Faustregel: Je älter die Schüler, desto geringer die Anwesenheit. An AHS-Unterstufen wiederum war etwas mehr los als an Neuen Mittelschulen (NMS).

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11.28 Uhr: Wall Street droht erneuter Crash

Der börsennotierte SPDR-Fonds auf den US-Index S&P 500 signalisiert einen erneuten Kurssturz an der Wall Street. Er fällt im vorbörslichen US-Geschäft um 9,2 Prozent auf ein Eineinhalb-Jahres-Tief von 244,50 Dollar (215,69 Euro) und steuert auf einen der größten Tagesverluste seiner Geschichte zu. Der Terminkontrakt auf den S&P 500 verliert zwar nur knapp 5 Prozent. Sein tägliches Minus ist aber auf 5 Prozent begrenzt.

11.26 Uhr: Banken wollen Firmen durch die Krise helfen

Die heimischen Banken sind in der Corona-Krise gut vorbereitet, betont der Spartenobmann Bank und Versicherung, Andreas Treichl. "Wir werden alle Maßnahmen treffen, die es uns ermöglichen, die österreichischen Unternehmen, die durch die Krise in Mitleidenschaft gezogen werden, durch die Krise zu bringen", versicherte er. "Das ist unsere Pflicht, das ist unsere Aufgabe".

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11.24 Uhr: Der ORF-Sport hilft in der Chronikredaktion aus

Der Sport in Österreich steht still, darauf reagiert natürlich auch der ORF. Der Spartensender Sport+ sendet Konserven, Dokus und alte Fußballspiele, es gibt 250 Yoga-Magazine im Archiv - und es wird ein "Ilse Buck reloaded"-Programm überlegt.

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11.21 Uhr: Tschechien riegelte 21 Städte und Dörfer ab

Die Polizei hat 21 Städte und Dörfer mit 25 bestätigten Corona-Infektionen im Osten Tschechiens abgeriegelt. Betroffen sind unter anderem Litovel (Littau) mit knapp 10.000 und Unicov (Mährisch Neustadt) mit rund 11.400 Einwohnern. Die Einwohner dürfen die Orte nicht mehr verlassen, von außen darf niemand hinein. Die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten werde aber sichergestellt.

In der Nacht auf Montag hatte die Regierung des Ministerpräsidenten Andrej Babis die Bewegungsfreiheit in Tschechien drastisch eingeschränkt. Die Bürgerinnen und Bürger wurden aufgefordert, sich an ihrem Wohnort aufzuhalten und zwischenmenschliche Kontakte zu meiden. Ausnahmen gelten unter anderem für den Weg zur Arbeitsstätte und zurück, den Einkauf von Lebensmitteln sowie Arztbesuche und Parkspaziergänge. Wie das kontrolliert werden soll, blieb zunächst unklar.

Ausländer ohne Wohnsitz in Tschechien dürfen nicht mehr in den EU-Staat einreisen. Umgekehrt dürfen Tschechen nicht mehr ausreisen. Ausgenommen sind grenznahe Pendler. Vor dem Grenzübergang Pomezi nad Ohri-Schirnding bildeten sich am Morgen kilometerlange Staus von Tschechen, die nach Deutschland in die Arbeit fahren wollten.

Schulen, Restaurants, Lokale und Geschäfte außer Supermärkten und Apotheken sind geschlossen. Die Behörden meldeten bisher 298 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 in ganz Tschechien. Todesfälle wurden bisher nicht bekannt.

11.20 Uhr: Baden-Württemberg will Flugverkehr stoppen

Die baden-württembergische Landesregierung will den Betrieb an allen Flughäfen des Bundeslandes wegen des Coronavirus einstellen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Regierungskreisen in Stuttgart. Deutsche würden aber noch aus dem Ausland zurückgeholt.

11.19 Uhr:  Pressestatement von Finanzminister Gernot Blümel (ORF)

11.12 Uhr: Bayern sperrt Sport- und Spielplätze sowie Gaststätten

In Bayern gilt wegen der Coronakrise ab sofort der Katastrophenfall. Wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in München sagte, ist damit ab Dienstag eine Schließung aller Freizeiteinrichtungen verbunden. Dazu zählten Bäder, Kinos, Spielhallen, Vereinsräume, Hotels, Museen, Sport- und Spielplätze, Wellnesszentren, Tanzschulen, Tierparks, Vergnügungs- sowie Fort- und Bildungsstätten.

Für die Gastronomie in Bayern gilt laut Söder ab Mittwoch, dass Speiselokale und Betriebskantinen nur noch von 6.00 Uhr bis 15.00 Uhr geöffnet bleiben dürfen. In dieser Zeit dürften sich maximal 30 Menschen in Lokalen aufhalten, es müsse eineinhalb Meter Abstand zwischen den Gästen eingehalten werden. Nach 15.00 Uhr sei noch die Mitnahme von Lebensmitteln möglich.

