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Gegen Baum gepralltTesla war ohne Fahrer unterwegs: Zwei Tote

Unfall in Texas beschäftigt die Polizei: Opfer saßen am Beifahrersitz und auf der Rückbank, als der vermutlich führerlose Tesla gegen einen Baum prallte.

© (c) AP (David Zalubowski)
 

Bei einem Unfall mit einem vermutlich fahrerlosen Wagen der Marke Tesla sind in den USA nach einem Medienbericht zwei Menschen ums Leben gekommen. Das "Wall Street Journal" zitierte am Sonntag einen Polizeisprecher in Harris County im Bundesstaat Texas, wonach ersten Erkenntnissen zufolge einer der Männer auf dem Beifahrer- und der andere auf dem Rücksitz gesessen habe, als der Wagen in einer Kurve von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt sei.

Nach vorläufigen Ermittlungen sei es zu "fast 99,9 Prozent sicher", dass bei dem Unfall niemand am Steuer gesessen habe, sagte der Polizeisprecher. Die Zeitung berichtete, es werde noch untersucht, ob das Fahrer-Assistenzsystem des Autos eingeschaltet gewesen sei.

Tesla nennt sein Fahrer-Assistenzsystem Autopilot. Die Firma weist aber darauf hin, dass der Mensch im Fahrersitz dennoch die Hände am Lenkrad haben und jederzeit bereit sein müsse, das Steuer zu übernehmen. Zwar würden die Funktionen mit der Zeit immer leistungsfähiger, derzeit machten sie das Fahrzeug aber noch nicht autonom.

Kommentare (7)
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ronin1234
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Reaktion

Typisch Amerikaner

paulrandig
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Häää?

Ein normaler VW Golf motzt, weil der Beifahrer nicht angeschnallt ist, weil der Sensor den Einkaufskorb neben mir als Person interpretiert. Aber ein Tesla fährt, obwohl der Fahrersitz nicht besetzt ist? Wie passt das mit den Mitteilungen zusammen, dass im Tesla Innenraumkameras sogar die Augenlider des Fahrers überwachen, damit er eh nicht beim Nichtstun einschläft?

scionescio
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@Paulrandig: die Kameras im Model 3 und Y waren dazu gedacht, dass fremde Passagiere überwacht werden können, wenn das Fahrzeug autonom als Robo-Taxi für seinen Besitzer Geld verdient ...

... da aber wegen der unzureichenden Sensoren (statt LIDAR vermehrt Kameras) das in weite Ferne gerückt ist (von Musk für 2020 felsenfest versprochen!) und Fachleute mittlerweile davon ausgehen, dass Tesla das mit dieser Hardware nie schaffen wird, dienen die Kameras nun dazu, permant alles im Innenraum aufzuzeichen (auch Passagiere, die dem sicher nicht zugestimmt haben) und an Tesla zu schicken, damit die im Fall eines Unfalles beweisen können, dass der Fahrer und nicht der Autopilot schuld ist (Teslafahrer müssen ja die Hände am Lenkrad haben und ständig den Autopilot überwachen, obwohl die irreführende Werbung naiven Konsumenten genau das Gegenteil suggeriert und ihnen dafür noch Tausende von Euros für dieses gefährliche Versprechen abknöpft).

Ratte
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Nein, nein,...Sie dürfen den Gott der grünen Mobilität....

...nicht so einfach kritisieren und seine innovativen Produkte schon gar nicht.

Tesla - Fahrer reagieren da sehr sensibel, wenn man sie auf ihre überteuerten Klapperkisten mit der bestenfalls ostanatolischen Verarbeitungsqualität anspricht. Und dann auch noch die ca. 30 bis 40 % überzogenen Reichweitenangaben ins Treffen führt. Das gehört sich einfach nicht....

schadstoffarm
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Ein geringes spaltmaß

Löst die Probleme der Mobilität. Jeder der ein Gaspedal durchtreten kann ist da exberde.

Ratte
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Schadstoff...

Fahren Sie einfach Lastenrad und erklären Sie doch nicht ständig den Menschen, wie schrecklich so ein Auto ist.

schadstoffarm
4
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Tu ich nicht

Wers nicht kapiert hat wirds auch nicht mehr kapieren. Ich hatte dein sumpern über alles und jedes halt wörtlich genommen, ist aber nur das übliche hintergrundgeräusch.