RomDas Pontifikat von Franziskus ist im Herbst angekommen

Als Papst Franziskus 2013 ins Amt kam, sah es noch nach einem Umsturz in der katholischen Kirche aus. Nun ist die Gesundheit des Pontifex angeschlagen, und dazu tröpfelt sein Reformkurs aus.

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© (c) AP (Andrew Medichini)
 

Die Tür in der Aula "Paul VI." öffnet sich. Papst Franziskus betritt den großen Saal im Vatikan, der nur etwas mehr als zur Hälfte gefüllt ist. Ein paar Schritte geht er in Richtung Bühne, wo sein Sessel und das Mikrofon für die Katechese, seine wöchentliche Bibelinterpretation, aufgestellt sind. Franziskus humpelt etwas, wie immer. Vielleicht liegt es am chronisch eingeklemmten Ischiasnerv. Dann bleibt er kurz stehen und winkt in die Menge. Er ist da. Lebendig und im Amt.

Kommentare (1)
hfg
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In diesem Alter

wird die Bürde für jeden zu groß. Man sollte endlich in der Kirche jüngere Menschen, wie zB. in einer Aktiengesellschaft einen Vorstand, als Papst einsetzen. Die Alten sollten wie in einem Aufsichtsrat als Kontrolle und für Beratung eingesetzt werden. Das jetzige „System“ funktioniert ohnehin nicht mehr, da die Menschen viel zu alt werden. Früher sind sie 20 oder mehr Jahre früher und damit wesentlich jünger verstorben.