11.10 Uhr: Delfine sind nach Triest zurückgekehrt

Die Lage rund um das Coronavirus hat sich in den vergangenen Tagen zugespitzt. Immerhin ein kleiner Lichtblick: Weil immer mehr Menschen aus Sicherheitsgründen daheim bleiben, bekommt die Natur eine wohlverdiente Atempause. Schon jetzt zeichnen sich positive Folgen ab. So sind vor Kurzem Delfine in den Hafen von Triest zurückgekehrt, weil dort keine Schiffe mehr einfahren — das soll ein Video belegen. Eine Sensation, die es schon Jahre lang nicht mehr gab.

Hier gehts es zum Video!

11.04 Uhr: Spieleplattform Steam mit Nutzerrekord

Viele Menschen bleiben in der Coronavirus-Krise zuhause - und nicht wenige vertreiben sich die Zeit mit Computerspielen. Jetzt gibt es auch Zahlen, die das belegen: Die Games-Plattform Steam erreichte am Wochenende einen Höchstwert gleichzeitig aktiver Spieler bei 20,3 Millionen. Es ist ein steiler Anstieg in kurzer Zeit.

Die 19-Millionen-Marke war erst Anfang Februar überschritten worden, wie aus der Steam-Statistik hervorgeht. Das populärste Game war dabei das Kampfspiel "Counter-Strike: Global Offensive", das von mehr als einer Million Nutzer gespielt wurde.

10.57 Uhr: Niedergelassene Ärzte setzen auf Telefon und Telemedizin

Wiens niedergelassene Ärzte sind buchstäblich im Dienst. Sie werden aber zur Vermeidung nicht unbedingt notwendiger direkter Patientenkontakte vermehrt "telefonisch", "elektronisch" bzw. "telemedizinisch" arbeiten. Entsprechende Informationen hat die Wiener Ärztekammer auch in der Nacht auf Montag herausgegeben. Ähnlich dürften auch die anderen Landesärztekammern verfahren.

"Patientenkontakte auf das Notwendigste reduzieren", heißt es in dem Schreiben. "Aus medizinischen Gründen ist zu raten, nicht dringend notwendige ärztliche Kontakte zu vermeiden und Untersuchungen, Behandlungen, etc., die nicht dringend oder zeitgebunden sind, nicht durchzuführen und Patienten abzusagen bzw. diese Termine zu verschieben", teilte die Ärztekammer mit. Ordinationen sollten von Patienten "nur nach telefonischer Voranmeldung aufgesucht werden".

11.01 Uhr:  Italien befürchtet zunehmende Infektionen im Süden

Die süditalienischen Regionen befürchten eine zunehmende Zahl von Infektionen. Nachdem vor dem Inkrafttreten des vergangene Woche verhängten Reiseverbots viele im Norden lebende Süditaliener wieder in die Heimatregionen zurückgekehrt sind, befürchten die regionalen Behörden im Süden eine zunehmende Zahl von Erkrankungen.

100.000 Personen haben schätzungsweise in den vergangenen Wochen Norditalien verlassen, um in den Süden zurückzukehren. Unzählige Ferienwohnungen sind auf Sardinien und Sizilien wieder geöffnet worden.

10.51 Uhr: Rewe-Chef Haraszti: "Würden jetzt 2000 neue Mitarbeiter aufnehmen"

Nach dem Schließen der Gasthäuser nimmt die Nachfrage im Lebensmittelhandel weiter zu. Rewe-Chef Haraszti rechnet mittelfristig mit bis zu 30 Prozent mehr Nachfrage und sucht händeringend Mitarbeiter. Haraszti: "Wir nehmen Oberstufenlehrer, Studenten, Gastro-Mitarbeiter."

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10.48 Uhr: Deutsche Polizei begann mit Grenzkontrollen

Zum Schutz vor der Coronavirus-Pandemie hat Deutschland Montagfrüh Einreisekontrollen an den Grenzen zu fünf Nachbarländern, darunter Österreich, eingeführt.

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10.37 Uhr: ÖBB: Alle wichtigen Verbindungen bleiben aufrecht

Wegen der Corona-Krise und den damit verbundenen verordneten Einschränkungen werden die ÖBB den Reisezugverkehr innerhalb von Österreich zunehmend ausdünnen. Alle wichtigen Verbindungen, besonders in und um die Ballungszentren, würden aber jedenfalls aufrechterhalten, betonte das Unternehmen am Montag.

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10.21 Uhr: Online-Bibliothek in Niederösterreich gratis

Niederösterreich hat den kostenlosen Zugang zur Online-Landesbibliothek für die Landesbewohner angekündigt. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, das Haus wegen des Coronavirus nicht zu verlassen. "Damit das leichter fällt, sorgen wir in dieser Zeit für ein attraktives Leseangebot", teilte Landesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) am Montag in einer Aussendung mit.

Bis zum Ende der Covid-19-Maßnahmen können laut Schleritzko Niederösterreicher gratis auf http://noe-book.at zugreifen. Die rund 15.000 e-Medien der Bibliothek sollen in den kommenden Tagen noch weiter aufgestockt werden. Die Auswahl enthalte Kinder- und Jugendliteratur, Belletristik, Sach- und Hörbücher sowie Sprachkurse. Im Regelfall sei der Zugang nur in Bibliotheken möglich, nun könne man sich per Mail an "noe-book@treffpunkt-bibliothek.at" unter Angabe des Vor- und Nachnamens, des Geburtsdatums und der Heimatgemeinde anmelden. "Sobald Sie eine Bestätigungsmail erhalten, sind Sie für die Onlinebibliothek freigeschaltet", so Schleritzko.

10.17 Uhr: Tiroler Polizei straft nur "ganz Unbelehrbare"

Die erste Nacht und der erste Morgen mit der De-facto-Ausgangssperre in Tirol ist laut Polizei "sehr ruhig verlaufen". Die Bevölkerung würde sich an die Vorgaben halten, sagte Manfred Dummer, Leiter der Tiroler Polizeipressestelle, im APA-Gespräch. Die Exekutive setze auf Information und Aufklärung sowie vermehrte Streifen, auf Strafen verzichte man - "außer für ganz Unbelehrbare".

Von komplett leer gefegten Straßen konnte Montagfrüh etwa in der Landeshauptstadt Innsbruck zwar keine Rede sein, es waren aber beträchtlich weniger Menschen und Autos zugegen als an "normalen" Tagen. Man habe keine "Checkpoints" errichtet, um dort die Menschen reihenweise abzufragen und zu kontrollieren, berichtete Dummer. Punktuell würden Personen befragt, ob sie etwa in der Stadt gerade einer Arbeit nachgehen oder dringliche Erledigungen des täglichen Lebens, sprich Einkäufe, tätigen. Bestätigungen des Arbeitgebers seien aber keine erforderlich. Es gehe einfach darum, dass Befragte die Ausnahmen von der Ausgangssperre glaubhaft machen können.

"Nur in letzter Konsequenz", bei ganz offensichtlichem Zuwiderhandeln, greife man zu Strafen. "Etwa wenn im öffentlichen Raum eine Party gefeiert wird", so der Leiter der Polizeipressestelle. Oder sich jemand mehrmals den polizeilichen Anordnungen widersetzt.

10.13 Uhr: Fahrgastfrequenz in Wiener Öffis massiv gesunken

In den Wiener Öffis ist am Montag - nach Inkrafttreten der aktuellen Coronavirus-Maßnahmen - das Fahrgastaufkommen massiv zurückgegangen. Laut Wiener Linien betrug die Reduktion bis zu 40 Prozent. Außerdem werden nun auch die besonders exponierten Busfahrer besonders geschützt. Auch das automatische Öffnen der Türen wird nun fast überall angeboten.

Neu ist seit heute, dass Busfahrer besonders geschützt werden. Damit Fahrgäste die entsprechende Distanz wahren, öffnet die vordere Tür nicht mehr. Zugleich wurde beim Fahrer ein Absperrband im Wagen angebracht. Auch die Türen öffnen nun in Bussen und den Straßenbahnen ULF und Flexity automatisch. Das war bisher auch schon bei den neueren U-Bahn-Garnituren bzw. bei der U6 der Fall. Lediglich bei den "Silberpfeilen" muss der Öffnungsmechanismus aus technischen Gründen weiterhin von den Fahrgästen selbst betätigt werden.

10.04: Börsen stürzen weiter ab

Die europäischen Börsen sind trotz der geldpolitischen Notfallaktion der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) vom Vorabend mit schweren Kursverlusten in den Handelstag am Montag gestartet. Die Corona-Pandemie war weiter das beherrschende Thema. Der Wiener Aktienindex ATX büßte im Frühhandel 7,59 Prozent auf 1.848,82 Punkte ein.

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10.01Uhr: Wiener Psychiater warnt: Achtsam mit der Seele umgehen!

Keine Arbeit oder "Home Office", Beschränkung bei sozialen Kontakten in Lokalen, deutlich mehr Isolation für betagte Menschen - das kann derzeit erhebliche seelische Probleme bedeuten. "Wir sollten auf unsere Psyche achten", stellte dazu am Montag der Chefarzt der Wiener Psychosozialen Dienste (PSD), Georg Psota, fest.

>>Tipps wie wir mit dem neuen Alltag umgehen können!

 

9.57 Uhr: Kurz: Maßnahmen sollten für diese Woche reichen

Das Maßnahmenpaket der Bundesregierung gegen die Corona-Krise steht laut Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) weitgehend für diese Woche. Es werde täglich noch kleinere notwendige Adaptierungen geben, etwa beim Flugverkehr, sagte Kurz Montagfrüh in "Ö3". Eine Stunde lang beantwortete der Bundeskanzler Fragen der Bevölkerung.

"Das Maßnahmenpaket steht in Summe", so Kurz. "Wir sind richtig aufgestellt für diese Woche." Es sei gut vorbereitet und implementiert worden.

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9.52 Uhr: Bargeldlieferungen in Österreich verdreifacht

Die Nationalbank bestätigt, dass Bargeldlieferung an die Banken am Freitag verdreifacht wurden. Auch für Montag rechnen die Banken mit einer Nachfrage, die drei Mal so hoch ist wie üblich. Üblicherweise benötigen die österreichischen Banken rund 200 Millionen Euro an Bargeld pro Tag. Mit Sonderschichten habe die Nationalbank über das Wochenende die Automaten befüllt.

9.50 Uhr: Die Lage in Wien

Das Leben in der Stadt wird auf ein absolutes Minimum heruntergefahren. Viele Geschäfte bleiben geschlossen, nur die notwendige Lebensmittelversorgung bleibt gewährleistet. Zuhause bleiben lautet das oberste Gebot. Wer unterwegs sein muss, braucht dafür einen Grund: Berufsarbeit, dringend notwendige Besorgungen oder jemanden, der Hilfe braucht. Die Polizei wird den öffentlichen Raum ab heute kontrollieren. Im Bedarfsfall wurden Verwaltungsstrafen angekündigt. Es sind Maßnahmen, die das tägliche Leben und damit auch den Verkehr verändern.

>>Ein Lagebericht aus der Bundeshauptstadt

 

9.39 Uhr: Schon 959 Covid-19-Fälle in Österreich bestätigt

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus ist in Österreich mit Stand Montag, 8.00 Uhr, auf 959 angestiegen. 8.490 Tests wurden laut Gesundheitsministerium bisher landesweit durchgeführt. Sechs Covid-19-Patienten gelten als wieder genesen.

Die meisten bestätigten Fälle von Ansteckungen mit SARS-CoV-2 wurden dem Ministerium aus Tirol gemeldet (254). Aus Niederösterreich wurden 150 Fälle berichtet, in Wien waren es 122, in der Steiermark 111, in Oberösterreich 196, in Salzburg 54, im Burgenland 10, in Vorarlberg 55 und in Kärnten 7. Sechs vormalige Patientinnen und Patienten gelten als genesen, zwei in Tirol, drei in Wien und eine Person in Niederösterreich.

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9.23 Uhr: Coronavirus: Regierung will Barzahlungen für Einpersonenunternehmen

Im Rahmen des vom Parlament am Wochenende eingerichteten vier Milliarden Euro-Hilfsfonds soll es auch Bargeldhilfen für Einpersonenunternehmen geben. Das haben Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) und Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Montag im Ö1-Morgenjournal angekündigt. Indessen hat das Finanzministerium ein Formular für Firmen erstellt, die Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Krise beantragen müssen.

Für Einpersonenunternehmen "die ja fast im Prekären arbeiten" werde es "Cash on the Hand" geben, kündigte Kogler Bargeldhilfen zur Überbrückung der Corona-Krise an. Kurz bestätigte das. Am Samstag hatte die Regierung einen vorerst mit vier Milliarden Euro dotierten Hilfsfonds angekündigt, der weitere Fonds speisen soll. So sind auch zwei Härte-Fonds für Einpersonenunternehmen (EPU) und Familienbetriebe geplant.

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9.22 Uhr: Air France legt 90 Prozent der Flotte still

Die französische Fluggesellschaft Air France wird ihre Flotte zum großen Teil auf dem Boden lassen. Die Kapazitäten sollen schrittweise um bis zu 90 Prozent zurückgefahren werden. Zudem sollen 200 Mio. Euro an Kosten eingespart und Investitionen um 350 Mio. Euro gekürzt werden.9.16 Uhr: Air France legt 90 Prozent der Flotte still.

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9.04 Uhr: Kann der neuartige Corona-Erreger auch Schweine infizieren?

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bei Greifswald hat mit Tierversuchen zur Erforschung des Coronavirus begonnen. Ausgewählt wurden dafür Schweine, Hühner, Frettchen und Nilflughunde, eine Fledermausart, wie FLI-Präsident Thomas Mettenleiter sagte. Diese Versuche seien derzeit das dringlichste Forschungsvorhaben auf der Insel Riems.

"Es ist wichtig zu wissen, ob wir durch das Virus auch Schwierigkeiten in der Nutztierhaltung bekommen könnten", erklärte der Wissenschafter. Mit Ergebnissen wird frühestens Ende April gerechnet. "Wasserstandsmeldungen" gebe er nicht, sagte er.

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8.59 Uhr: Erste Corona-Tote in der Steiermark

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8.51 Uhr: US-Städte rüsten sich gegen Coronavirus

Der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio lässt ab Dienstag Geschäfte, Restaurants, Theater und Kinos schließen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Restaurants, Bars oder Cafes könnten weiterhin Lieferservice oder Take-away anbieten, so der Bürgermeister. Mehr als 50.000 Restaurants in New York sind davon betroffen. In Las Vegas setzen die Luxus-Hotels und Casinos "Wynn" und "Encore" den Betrieb ab Dienstagabend für zwei Wochen aus. Duell Biden versus Sanders von Corona-Krise überschattet.

8.45 Uhr: Kaum Neuinfektionen in China

China und Südkorea können bei Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus weiterhin auf positive Zahlen verweisen. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Montag mitteilte, gab es landesweit 14 weitere Todesfälle und 16 neue Infektionen. Dabei handelte es sich in zwölf Fällen um Menschen, die nach ihrer Einreise diagnostiziert wurden. In Südkorea wurden 74 Neuinfektionen festgestellt. Schon am Samstag war die Zahl auf unter 100 zurückgegangen. Auch hier hat man aber Sorge, dass infizierte Menschen aus dem Ausland einreisen könnten. US-Städte rüsten sich gegen Coronavirus

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8.40 Uhr: Automatisierte Coronavirus-Tests im Kommen

Die Bedeutung dieser Entwicklung für die Beherrschung der Covid-19-Epidemie ging vor dem Wochenende in Wirtschaftsnews rund um das Coronavirus zu einem guten Teil unter: Der Schweizer Pharma- und Diagnostikkonzern Roche hat in den USA eine Schnellzulassung für den ersten kommerziellen Test auf SARS-CoV-2 erhalten. Das sollte das Testen auf Infektionen massiv beschleunigen. Auch in Europa und Österreich wird es die automatisierten Laboruntersuchungen auf SARS-CoV-2 bald geben.

 

8.30 Uhr: G7-Sondergipfel zum Coronavirus per Videokonferenz

Die in der G7-Gruppe vereinten großen Industrieländer halten am Montag einen Sondergipfel zur Coronavirus-Pandemie ab. Dieser soll nach Angaben des französischen Präsidialamtes per Videokonferenz stattfinden. Präsident Emmanuel Macron hatte das Treffen demnach angeregt, um das Vorgehen der Länder in der Krise besser abzustimmen. Es gehe um Maßnahmen für die Gesundheit der Bürger, für die Wirtschaft und die Finanzmärkte sowie um Fragen der Forschung, erklärte der Elysee-Palast. Zur G7-Gruppe gehören neben Frankreich auch Deutschland, die USA, Großbritannien, Italien, Japan und Kanada. Den Vorsitz hat derzeit US-Präsident Donald Trump inne.

8.17 Uhr: Seehofer bestätigt deutsche Grenzschließungen

Der deutsche Innenminister Horst Seehofer hat die Rückkehr zu Grenzkontrollen wegen der Corona-Krise bestätigt. Es sollten vorübergehend wieder Grenzkontrollen an den Grenzen zu Österreich, der Schweiz, Luxemburg, Dänemark und Frankreich eingeführt werden, sagte Seehofer am Sonntagabend in Berlin. Die Kontrollen greifen demnach ab Montag um 08.00 Uhr in der Früh. Der Warenverkehr und auch der Grenzübertritt für Berufspendler bleibe möglich.

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8.15 Uhr: Flugverkehr wird weitgehend eingestellt

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Sonntagabend an alle Österreicher im Ausland appelliert, sich "dringendst auf den Weg" heim zu machen oder das Außenministerium zu kontaktieren, um heimgeholt zu werden. Denn der Flugverkehr von und nach Österreich werde "fast zum Erliegen kommen". Derzeit werde der Flugverkehr noch auf "Minimalbetrieb" durchgeführt, um Menschen heimzuholen. Aber sobald dies abgeschlossen ist, werden alle Flüge in Corona-gefährliche Gebiete gestoppt, betonte Kurz. Derzeit gibt es Flugverbote für die Schweiz, Spanien, Frankreich, Russland, die Ukraine, Großbritannien und die Niederlande.

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8.09 Uhr: Österreich steht ab Montag fast still

Das Coronavirus sorgt dafür, dass Österreich ab Montag fast still steht. Per "Ausgangsbeschränkung" wird die Bewegungsfreiheit im öffentlichen Raum massiv eingeschränkt. Alle Menschen sollen in ihren Wohnungen bleiben. Aufsperren dürfen nur noch Geschäfte, die der Grundversorgung dienen. Die Gastronomie darf noch einmal bis 15.00 Uhr offen haben, Unis, Schulen und Kindergärten werden "geschlossen". Von der Ausgangsbeschränkung gibt es nur wenige Ausnahmen: Berufsarbeit, die nicht aufschiebbar ist, dringend notwendige Besorgungen und Hilfe für andere Menschen. Darüber hinaus sind auch Spaziergänge alleine oder im Familienverbund gestattet.

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7.30 Uhr: Tests bei Gesundheitsberufen werden verstärkt. Mitarbeiter der Kriseninfrastruktur in Österreich sollen nun verstärkt auf Ansteckungen mit dem Coronavirus getestet werden. Das betreffe vor allem Gesundheitsberufe, "weil uns da teilweise ganze Abteilungen ausfallen", sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) in der ORF-Sendung "Im Zentrum". Er berichtete von 880 bestätigten Infektionen in der Bevölkerung am Sonntagabend.

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23.48 Uhr: Tschechien schränkt Bewegungsfreiheit ein
Die tschechische Regierung schränkt die Bewegungsfreiheit der Menschen im Kampf gegen das Coronavirus wie Österreich drastisch ein. Das gab Ministerpräsident Andrej Babis von der liberal-populistischen Partei ANO am späten Sonntagabend bekannt. Die Bürger wurden aufgefordert, sich ab Mitternacht an ihrem Wohnort aufzuhalten und zwischenmenschliche Kontakte zu vermeiden.

Ausnahmen gelten unter anderem für den Weg zur Arbeitsstätte und zurück, die Erledigung dringend notwendiger Besorgungen wie den Einkauf von Lebensmitteln sowie Arztbesuche und Parkspaziergänge. Die Maßnahmen gelten bis 24. März 6.00 Uhr Früh.

23.35 Uhr: Zentralbanken koordinieren Dollar-Kredit-Bereitstellung
Die Europäische Zentralbank (EZB) und weitere große Notenbanken wollen angesichts der globalen Coronavirus-Krise in einer koordinierten Aktion die Versorgung mit günstigen Dollar-Krediten sicherstellen. Die EZB, die US-Notenbank, die kanadische Notenbank, die Bank von England, Japans Notenbank sowie die Schweizerische Nationalbank wollen dazu bestehende US-Dollar-Devisentauschabkommen nutzen. Das kündigte die EZB am späten Sonntagabend an.

Die sechs Notenbanken vereinbarten, zusätzlich zu bereits angebotenen Kreditgeschäften mit einwöchiger Laufzeit nun auch wöchentlich die Weltleitwährung mit einer Laufzeit von 84 Tagen in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich anzubieten. Zudem sollen die Preise bei den bestehenden Dollar-Devisentauschabkommen um 25 Basispunkte gesenkt werden.

23.13 Uhr: Stark eingeschränkter Parteienverkehr bei Tirols Polizei
Die öffentlichen Beschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus haben auch drastische Einschränkungen des Parteienverkehrs in den verschiedenen Ämtern und Abteilungen der Tiroler Polizei zur Folge. Alle Bürger werden ersucht, die persönliche Kontaktaufnahme auf ein Mindestmaß zu reduzieren bzw. Anliegen soweit wie möglich telefonisch oder elektronisch zu erledigen, hieß es in einer Aussendung.

Der Fristenlauf bleibe davon ebenso unberührt wie notwendige polizeiliche Amtshandlungen bzw. die Aufnahme von Strafanzeigen, wurde betont. Entfallen würden etwa der Führerscheinaustausch sowie die Ausstellung von Führerscheinduplikaten. Anträge auf Akteneinsicht seien ebenfalls elektronisch einzubringen. Alle Polizeiinspektionen sind laut Tiroler Exekutive aber jedenfalls weiterhin als Ansprechstelle für Bürger erreichbar.

23.01 Uhr: Krisen-Verordnungen offiziell, Ausgehbeschränkung fix
Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat seine Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Krise am Sonntagabend im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Damit sind die von der Regierung angekündigten weitgehenden Ausgangsbeschränkungen ab Montag offiziell. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Die aktuellen Entwicklungen weltweit im Live-Blog:

 


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (31)

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manfred130366
1
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Habe heute

in einem Skype-Meeting mit einem französischen Kollegen gesprochen, der meinte, das heute (!!!) der französische Präsident in einer Ansprache gemeint hätte, das es doch besser wäre, zuhause zu bleiben...

Rene060180
3
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Einreise Österreich - Wien Schwechat

Ich bin heute mit Aeroflot aus Perm über Moskau nach Wien geflogen.

PERM : keine Kontrolle (Stand Perm infizierte Personen 1)

Ankunft Moskau SVO - keine Anzeichen einer gesundheitlichen Kontrolle, wie z.b. Fiebermessung,..

Auch beim Boarding auf den Flug nach Wien, keine Einschränkung,...

Ankunft Wien : Zu meiner Überraschung,... Keine Kontrolle, alles ganz normal, Reisepasskontrolle Digital für EU Bürger,... Auf dem Weg zum Gepäck, hört man die Durchsage "aus Sicherheitsgründen bitte einen Mindestabstand von 2m von Person zu Person einhalten,... Menschenschlangen an den gates, Menschenmenge am Gepäcksband, und in der letzten Etappe durch den Zoll,... Niemand!! Keine Kontrolle. Wer bitte stellt sicher das die Maßnahmen auch umgesetzt werden? Einschränkungen Landesintern, aber von außen konnte man bis zumindest heute ohne Probleme einreisen. So wird das wohl nichts... Ich hoffe das die Kontrollen an den Österreichischen Grenzübergängen besser funktionieren

schaerdinand
25
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wieviel hätte man sich erspart

wenn man schon ende dezember sämtliche einreisen aus china in die europäische union rigoros untersagt hätte. aber leider hat man nur zugesehen wie china ganze städte absperrt und mit wasserwerfern die strassen desinfiziert. unsere sündteurer geheimdienste haben ebenfalls wieder versagt. wie schon 2015.

9956ebjo
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Wieviel hätte man sich erspart

Da ist die Frage, die keiner beantworten wird können.

checker43
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Was

hat der Geheimdienst damit zu tun? War ja alles im TV zu sehen.

schaerdinand
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der geheimdienst hätte den auftrag

vorkommnisse im ausland, die österreich in zukunft schaden könnten, wahrzunehmen und entsprechend die politik zu informieren. lange bevor das tv davon berichtet. auch 2015 war es so. diese agents sind aber hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt.

erstdenkendannsprechen
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ich wünschte so sehr, dass das alles nur ein böser traum ist

aber man kann es nicht "wegdrücken"...

Tyche
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Mit allen nur erdenklichen Mitteln haben die Republikaner damals Obama-Care verhindert …

• dann habens dieses Irgendwas unterm Eichkatzerlschweif gewählt …
• heute haben rund 40 Millionen Amis nicht mal eine Sozialversicherung …
• für 327 Millionen Einwohner habens für max. 10% überhaupt einen Test …

Gestern war laut Trumpl noch alles vollkommen gefahrlos und in Ordnung – und heute ist´s plötzlich schon eine “gefährliche Krankheit” – aber er hat alles “großartig unter Kontrolle” …

Trump strampelt als Repräsentant eines asozialen Polit- Wirtschaftssystems grad wie eine Ratte im Wasserkübel – und wir sollten – wer´s erleben darf – unsere Lehren daraus ziehen.

Und falls Kurz irgendetwas daraus lernen sollte, dann sollte er mal checken, wer ihm ins Ohr flüstert – und wen er so gerne besucht: es sind die Totengräber einer sozialen Gesellschaft …

bountylover
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Diesmal...

...wird auch sein "USA"-Kapperl nix helfen, das er letztens auf hatte.

dc18db1eb2228a371a2b548482d16e5a
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Tyche

Volle Zustimmung!

MG1977
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Grenze dichtmachen

Macht doch endlich einmal die Grenzen dicht!

schaerdinand
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schon vor drei wochen wäre das nötig gewesen

!

Tyche
3
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Tja, manche schwärmen vom “System” der Briten … ist ja ganz easy …

• mal flott die Alten “isolieren” (klar – da kommt jetzt 100% kein Virus mehr durch …)
• dann durchseuchma geschwind alle – und dann sind wir alle “herdenimmunisiert” (dass sie in Italien und im Iran schon 30-Jährige in die Leichensäcke stecken – eh wurscht – gell) …
• und zack – fertige Arbeit …

Aber die tatsächliche Message ist diese: Wir lassens ohne Gegenwehr über uns kommen - weil´s gar keine andere Möglichkeit haben, weil´s nämlich das Sozial- und Gesundheitssystem seit Thatcher kontinuierlich geschrottet haben – dafür haben´s den neoliberalen Turbo aufgeblasen … und jetzt zerplatzt das Ganze …
Und jetzt sagt Boris, der beste Kumpel von seinem great again-Vorbild, seinen Bürgern durch die Blume: Sorry – jetzt kommt der Sensenmann – und wer zu schwach und nicht fit ist, der hat ein schlechtes Jahr erwischt.

That´s the message …

5d659df496fc130dbbac61f384859822
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@Tyche

Als ob der neoliberale Turbo nicht auch bei uns schon gewütet hätte. Das Problem mit den Alten in England haben die schon lange nicht mehr, seit älteren Personen aus ökonomischen Gründen (!!) teure Operationen verwehrt werden. Johnson ist also in einer anderen Ausgangsposition. Das darf ich alles sagen, weil ich selbst zu den Alten gehöre. Ich finde den Ansatz gut, nur die Alten zu isolieren, denn der Rest verkraftet den trockenen Husten schon. Hierzulande wird das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.

Tyche
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Tja, gerbur …

ich denke, offensichtlich wird oft was ganz anderes auch mit dem Bade ausgeschüttet …

Kristianjarnig
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Die Briten werden teuer für die Regierung zahlen. Nicht nur den Brexit, sondern noch viel schlimmer.

Es wird wohl bald soweit kommen das sich die EU von GB isolieren MUSS. Auf der Insel wird es nämlich über die kommenden Monate "rundgehen", längere Grenzschließungen nach GB(wenigstens relativ leicht zu kontrollieren) und IRL(durch die britische "Enklave" auf deren Insel und sonstige "Verbundenheiten" mit den Briten) werden wohl nötig sein.

Arme Bevölkerung die in ihrem Unwissen oder durch suggerierte Hoffnungen den Dämel im Wolfspelz gewählt haben.

5d659df496fc130dbbac61f384859822
50
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Die Formel lautet:

Viel testen plus Kontakte rigoros ermitteln plus Quarantäne plus soziale Distanz plus freiwillige Selbstquarantäne. (Quelle FAZ).
Grenzschließungen stehen nicht in dieser Formel, sie sind in der jetzigen Situation völlig unsinnig!

Kristianjarnig
3
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Durchseuchung ist nur eines @gerbur...

...kriminell....

Sollte in modernen Zeiten wie diesen nicht mehr nötig sein. Nur Staaten mit schwachsem Sozial und Gesundheitssystem greifen, notgedrungen, zu diesem, allerletzten Mittel.
Weil sie genau wissen das sie sowieso keine Chance haben den virus aufzuhalten versuchen sie es mit der Brechstange und hoffen auf das beste.

Die Prognosen sehen düster aus für diese Art den Virus zu bekämpfen.

erstdenkendannsprechen
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viel testen wären enorm wichtig - siehe südkorea.

aber mit offenen grenzen und bei der durchseuchung rundherum ist das zu wenig.

samro
5
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formel

und was nicht in einer formel steht brauchen wir nicht gell?
dass das vielleicht auch leben retten kann interessiert sie nicht?

koko03
1
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In China geht es zurück ..

Ein Hoffnungsschimmer ...🙏🙏🙏🙏

halelale
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Propaganda?

kT

vanhelsing
1
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Kur

Für mich unverständlich.
Reha Aufenthalte können medizinisch dringend notwendig sein. Kuraufenthalte, sprich Gesundheits Vorsorge Aktiv ist in der jetzigen Zeit aber nicht lebenswichtig! Warum riskieren dass sich Personal und andere Gäste infizieren?
Ich möchte selber nicht mal auf Kur gehen zur Zeit.
Warum hat die PVA in Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten die Kurhotels geschlossen und bei uns noch nicht? Ich fragemich auch......was für Lobby steckt dahinter.

mcmcdonald
11
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Warum

finden Reha- und Kur-Aufenthalte weiterhin statt?
Wir müssen zu Hause bleiben, aber Reha-/Kurpatienten werden weiter aufgenommen, neue Aufenthalte werden angetreten?
Ich hoffe nur dass die Patienten von sich aus sich weigern zu kommen.
Das gefährdet Patienten, Mitarbeiter und die gesamte Bevölkerung. Andere Maßnahmen werden dadurch ad absurdum geführt.
Zitat PVA:
"Rehabilitationsaufenthalte bzw. bewilligte Aufenthalte zu einem Kurheilverfahren oder einer Gesundheitsvorsorge Aktiv werden bis auf Weiteres durchgeführt."

Welche Lobby ist da am Werk?

Katrinmarialeipold
2
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Mcmcdonald

Es ist eine medizinische Einrichtung und die sollen oder müssen sich nach dem Krankenhausgesetz halten...

vanhelsing
0
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Kur

Ein Reha Aufenthalt kann sehr wichtig sein für gewisse Patienten!
Gesundheidsvorsorge Aktiv ist in dieser Krise absolut NICHT notwendig. Ich verstehe die PVA nicht. Auch die Kurgäste nicht. Sie können ohne Kosten abbrechen oder nicht antreten. Ich persönlich möchte nicht mal auf Kur zur Zeit.
Leider können die Kurhotels nicht selber entscheiden.

 
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